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ZUM 80. GEBURTSTAG DES SUSPENDIERTEN FIFA-PRAESIDENTEN JOSEPH

«Wählt, wen ihr wollt»: Sepp Blatter gibt keine Wahlempfehlung ab.
Bild: KEYSTONE

Interview

Sepp Blatter: «Ich hätte immer noch Einfluss: Aber die sollen jetzt selber schauen»

Der Machiavellist ist sanftmütig geworden: Obwohl Sepp Blatter nach fast 18 Jahren als FIFA-Präsident heute nicht einmal am Kongress teilnehmen darf, hegt der 79-Jährige keinen Groll. Ein erstaunlich versöhnliches Interview zum Abschluss.

FRANÇOIS SCHMID-BECHTEL und MARTIN PROBST / Aargauer Zeitung



Fifa-Kongress

Heute ab 9:30 Uhr wird im Zürcher Hallenstadion am FIFA-Kongress der Nachfolger von Sepp Blatter gewählt. watson ist vor Ort und berichtet live. 

Gianni Infantino, Scheich Salman, Jérôme Champagne, Prinz Ali oder Tokyo Sexwale: Wer soll Ihr Erbe antreten?
Sepp Blatter: Derjenige, der gewählt wird. Ich kann keinen Namen nennen. Es läuft wohl auf einen Zweikampf zwischen Asien gegen Europa, also Gianni Infantino gegen Scheich Salman, hinaus.

FIFA presidential candidate Prince Ali Al Hussein of Jordan speaks at the Press Club in Geneva, Switzerland, February 11, 2016. REUTERS/Pierre Albouy

Als einziger Kandidat für das Amt des FIFA-Präsidenten keinen Kontakt zu Blatter: Prinz Ali.
Bild: PIERRE ALBOUY/REUTERS

Hatten Sie Kontakt zu den Kandidaten?
Sie haben ab und zu angerufen. Und an Weihnachten habe ich in Visp mit einem Kandidaten Glühwein getrunken. Einzig zu Prinz Ali hatte ich keinen Kontakt.

Glühwein mit Infantino?
Ja, wir haben uns nicht versteckt.

Buhlten alle um Ihre Gunst?
Ich halte mich bedeckt.

Es ist Ihr letztes Interview als gewählter FIFA-Präsident. Da könnten Sie bei diesem Thema doch etwas gesprächiger sein. Sie wissen doch, wer am Freitag gewählt wird.
Wissen wir das? (Blatter schaut zu seiner Tochter Corinne; die Red.).

Schweigen Sie aus Fairness, um die Wahl nicht zu beeinflussen?
Ja. Es gibt viele Verbände und Gruppierungen, die gesagt haben: Sprich ein Wort, sag uns, in welche Richtung wir gehen sollen. Denn wir vertrauen dir.

«Ich bin schwer enttäuscht. Dass mich ausgerechnet die unabhängige Rekurskommission, wo viele alte Weggefährten sitzen, sperrt, trifft mich sehr.»

Sepp Blatter

Und Sie haben nichts gesagt?
Ich habe nur geantwortet: Wählt, wen ihr wollt.

Sie vergeben die Chance, den Kongress ein letztes Mal zu beeinflussen?
Der, den ich will, ist nicht einmal Kandidat.

Wer?
Das kann ich nicht sagen.

Sie verzichten auf die Rolle des Königmachers. Dabei gelten Sie doch als einer, der die Macht liebt.
Macht kommt von machen. Ich habe so viel für die FIFA gemacht, jetzt muss ich nicht noch einen Präsidenten machen.

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Sie könnten aber.
Das sagen Sie. Es wäre wohl schon so, dass mein Wort noch immer Einfluss hätte. Aber ein paar Stunden vor der Wahl? Nein, die sollen jetzt selber schauen.

Die Rekurskommission hat am Mittwoch Ihre Sperre bestätigt. Wie fühlen Sie sich nach diesem Entscheid?
Ich bin schwer enttäuscht. Dass mich ausgerechnet die unabhängige Rekurskommission, wo viele alte Weggefährten sitzen, sperrt, trifft mich sehr. Aber wofür? Für einen finanziellen Vorgang, der eigentlich nichts mit Ethik zu tun hat. Die Kommission kam zum Schluss, dass es sich bei der Zahlung an Michel Platini nicht um Bestechung und Korruption gehandelt hat. Was bleibt dann noch? Ein Geschenk? Nein. Es bestand ein Vertrag zwischen Platini und mir – ein mündlicher. Dass die Rekurskommission die Sperre um zwei Jahre reduziert, ist ein schlechter Witz. Erst recht, wenn die Reduktion mit meinen grossen Verdiensten im Fussball begründet wird. Und Platinis Sperre wird mit derselben Begründung ebenfalls um zwei Jahre reduziert. Wenn das der Massstab ist, müsste das Urteil gegen mich viel milder ausfallen. Schliesslich bin ich um einiges länger dabei als Platini.

Fühlen Sie sich wie das schwarze Schaf auf den SVP-Plakaten?
Alle Fälle, welche die Ethikkommission behandelt hat, dauerten Jahre. Nur jene von Platini, Generalsekretär Jérôme Valcke und mir gingen im Eiltempo durch alle Instanzen. Und was heisst acht Jahre Sperre? Verglichen mit dem Schweizer Strafgesetz müsste ich etwas richtig Gravierendes verbrochen haben.

Sehen Sie sich als Opfer einer Intrige?
Was ist schlimmer: Intrige oder Komplott?

Sagen Sie es uns?
Auf jeden Fall ist etwas nicht ganz koscher in der FIFA-Ethikkommission. Das sage nicht nur ich. Sondern auch der, der jetzt mit mir leidet, oder ich wegen ihm. Erstens sind Platini und ich verurteilt worden, ohne vom Gericht angehört zu werden. Das ist doch nicht menschenrechtskonform. Im Reglement der Ethikkommission steht zwar, dass sie auch entscheiden kann ohne die Anwesenheit der Angeklagten. Aber das gilt nur, wenn der Angeklagte fern bleibt. Doch ich war im Haus, als die Ethikkommission tagte.

Gibt es denn eine Macht ausserhalb der FIFA, die die Ethikkommission instrumentalisiert?
Die FIFA-Administration steht momentan unter dem Einfluss der US-Justiz. So viel ist klar. Und die Ethikkommission wird von der FIFA-Administration gesteuert. Auch wenn sie behaupten, unabhängig zu sein.

Das sind die Kandidaten für die Blatter-Nachfolge 2016

Hatten Sie schon ein Angebot der US-Justiz als Whistleblower?
Nein. Und ich würde ein solches Angebot auch nicht annehmen, weil ich kein Schiedsrichter bin.

Der abgewiesene Rekurs verhindert, dass Sie am Kongress vom Freitag teilnehmen können.
Ich habe schon vorher beschlossen, nicht an den Kongress zu gehen.

Das glauben wir nicht.
Doch, es ist wahr. Ich habe das dem Interimspräsidenten Issa Hayatou angekündigt. Es ist besser so. Ich will nicht auftreten und eine Rede halten, weil das sonst den Kongress beeinflussen würde. Aber zwei, drei Verbände wollten mich schon dabei haben.

Nur zwei, drei?
Ich bin bescheiden.

Wo sind Sie am Freitag, wenn der FIFA-Kongress stattfindet?
Hier in Zürich. Es gibt nichts zu bedauern. Ich bin nicht böse. Ich war nach dem Entscheid der Rekurskommission aufgebracht, aber mehr nicht.

«Die FIFA ist wie ein Dampfer, den man nicht stoppen kann. Jetzt kommt ein neuer Präsident, der einen funktionierenden Laden übernehmen kann. Denn die FIFA ist nicht kaputt.»

Sepp Blatter

Die FIFA war Ihre Freundin, Ihre Geliebte. Fällt Ihnen die Trennung tatsächlich so einfach?
Ich konnte mich auf das Ende vorbereiten. Es gab eine grosse Zäsur, als ich letzten Herbst in einem Aufmunterungsinstitut (Hirslanden-Klinik; die Red.) war (lacht). Da hatte ich die Gelegenheit, ein bisschen nachzudenken über mein Leben, was war und was noch kommt. Und ich kam zum Schluss, dass es noch etwas Grösseres gibt als die FIFA und den Fussball: Gesundheit und Liebe. Wenn du das hast, geht alles leichter. Während meiner Zeit in der Klinik und danach hat sich mein Blick auf das Leben geändert.

Kamen denn vorher Gesundheit und Liebe zu kurz?
Nicht die Liebe, aber die Gesundheit. Denn ich habe nichts dafür getan. Ich bin stattdessen permanent mit Vollgas unterwegs gewesen und habe nie Ferien gemacht. Immer vorwärts. Meine Tochter hat mir schon lange gesagt, jetzt mach mal Ferien, entspanne dich. Doch nach drei Tagen in Südfrankreich hielt ich es fast nicht mehr aus.

Weil Sie befürchteten, die FIFA könnte ohne Sie nicht funktionieren?
Die FIFA hat jetzt bewiesen, dass es auch ohne Präsident und Generalsekretär geht. Die FIFA ist wie ein Dampfer, den man nicht stoppen kann. Jetzt kommt ein neuer Präsident, der einen funktionierenden Laden übernehmen kann. Denn die FIFA ist nicht kaputt.

Alle FIFA-Präsidenten seit Gründung des Weltverbands 1904

Wie soll die FIFA der Post-Blatter-Ära aussehen?
Die FIFA soll so funktionieren wie zuvor und sie soll sich vor allem weiter um die kleinen Verbände kümmern. 150 der 209 Verbände sind abhängig von der FIFA. Doch sie brauchen nicht nur das Geld von der FIFA, sondern auch das Know-how. In meiner Epoche haben wir nicht ziellos Millionen ausgeschüttet. Wir haben in Fussball-Projekte investiert. Konfuzius sagte sinnbildlich: Wenn du deinem Nächsten helfen willst, schenk ihm keinen Fisch, sondern lerne ihn fischen.

Sie sagen, man müsse die kleinen Verbände nicht nur mit Geld unterstützen. Aber genau das ist eines von Infantinos Wahlversprechen. Er will die Beiträge enorm aufstocken. Also kann man daraus schliessen, dass Sie Scheich Salman favorisieren?
Ich möchte nur sagen, dass ausgerechnet jene Kreise, die mir vorgehalten haben, ich hätte meine Stimmen mit den Entwicklungsprogrammen gekauft, nun genau diese Methode anwenden. Unter meiner Präsidentschaft wurden jedem Verband maximal 250'000 Dollar bezahlt. Infantino will eine Million pro Jahr ausschütten.

Sie galten als Freund der Afrikaner. Infantino hingegen ist Europäer durch und durch. Wenn er gewählt wird, ist der Weltfussball ausschliesslich in europäischer Hand. Wäre das gut oder schlecht?
Infantino stammt wie ich aus der Republik Wallis.

FIFA presidential candidate Gianni Infantino leaves after his visit to the CONCACAF meeting in Zurich, Switzerland February 25, 2016. REUTERS/Arnd Wiegmann

Aus der Republik Wallis: Blatter über FIFA-Kandidat Infantino.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Ist Infantino ein Europäer?
Ja. Ich habe die kleinen Verbände unterstützt, weil es diese notwendiger hatten als die Europäer. Denn die Europäer profitieren nicht nur von der FIFA, sondern auch von der hochrentablen UEFA. Was Infantino verspricht, ist das, was die UEAF bereits macht: jährlich eine Million pro Verband.

Wäre nun Infantino gut oder schlecht für den Weltfussball?
Global gesehen ist es schlecht, wenn man nur Geld gibt. Es ist wichtig, dass man die kleinen Verbände lehrt, wie sie Geld verdienen können. Wie man Marketing- und TV-Verträge macht.

Je eine Million für 209 Verbände pro Jahr. Kann sich die FIFA Infantino leisten?
Sie können selber rechnen.

Schon.
Eben. Wir haben zwar 1,5 Milliarden Dollar Reserven. Aber die sollten nur in Notfällen angetastet werden.

Sie verzichten zum Schluss auf Macht. Was hat Sie in den Jahren zuvor angetrieben?
Ich hatte eine Maschine in mir, die immer gearbeitet hat. Das ist von Geburt an so. Ich kam etwas mehr als zwei Monate zu früh auf die Welt. Wog nur 1,25 Kilo. Ich musste von Beginn an kämpfen und es ging so lange gut, bis ich letzten Herbst gestoppt worden bin. Dass der Zusammenbruch ausgerechnet am Grab meiner Eltern passierte, war vielleicht ein Zeichen.

Beschäftigen Sie sich mit dem Tod?
Ich beschäftige mich mehr mit dem Leben. Ich habe selbst nach meinem Zusammenbruch nie geglaubt, dass es nun endet.

ZUM 80. GEBURTSTAG DES SUSPENDIERTEN FIFA-PRAESIDENTEN JOSEPH

«My Lady»: Blatter mit Ehefrau Graziella.
Bild: KEYSTONE

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Bleiben Sie in Zürich oder kehren Sie zurück ins Wallis?
Das weiss ich noch nicht. Vorläufig bleibe ich in Zürich. Obwohl ich auch nach 41 Jahren noch kein Züridütsch rede, fühle ich mich hier wohl. Ich habe noch eine Wohnung in Visp und eine kleine in Venthône oberhalb von Sierre. Meine Lebenspartnerin, my Lady, wie ich sage, lebt in Genf.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin Whatison 26.02.2016 10:09
    Highlight Highlight Armer, armer alter Mann.
  • reputationscoach 26.02.2016 09:53
    Highlight Highlight Ein sehr guter Artikel watson. Mir gefällt vor allem die Betitelung von Sepp Blatter, mit diesem Wort hat man dann eigentlich auch schon alles nötige ausgedrückt: Machiavellist.
  • Zarclay 26.02.2016 09:15
    Highlight Highlight Ja seppli, du hättest immer noch einfluss - wir wissen dass du der grösste bist. Wir werden dich vermissen. *ironie off*
  • revilo 26.02.2016 08:01
    Highlight Highlight verreis verreis verreis!
  • Rolf Meyer 26.02.2016 07:13
    Highlight Highlight er hats anscheinend immernoch nicht begriffen
  • Jonas Schärer 26.02.2016 06:54
    Highlight Highlight Er schnallt es bis zum Schluss nicht ne... es geht ja gerade darum dass der olle Seppli als Machtmensch seine Macht bei der anstehenden Wahl nicht einbringen kann...

Das lange Leiden bis zum kleinen Befreiungsschlag

Die Schweiz hat nach dem 2:0 gegen Irland die EM-Qualifikation in den eigenen Händen. Was der Sieg sonst noch bedeutet – der Kommentar.

Endlich die Erlösung! Endlich fällt das 2:0. Sekunden später ist das Spiel vorbei. «Tous ensemble!», skandiert das Genfer Publikum. Alle zusammen! Schweizer Spieler und Betreuer umarmen sich. Der Jubel ist gross. Es ist ein Jubel der Erleichterung.

Es zählte nur eines gestern: der Sieg. Er ist geglückt. Zwar erkämpft. Mit einem zu langen Leiden. Und ohne jede Leichtigkeit. Aber das 2:0 ist auch nicht glückhaft. Deshalb gilt: Pflicht erfüllt.

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