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Pawel Fajdek of Poland bites his gold medal after the men's hammer final during the 15th IAAF World Championships at the National Stadium in Beijing, China August 22, 2015.    REUTERS/Damir Sagolj

Pawel Fajdek hätte im Vollrausch beinahe seine Medaille verloren.  Bild: DAMIR SAGOLJ/REUTERS

Im Vollsuff die Taxifahrt mit der Goldmedaille bezahlt – weshalb dieser Pole trotzdem wieder gut lachen hat



Eine Packung Zigaretten, einen Pullover oder vielleicht sogar mal ein Portemonnaie haben wir im Vollsuff wahrscheinlich alle schon einmal verloren. 

Aber stell dir mal vor, du wachst nach einer durchzechten Nacht in deinem Hotelzimmer auf und findest deine soeben gewonnene Goldmedaille nicht mehr und du hast keinen blassen Schimmer, wo du sie gelassen hast. 

Genau so erging es gestern Morgen dem Polen Pawel Fajdek. Der 26-Jährige verteidigte am Sonntag an der Leichtathletik-WM in Peking erfolgreich seinen Titel im Hammerwurf. Und wie es sich gehört, feierte er diesen Triumph danach ausgiebig. Fajdek habe bei seiner Siegesfeier «sehr viel getrunken», berichten diverse polnische Journalisten. 

epa04894664 Poland's Pawel Fajdek competes during the men's Hammer Throw final of the Beijing 2015 IAAF World Championships at the National Stadium, also known as Bird's Nest, in Beijing, China, 23 August 2015. Fajdek won the gold medal.  EPA/FRANCK ROBICHON

Nicht nur im Stadion, sondern auch im Ausgang mit viel Schwung unterwegs: Pawel Fajdek. Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Wie es trotzdem zum Happy End kam

Irgendwann während dieser Sause hat dann beim 120-Kilo-Mann offenbar der Filmriss eingesetzt. Denn wie er nach Hause kam, wusste er am nächsten Morgen nicht mehr. So kontaktierte er nach dem bösen Erwachen umgehend die Pekinger Polizei und meldete seine Goldmedaille als vermisst. 

Die Beamten rekonstruierten den Abend des Weltmeisters und landeten letzten Endes beim Taxifahrer, welcher ihn nach der Party nach Hause gefahren hatte. Dieser berichtete der Polizei, dass Fajdek ihm die Goldmedaille freiwillig überlassen habe, weil er kein Geld dabei gehabt habe, um das Taxi zu bezahlen. 

Wenn er sich nicht einen unglaublich üblen Zwei-Tage-Kater eingezogen hat, hat Pawel Fajdek mittlerweile aber trotzdem wieder gut lachen. Der Partytiger durfte die Fahrt in Yuan nachbezahlen und erhielt im Tausch dafür seine Goldmedaille zurück. (cma)

Die schönsten Bilder der Leichtathletik-WM in Peking

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