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epa08140973 Marta Bassino (L) of Italy and her teammate Federica Brignone in action during the women's Parallel Giant Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup event in Sestriere, Italy, 19 January 2020.  EPA/ANDREA SOLERO

Italienisches Duell um Rang 3 – Marta Bassino auf dem blauen Kurs hat die Nase vorne. Bild: EPA

Kommentar

Warum die Parallel-Wettbewerbe beim Skifahren eine riesengrosse Farce sind



Dass der Skiverband FIS (Fédération Internationale de Ski) die Parallel-Wettbewerbe für den alpinen Skisport ins Leben gerufen hat, ist verständlich. Zwei Athleten oder Athletinnen stürzen sich gleichzeitig den Hang hinunter. Frau gegen Frau, Mann gegen Mann. Das verspricht viel Show, Spektakel und Drama.

So soll es dem Skisport möglich sein, neue Fans zu gewinnen. Allerdings muss die FIS aufpassen, dass sie dabei nicht die treuen Fans verliert – denn die Parallel-Rennen sind in dieser Form einfach nur eine Farce.

Die beiden Kurse werden selbstverständlich identisch gesteckt. Die Strecken sind gleich lang, die Tore gleich weit auseinander. Doch die Disziplin hat dennoch einen grossen Überlegungsfehler.

So millimetergenau man die Kurse auch ausflaggt, sie sind dennoch nicht gleich schnell. Einerseits herrschen in jedem Hang topografische Unterschiede – zum Beispiel durch Bodenwellen oder ein leicht anderes Gefälle.

epa08141170 Mikaela Shiffrin of the USA in action during the women's Parallel Giant Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup event in Sestriere, Italy, 19 January 2020.  EPA/ANDREA SOLERO

Favoritin Mikaela Shiffrin musste sich bereits im Achtelfinale geschlagen geben – natürlich auf dem langsamen roten Kurs. Bild: EPA

Zudem ist auch die Schneebeschaffenheit nicht immer gleich, gestern beim Parallel-Riesenslalom in Sestriere gab es auf dem einen Kurs zwei Eisblatern, auf dem anderen nicht. Der Gedanke, zwei Strecken mit Chancengleichheit auszustecken, ist nicht ganz zu Ende gedacht. Gestern war der Unterschied der beiden Kurse extrem.

Das Problem: Während es in den 1/16-Finals noch zwei Läufe gibt, in denen beide Fahrerinnen je einmal auf den verschiedenen Kursen antreten, gibt es ab den Achtelfinals nur noch einen Lauf. Wer auf welchem Kurs antritt, wird ausgelost.

abspielen

Der Final Direz vs. Mörzinger. Video: YouTube/FIS Alpine

Man könnte praktisch auch auslosen, wer das Rennen gewinnt. Ab den Achtelfinals wurden 17 von 20 Rennen auf dem blauen Kurs (ohne Eisblatern) gewonnen – das sind 85 Prozent.

Siegerin Clara Direz, ohne ihre grossartige Leistung abwerten zu wollen, hatte alle ihre Läufe auf dem blauen Kurs absolvieren können. Finalistin Elisa Mörzinger war bis in den Final immer auf dem schnelleren Kurs unterwegs – den Final auf dem roten Kurs verlor sie dann prompt.

epa08140814 (L-R) Second placed Elisa Moerzinger of Austria, winner Clara Direz of France and third placed Marta Bassino of Italy celebrate on the podium after the women's Parallel Giant Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup event in Sestriere, Italy, 19 January 2020.  EPA/ANDREA SOLERO

Das Podest um Siegerin Direz (Mitte), Mörzinger (links) und Bassino. Bild: EPA

Beim Parallel-Riesenslalom der Männer in Alta Badia am 23. Dezember war der rote Kurs der schnellere. Damals wurden 16 von 20 Rennen (80 Prozent) von Fahrern auf diesem Kurs gewonnen. Sieger Rasmus Windingstad absolvierte alle Rennen auf der schnelleren Strecke.

Die Parallelrennen sind ohne Zweifel spektakulär – aber halt in diesem Modus auch unfair und für richtige Skifans eine absolute Zumutung.

Lara Gut mag die Parallel-Rennen ebenfalls nicht. Video: SRF

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63
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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Heinzbond 20.01.2020 19:22
    Highlight Highlight Ich empfinde den spitzensport generell als Farce, da werden Jahre später Sportler wegen Doping disqualifiziert, da gibt es technisches Doping, Millionen werden in schnelleres, besseres Gerät investiert und ganze Mannschaften verlieren weil die wettmafia das so will. Da werden Sponsorengelder verbraten die ich als Konsument mit höheren Produktpreisen zahlen darf ob ich die Doping spiele oder rundfahrten nun anschaue oder nicht...
    Solange damit Geld, viel zu viel Geld verdient wird gibt es auch betrug... Ich warte nur noch das x oder y beim Tennis beim dopen erwischt wird...
  • SUF 20.01.2020 18:13
    Highlight Highlight Sportler haben immer ungleiche Hürden. Man spricht von Heimvorteil, vom Wind, von Schiris oder Punkterichtern, von der Startposition/Bahn, von weiss der Geier was allem.
    Einzig fraglich ist, ob normale Riesenslaloms und Paralell-Riesen in die selbe Wertung bzw. für dieselbe Kristallkugel zählen sollten. Aber auch das finde ich müssig, da für keine Athleten 2x die exakt gleichen Bedingungen in einem Rennen gibt.
  • Heini Hemmi 20.01.2020 15:50
    Highlight Highlight Eigentlich wollte ich ab dem Achtelfinale einschalten, aber als ich im Ticker gelesen habe, dass es nur einen Lauf pro Duell gibt, habe ich verzichtet.

    Will die FIS die Zuschauer für dumm verkaufen?!?
  • Optimistic Goose 20.01.2020 15:28
    Highlight Highlight Macht es doch auf Rasen mit Rasenski
  • Boogie 20.01.2020 15:25
    Highlight Highlight Nun höre ich doch aber schon seit meiner Kindheit immer wieder, dass sich eine normale Piste auch verändert während eines Rennens. Da heisst es einmal, heute ist im Vorteil wer früh startet, heute die Fahrer ab Startnummer 15, dann gibt's noch die Fälle mit ändernden Sichtbedingungen etc.. Die Vorstellung, dass alle die genau gleichen Bedingungen haben ist beim Skifahren also sowieso eine Utopie.
    Unter diesen Voraussetzungen schaue ich mir lieber ein Parallelrennen an, da sieht man wenigstens wer schneller ist und muss nicht der Zeitmessung vertrauen.
  • c_meier 20.01.2020 14:58
    Highlight Highlight somit auch nicht überraschend, dass sich Aline Danioth auf dem roten Kurs verletzt hat....
    Gute Besserung!
  • Tobi Totsch 20.01.2020 14:58
    Highlight Highlight Dass die Bedingungen pisten- oder wetterbedingt nicht für alle Fahrer*innen genau gleich sind, ist im Skisport doch sowieso der Fall. Ich denke, dem sind sich sowohl die Fahrer*innen als auch die Zuschauer*innen bewusst.
    • Neruda 20.01.2020 16:23
      Highlight Highlight Du setzt die * nur um zu provozieren, oder? 😂
  • Player13579 20.01.2020 14:45
    Highlight Highlight Ich habe den Event mit voller Begeisterung angesehen bis zum Sturz von Aline Danioth. Dort wurde mir bewusst welch ein Risiko die FahrerInnen eingehen wenn sie den Druck von nebenan spüren. Die Verletzungsgefahr (auf einer eigentlich so ungefährlichen Piste) steigt, nur weil sich die FahrerInnen über ihrem Limit bewegen anstelle von an ihrem Limit. Das muss dringend überdacht werden oder wieder abgeschafft.
    • Staedy 20.01.2020 15:22
      Highlight Highlight Die Blitzer verstehen den Sinn deines guten Kommentars nicht. Ein direkter Zweikampf wird immer härter ausgetragen als indirekt. Von daher grundsätzlich meine volle Zustimmung mit einem kleinen aber: Bei den Parallel-RS ist das Tempo viel zu hoch. Ich warte nur bis einmal zwei ineinander donnern. Die Variante mit dem Parallel-Slalom mit weniger Tempo und mehr Technik finde ich dagegen weiterhin prüfenswert.
    • Roman h 20.01.2020 19:04
      Highlight Highlight Die meisten Fahrer gehen immer an ihre Grenze und nehmen volles Risiko, vor allem in der Abfahrt.
      Auch stimmt die Aussage mit dem Limit nicht ganz, die meisten Profis gehen immer übers Limit, da der Wille zu gewinnen höher ist als alles andere.
      Bestes Beispiel dafür wäre im Skisport Beat Feuz.
      Mehr Risiko geht nicht
    • Staedy 20.01.2020 21:54
      Highlight Highlight @Roman: Der direkte gleichzeitig nebeneinander ausgetragene Zweikampf Mensch gegen Mensch fordert jeden noch mehr, als der Schnellste zu sein. Das ist nur logisch für Wettkampfsportler. Grenzen werden so eben nochmals weiter überschritten. Das ist halt so.
  • Glenn Quagmire 20.01.2020 14:03
    Highlight Highlight Shiffrin und bestritt doch 2 Läufe und schied aus. Fair wäre es halt, 2 Läufe zu bestreiten, so wäre jede/r mal im Vor- und Nachteil.
    • Sandro Zappella 20.01.2020 18:11
      Highlight Highlight Shiffrin setzte sich im Sechzehntelfinal über 2 Läufe gegen Dubovska durch und scheiterte dann in einem Lauf an Direz.
    • Glenn Quagmire 20.01.2020 19:05
      Highlight Highlight Danke, dachte sie flog schon vorher raus wie Vlhova
  • der_senf_istda 20.01.2020 13:58
    Highlight Highlight Gerade deshalb ist diese Form des Wettberwerbs so sinnvoll, es ist eine Parabel für das Leben.
    Wir sind alle gleich und sind es doch nicht. Ob du zu den Gewinnern gehörts, hängt davon ab, welche "Piste" dir das Leben zulost.
    Aber: die 15 Prozent, die es doch geschaftt haben, obwohl auf der langsameren Piste, die sollten uns Mut machen, nicht aufzugeben, es gibt immer eine Chance, wenn auch nur eine kleine.
    • Staedy 20.01.2020 14:32
      Highlight Highlight Lebensweisheiten und dazu noch gratis, wo gibt es dies sonst?
  • Noblesse 20.01.2020 13:46
    Highlight Highlight Ein Vorteil. Kunstschnee auf engem Raum effizienter genutzt, wenn zwei gleichzeitig unten sind.
  • Therealmonti 20.01.2020 13:35
    Highlight Highlight Zappella hat 100% recht. Habe mich gestern extrem genervt und mir geschworen, dass ich keine Parallel-Wettbewerbe schaue, bis die Sesselfurzer von der FIS eine taugliche Lösung finden. Zwei Läufe bis und mit Final wären zumindest mal ein Anfang.
  • Staedy 20.01.2020 13:22
    Highlight Highlight Alles andere als zwei Läufe ist wirklich eine Farce. Aber wenn schon nur ein Lauf, dann Bitte, dass der/die welche/r die schnellste Qualizeit hat "seine" Piste bestimmt. Ev. fährt ja einer/eine lieber auf der Roten.......
  • Score 20.01.2020 13:15
    Highlight Highlight Dies Lösung liegt ja auf der Hand. Bis ins Final alle Paarungen in zwei Läufen ausführen und diese Ungleichheit ist behoben...
    Ich frage mich aber schon auch ob diese Prarallelrennen nicht ein einer separaten Sparte abgehandelt werden sollten (also unabhängig der anderen Rennen...) Denn es ist schon was ziemlich anderes verglichen mit den vier etablierten Rennen (Slalom, Riesenslalom, Super-G und Abfahrt)...
    • Revietrop 20.01.2020 22:18
      Highlight Highlight Alle Paarungen in 2 Läufen.... Dann hätte gestern Clara Direz insgesamt 12 Läufe anstatt 8 absolvieren müssen. Dies wäre eine sehr hohe Belastung. Ab den 1/4-Finals müssten zwischen den Runden & den Re-run's längere Erholungspausen eingeplant werden. Das Ganze würde sich auch dadurch ziemlich in die Länge ziehen. Somit TV-mässig auch ein Problem.
  • Madiba 20.01.2020 13:10
    Highlight Highlight Hatte dieses Wochenende genau die selben Diskussionen mit Freunden. Parallelrennen ja, aber ausschliesslich mit jeweils 2 Läufen.

    Ich wäre ja für ein Rennformat das mit einer Abfahrt startet, über einen Super-G und Riesenslalom am Schluss in einen Slalom mündet. Aus taktischer Sicht sicher interessant. :-D
    • Vergugt 20.01.2020 13:55
      Highlight Highlight Haha, und die ganz ausgefuchsten FahrerInnen haben dann eine Axt dabei und immer am Übergang - zack!- ein Stück Ski ab... 😉
    • Guybrush Threepwood 20.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Inklusive Boxengasse für den Skiwechsel :)
    • Staedy 20.01.2020 15:23
      Highlight Highlight Schuhwechsel und selber wachsen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lümmel 20.01.2020 12:37
    Highlight Highlight Geil wäre ja wenn sich 2 oder sogar 4 Fahrer gleichzeitig die Lauberhorn Abfahrt runter stürzen würden. Mann gegen Mann. Wie beim Skicross.
    • El_Sam 20.01.2020 14:07
      Highlight Highlight Klings nach der Ski-Variante von Death Race
  • Oigen 20.01.2020 12:30
    Highlight Highlight bitte abändern in parallel-RIESENSLALOM

    beim parallel-SLALOM (Auch City-Event) gibt es immernoch zwei läufe bis und mit Final
    • AgentNAVI 20.01.2020 13:11
      Highlight Highlight Jein, bei den City-Events gab es jeweils zwei Läufe. Bei den normalen Parallel-Slaloms, wie es sie dieses Saison auch schon in St. Moritz gegeben hat, hingegen gab es auch nur im ersten Durchgang zwei Läufe. Aber ja, ich bin auch der Meinung dass das ganze Format in zwei Läufen bestritten werden sollte.
  • Bravo 20.01.2020 12:28
    Highlight Highlight Diese Disziplin gefällt mir gar nicht. Aber es muss ja auch nicht alles gefallen. Hat für mich wenig mit einem klassischen Skirennen zu tun.
  • MartinZH 20.01.2020 12:25
    Highlight Highlight Exakt-genau dieselben Konditionen für jeden Athleten zu schaffen, wird nie erreicht werden können. Bereits im antiken Griechenland hat man sich anlässlich der Olympischen Spiele Gedanken dazu gemacht (Sonnenstand, Essen, Öle, etc.). Zwar messen wir tausendstel Sekunden, aber die absolute Exaktheit bleibt eine Illusion. Wichtig sind die Chancen-Gleichheit und Fairness! 👍🏆🏅
  • maatze 20.01.2020 12:24
    Highlight Highlight Man könnte mal eine Abfahrt mit Massenstart versuchen.

    Wär sicher eine Gaudi.
    • jjjj 20.01.2020 12:37
      Highlight Highlight nennt sich skicross ;-)
    • Anna Lyse 20.01.2020 12:49
      Highlight Highlight Das heisst dann Skicross...
    • turicum2003 20.01.2020 13:01
      Highlight Highlight Ist es, nennt sich dann einfach Skicross 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard271 20.01.2020 12:17
    Highlight Highlight Lara Gut hatte mit ihrer Einschätzung sicher recht. Man könnte zudem z.B. nur die Hälfte der Weltcup-Punkte verteilen. Für die ersten 4 mag es vom Aufwand her etwa wie ein normales Rennen sein, für fast alle anderen sind es einfach verdiente Punkte.
  • ursus3000 20.01.2020 12:12
    Highlight Highlight So genau kommt ja nicht draufan es ist alles Spektakel und Show und für mich bricht auch keine Welt zusammen , wenn nicht mein Liebling gewinnt
  • Resche G 20.01.2020 12:12
    Highlight Highlight Dieses Format hat man ja wohl etwas den Snowboardern abgeschaut... Bei allen "kiffer" Vorurteilen kamen diese aber nicht auf die Schnapsidee nur einmal pro Durchgang zu fahren.
    Deshalb heisst es wohl auch "Schnappsidee"... davon gibt es bei den Skifahrer wohl zu genüge :)=
    • w'ever 20.01.2020 12:41
      Highlight Highlight @resche
      ououou...
      der parallel-wettbewerb wurde damals der FIS den "snowboardern" aufgezwungen. diese art zu "boarden" siehst du noch seltener als ski-bob fahren.

      zu den parralel-slalom.
      natürlich muss ab einem gewissen punkt der kurs zwei mal befahren werden.
      für mich ist der event aber einiges spannender, als 112 einzelnen fahrer zuzusehen wie so den hang herunter fahren.
    • Xapillon 20.01.2020 13:28
      Highlight Highlight Es wird Sie jetzt überaschen, aber die Snowboarder fahren auch nur ein Mal😂
    • Resche G 20.01.2020 14:01
      Highlight Highlight @ Xapillon ok wusste ich nicht, Parallel Snowboarden sieht man eh nur an den Olympischen Spielen im TV und mir war die fuhren jeweils 2mal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 20.01.2020 12:07
    Highlight Highlight oh man. Bei der Abfahrt hat auch jeder Fahrer andere Bedingungen, Schnee ändert sich im Lauf des Tages durch Abfahrten oder Temperaturunterschiede, Wind, Lichtverhältnisse, etc. Ist halt auch immer etwas Glück dabei.
    • Bündn0r 20.01.2020 12:32
      Highlight Highlight Damit muss man wohl leben. Ansonsten müssen wir den Sport allgemein ins Labor verlegen.

      Aber im Fall der Parallelwettbewerbe ist es so einfach die grobe Ungerechtigkeit zu entfernen: 2 Läufe.
    • Supermonkey 20.01.2020 15:19
      Highlight Highlight Kann jemand der Blitzer erklären was daran falsch ist? Auch schon 2 mal dieselbe Piste heruntergefahren?
    • Natürlich 20.01.2020 19:07
      Highlight Highlight Ist aber nicht dasselbe.
      In der Abfahrt gewinnen trotzdem meistens die Besten, sprich: Jene die auch während dem Rest der Saison gut sind. Ganz selten gibt es Überraschungssieger wie zb vor 3 Jahren Hintermann in der Kombi in Wengen.
      Aber bei diesem Paralell-RS waren abgesehen von den Italienerinnen Bassino und Brignone alles Leute in den Top 8 von denen man sonst im RS eher wenig bis gar nichts hört.
      Zb die 2. (Elisa Mörzinger aus Ö) hatte bis dahin herade mal 4 WC Auftritte. Dass dann so jemand auf den 2. Platz fährt spricht eig nicht unbedingt für die Fairness des Formats.
  • swizz 20.01.2020 12:06
    Highlight Highlight Das ist eine sinnlose Diskussion. So gesehen ist es immer unfair, auch wenn nur eine Piste gefahren wird, ist diese zwischen dem ersten und dem 20. Fahrer unterschiedlich.
    • ursus3000 20.01.2020 12:25
      Highlight Highlight genau darum gewinnen immer etwa die Gleichen
    • Silent_Revolution 20.01.2020 12:43
      Highlight Highlight Der ganze Skizirkus ist auch eine Farce.

      Topfahrer kommen in den Genuss der freien Startnummernwahl - Die erweiterte Spitze erhält die restlichen Startplätze bis zur 30 per Los zugeteilt und alles dahinter kann froh sein, wenn da überhaupt noch jemand die Piste macht.

      Zu Beginn des Rennens wird wie wild gearbeitet, Unterbrüche bei kleinsten Unebenheiten und im späteren Verlauf wird das Rennen einfach noch abgehandelt. Von fairem Wettbewerb keine Spur.
    • Mr_Boulala 20.01.2020 19:23
      Highlight Highlight Die besten sind nicht nur die besten weil sie Vorteile durch die Startnummer haben. Es passiert regelmässig, dass in den zweiten Läufen die besten des ersten Laufs wiederum Laufbestzeit fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 20.01.2020 12:06
    Highlight Highlight ok ... konstruktiver vorschlag :

    könnte man aufgrund der resultate des fairen 1/16 - kurses einen bonus für den schlechten kurs für der solo-finals berechnen.

    so ähnlich wie im skispringen mit dem wind ein faktor angerechnet wird !
  • rundumeli 20.01.2020 12:01
    Highlight Highlight das ist ein witz ... aber immerhin gewinnen die schweizer meist ;-)
  • michiOW 20.01.2020 12:00
    Highlight Highlight Ja.

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