Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jesko Raffin nach dem Tod des Teamkollegen: «Ich mache weiter»

Jesko Raffin (19) setzt seine Moto2-Karriere nach dem Tod seines Teamkollegen Luis Salom (24) fort.



Ein Team unter Schock. Nach dem tödlichen Unfall von Luis Salom hat Jesko Raffin auf die Trainings am Samstag und das Moto2-Rennen vom Sonntag verzichtet. Er bleibt jedoch in Barcelona um am Sonntag dabei zu sein, wenn mit einer Schweigeminute seinem Teamkollegen gedacht wird.

Beim nächsten Rennen am 26. Juni in Assen (GP von Holland) wird der Zürcher wieder an den Start gehen. «Ich mache weiter.» Ein Rücktritt sei für ihn kein Thema.

Marco Rodrigo wird sich auch weiterhin als Manager um Jesko Raffin kümmern. «Er hat das Anrecht auf meine Dienste.» In den nächsten Tagen geht es nicht um Sport und Karrieren. Marco Rodrigo war auch der Manager von Luis Salom und steht jetzt erst einmal der Trauerfamilie bei, die nach Hause zurückgekehrt ist.

epa05344170 Spanish Moto2 rider Luis Salom, of SAG Team, receives medical treatment after accident during the second training session held at the Circuit of Catalonia-Barcelona in Montmelo, Spain on 03 June 2016. The Catalonian Grand Prix will be held on 05 June 2016.  EPA/TONY ALBIR

Luis Salom verstarb nach einem tragischen Unfall im Training. Bild: EPA/EFE

Luis Salom gilt juristisch als Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls. Deshalb muss die Familie auf die Freigabe durch die Gerichtsmedizin warten. Marco Rodrigo wird anschliessend mit den sterblichen Überresten des Unfallopfers in dessen Heimat Palma de Mallorca fliegen und der Familie bei der Organisation der Trauerfeierlichkeiten beistehen.

Das Reglement erlaubt dem Team, während den nächsten zwei GP (Assen und Sachsenring) mit nur einem Piloten anzutreten (Jesko Raffin). Bis zum GP von Österreich (14. August) sollte ein Ersatzfahrer für Luis Salom verpflichtet werden.

Über die Gründe des Unfalls (Luis Salom ist vor der Kurve 12 ungebremst geradeaus gefahren) gibt es keine neuen Erkenntnisse. Nach wie vor ist es unerklärlich, warum der Spanier genau an dieser Stelle von der Piste abgekommen ist. (kza)

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Buemi fliegen bei voller Fahrt plötzlich beide Vorderräder um die Ohren

16. April 2010: Das freie Training für den Grossen Preis von China endet für Sébastien Buemi im Kiesbett. Von einer Sekunde auf die nächste verliert der Romand gleich beide Vorderräder.

Es ist nur eine kleine Bodenwelle. Aber eine mit grossen Auswirkungen. Denn als sie Sébastien Buemi im freien Training für den GP von China in Schanghai überquert, verliert sein Auto auf einen Schlag beide Vorderräder.

Den Leitplanken entlang rutscht der Waadtländer ins Kiesbett. Ein spektakulärer Zwischenfall – aber wenigstens einer, der glimpflich ausgeht.

Buemi kommt mit dem Schrecken davon, ärgert sich aber über den Materialfehler seines Toro Rosso. «Ich bin extrem enttäuscht, dass ich – …

Artikel lesen
Link zum Artikel