Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Montenegro entlässt Nationalcoach – nach Boykott von Kosovo-Spiel



Montenegro hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Nationaltrainer Ljubisa Tumbakovic getrennt.

Grund war dessen Fernbleiben vom EM-Qualifikationsspiel am Freitag in Podgorica gegen den von Bernhard Challandes gecoachten Kosovo (1:1).

epa07463631 Montenegro's head coach Ljubisa Tumbakovic before the UEFA EURO 2020 qualifier soccer match between Montenegro and England in Podgorica, Montenegro, 25 March 2019.  EPA/BORIS PEJOVIC

Ljubisa Tumbakovic. Bild: EPA

Der 66-jährige Serbe Tumbakovic war der Begegnung ebenso ferngeblieben wie seine in Serbien geborenen Spieler Filip Stojkovic und Mirko Ivanic.

Montenegros Verband bedauerte, dass «Druck aus gewissen Kreisen» zum Fernbleiben von Stojkovic und Ivanic geführt habe. «Dinge, die nichts mit Sport zu tun haben, haben in diesem Fall den Sport und den Fussball besiegt.»

Montenegro liegt in der EM-Quali-Gruppe A mit zwei Punkten aus drei Spielen auf dem letzten Platz. Tumbakovic betreute das Team seit Februar 2016.

(sda/apa/reu/afp)

Das erste Heimspiel des Kosovo findet auf fremdem Boden statt

Das Tiananmen-Massaker vom 4. Juni 1989

Play Icon

Das ist der moderne Fussball

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Über Goldsteaks, eingeflogene Coiffeure und unsere Hassliebe zum Fussball

Link zum Artikel

«Beleidigung des Sports» – italienischer Drittligist kassiert eine 0:20-Klatsche

Link zum Artikel

GC-Trainer liess sich angeblich von den Eltern junger Talente schmieren

Link zum Artikel

Gareth Bale, das Problemkind – nur noch Ersatzspieler und von den Teamkollegen verspottet

Link zum Artikel

Die FIFA ist endlich die Korruption losgeworden – aber nicht so wie du denkst

Link zum Artikel

Was VAR denn da los? In 1½ von 6 Fällen lag der Videobeweis gestern daneben

Link zum Artikel

So viele Schweizer Klubs hätte Liverpool statt Shaqiri kaufen können

Link zum Artikel

Fussball im Jahr 2018 ist, wenn statt der Münze eine Kreditkarte geworfen wird

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Farabutto 09.06.2019 06:06
    Highlight Highlight Wie lange will man uns noch weismachen, dass politik nichts mit sport zu tun hat? Ich persönlich habe diese meinung schon vor jahren abgelegt... 😕
  • Frag 08.06.2019 13:01
    Highlight Highlight Wäre es kein Geisterspiel gewesen, dann gäbe es wohl ganz andere Schlagzeilen über Ausschreitungen und Spielabbruch. Die Regierung Montenegros erkennt Kosovo als Staat an, die Mehrheit der Bevölkerung hingegen nicht.
    • Ty€uro$ign 08.06.2019 18:03
      Highlight Highlight Erstens: wäre toll wenn man auch ein paar Quellen mitliefert. Ansonsten bleibt dies nichts anderes als ein Stammtisch Kommentar.

      Zweitens: auch wenn das so wäre, kann es den beiden Regierungen egal sein. Die Anerkennung ist offiziell und beide Staaten arbeiten zusammen an manchen Fronten.

Diese Doku über WM-Arbeiter in Katar solltest du als Fussballfan gesehen haben

Rund zwei Millionen Gastarbeiter sind in Katar seit Jahren damit beschäftigt, Stadien und Infrastruktur für die Fussball-WM 2022 zu erstellen. Ein deutsches TV-Team hat es nun geschafft, hinter die Kulissen zu blicken. Es sind erschütternde Aufnahmen entstanden.

Mit fünf Spielen in Asien beginnt heute die Qualifikation für die Fussball-WM 2022 in Katar. Ein Turnier, das seit der Vergabe in der Kritik steht. Einerseits wegen Korruptionsvorwürfen, andererseits wegen der Situation der Gastarbeiter. Regelmässig werden Menschenrechtsverletzungen angeprangert.

Ein Team des WDR hat unlängst mit versteckter Kamera in Katar gedreht und sich mit Gastarbeitern aus Nepal unterhalten. Entstanden ist eine viertelstündige Dokumentation, in der Arbeiter ungeschminkt …

Artikel lesen
Link zum Artikel