Sport
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Titel: #lasstmichran; 
Person: Patrick Esume; 
Copyright: ProSieben MAXX; 
Dateiname: 877888.tif; 
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TV-Moderator «Coach» Patrick Esume wird Liga-Commissioner. bild: prosiebensat1

ELF statt NFL: Coach Esume kündigt europäische Football-Liga mit 20 Teams an



Vor rund 13 Jahren zerplatze der Traum eines NFL-Ablegers in Europa mit einem grossen Knall. Nach dem «World Bowl XIV» im Mai 2007 wurde der Spielbetrieb ziemlich überstürzt eingestellt. Die NFL wollte sich bei der Vermarktung des Produkts «American Football» fortan voll auf die «Regular-Season-Games» ausserhalb der USA konzentrieren. So fand schon Ende Oktober 2007 das NFL-Spiel in Europa zwischen den Miami Dolphins und den New York Giants in London statt.

Doch nun scheint die Zeit wieder reif für eine kontinentale Football-Liga in Europa. Im deutschsprachigen Raum boomt die amerikanischste aller Sportarten seit einigen Jahren nämlich wieder. Mit den sonntäglichen Live-Übertragungen aus den USA erreicht die TV-Sendung «ran NFL» regelmässig ein Millionenpublikum – längst hat sich der US-Nationalsport in Deutschland hinter Fussball und der Formel 1 als dritt-quotenträchtigstes Livesport-Format etabliert.

Zu den Initiatoren der neuen European League of Football (ELF) gehört mit «Coach» Patrick Esume dann auch prompt das Aushängeschild des beliebten TV-Formats. Der 46-jährige Ex-Profi wird der Commissioner der Liga werden. CEO wird Zeljko Karajica, der früher Geschäftsführer von ProSiebenSat.1 und Sport1 war.

«Ziel ist es, in Europa eine Top-Liga zu etablieren und den grössten Talenten eine Bühne mit professionellen Strukturen zu bieten», erklärte Esume am Mittwoch bei einer Presseveranstaltung. Um europäischen Spielern eine Plattform zu geben, ist die Zahl der US-Importspieler auf zwei beschränkt.

Sieben deutsche Team zum Start

Bereits im Sommer 2021 soll es losgehen. Zum Start werden sechs deutsche Mannschaften aus Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hildesheim/Hannover, Hamburg und Ingolstadt sowie mit den Wroclaw Panthers ein polnisches Team dabei sein. Verhandlungen mit einem siebten deutschen Standort laufen, zum Start soll die Liga acht Franchisen umfassen.

Später soll die Liga auf bis zu 20 Team aus 10 verschiedenen Ländern anwachsen. «Aber Deutschland ist die Basis. Wir wissen in Hamburg aus den besten Zeiten der Blue und Sea Devils, deren Heimspiele manchmal mehr als 30'000 Fans besuchten, dass das Interesse an Football auch abseits der NFL gross ist», sagt Esume.

Anders als in anderen, nationalen Football-Ligen in Europa wird in der EFL nach NFL-Regeln gespielt werden. «Damit bringen wir zum einen ein spannendes Produkt auf den Rasen und eröffnen uns zum anderen die Möglichkeit, eine enge Allianz mit der NFL im Hinblick auf die Entwicklung von Spielern und Schiedsrichtern einzugehen», so Esume.

Konkurrenzieren soll die ELF die NFL in Europa aber nicht. Der TV-Sender Pro7maxx wird jeweils am Sonntag das «Spiel der Woche» unmittelbar vor der NFL-Berichterstattung live zeigen. Zumindest am Ende der ELF-Saison, gespielt wird nämlich von Juni bis September.

Als Trainer will Coach Esume in der ELF übrigens nicht mehr arbeiten: «Ich möchte als Commissioner meine Kontakte einbringen und helfen, ein Spitzenprodukt zu entwickeln. Mir geht es nur um eins: Den Football in Europa auf das Niveau zu bringen, das er verdient.» (pre)

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