Sport
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So funktioniert das aussergewöhnliche Weltklasse Zürich heute Abend



Die Corona-Pandemie hat den internationalen Sportkalender auf der Kopf gestellt. Davon betroffen sind auch die Leichtathleten. Anstelle des Letzi-Meetings findet Weltklasse Zürich in diesem Jahr unter dem Label «Inspiration Games» statt. Nicht nur im Letzigrund, sondern gleichzeitig auch im Ausland.

Die Teilnehmer

30 der weltbesten Leichtathleten treten in 8 Disziplinen, 7 Stadien und 6 Ländern zeitgleich gegeneinander an. Pro Wettkampf wird sich jeweils ein Trio messen. Dabei treffen Europa, Amerika und der Rest der Welt aufeinander – zum Ende des Meetings wird auch eine Rangliste in diesem Dreikampf erstellt.

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Das Erklärvideo zu den Inspiration Games. Video: YouTube/Weltklasse Zürich

Jeweils drei Stars werden sich in verschiedenen Stadien und auf teils ungewohnten Distanzen zeitgleich messen. Über 150 m etwa trifft Shaunae Miller-Uibo, die Olympiasiegerin von den Bahamas über 400 m, auf die sechsfache Olympiasiegerin Allyson Felix aus den USA und Mujinga Kambundji. Die WM-Dritte von Doha 2019 über 200 m startet dabei in Zürich, Felix in Kalifornien und Miller-Uibo in Florida.

Der Schweizer Star

«Ich bin selber gespannt, was ich zu leisten vermag», blickt Mujinga Kambundji voraus. «Ich bin seit zehn Jahren nicht mehr über 150 m gegen die Zeit gelaufen. Es wird also eine persönliche Bestleistung geben.» Die Anfrage von Weltklasse Zürich für die «Inspiration Games» kam ihr gelegen. «Cool, die machen was», schoss es ihr durch den Kopf. «National haben wir ja Startmöglichkeiten. Für das TV-Publikum finde ich es aber toll, dass auch international was läuft», betont sie.

Mujinga Kambundji über die besondere Situation, gegen «Geister» zu rennen. Video: SRF

Die Austragungsorte

Neben Zürich, Kalifornien (Walnut) und Florida (Bradenton) werden auch die Standorte Lissabon, Papendal/Arnhem in den Niederlanden, Aubière in Frankreich und Karlstad in Schweden integriert. Der Letzigrund bildet die Schaltzentrale, von dort wird der Startschuss für alle Läufe synchron gegeben.

Die Disziplinen

Die Frauen messen sich in den Disziplinen 150 m, 300 m Hürden, 3x100 m und Stabhochsprung. Die Männer rennen über 100 Yards (91,44 m), 200 m und tragen einen Dreisprung sowie den Stabhochsprung aus. Von den Schweizer Assen erhielt neben Kambundji die Europameisterin Lea Sprunger über 300 m Hürden das Ticket für einen Einzelstart. Alex Wilson muss verletzungsbedingt auf das 200-m-Duell (u.a. gegen Weltmeister Noah Lyles) verzichten. (ram/sda)

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