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NFL Highlights in Woche 16 – die besten Szenen und Highlights

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Justin Jefferson wurde für seinen Jubel bestraft.Bild: www.imago-images.de

Star wird für den Jubel bestraft und ein Fan beschert allen Pizza – das lief in der NFL

Vikings-Receiver Justin Jefferson wird für seinen berühmten Jubel bestraft und ein Fan der Cincinnati Bengals sorgte dafür, dass jeder Zuschauer im Stadion gratis Pizza erhält. Diese Geschichten schrieb die NFL in Woche 16.
23.12.2024, 14:4623.12.2024, 15:23

Super-Bowl-Teilnehmer verpasst die Playoffs

Die San Francisco 49ers verlieren in Miami mit 17:29 gegen die Dolphins. Das verletzungsgeplagte Team, welches im Februar noch den Super Bowl bestritt, verpasst somit zum ersten Mal seit 2020 die Playoffs.

Das Schicksal der 49ers war aufgrund der Ergebnisse der frühen Spiele schon kurz vor Spielbeginn der 9. Niederlage im 15. Spiel der Saison besiegelt. Von den letzten sechs Spielen konnte San Francisco nur ein Spiel gewinnen. Gegen Miami warf Quarterback Brock Purdy zwar für 313 Yards und 2 Touchdowns, allerdings unterlief ihm 2 Minuten vor dem Ende eine Interception und zerstörte er so die letzten Hoffnungen der Kalifornier.

Weiterhin dürfen sich die Miami Dolphins theoretische Chancen auf die Playoffs ausrechnen. Dank des Erfolgs stehen die Dolphins nun bei sieben Siegen und acht Niederlagen. Runningback De'Von Achane lief gegen die 49ers für 120 Yards und lief zu einem Touchdown über das halbe Feld.

Gratis Pizza für das ganze Stadion

Beim Spiel zwischen den Cincinnati Bengals und den Cleveland Browns sorgte ein einzelner Zuschauer dafür, dass sich das ganze Publikum in der Halbzeit über Pizza freuen durfte. Dies lag daran, dass der besagte Fan ein Field Goal aus 40 Yards verwandelte und somit für grosse Freude auf den Zuschauerrängen sorgte.

Das Spiel konnten die Bengals ohne Probleme für sich entscheiden. Beim 24:6-Erfolg gegen die Browns feierte das Team aus Cincinnati den siebten Saisonsieg. Wieder einmal eine überragende Leistung zeigte Quarterback Joe Burrow. Insgesamt warf der Spielmacher der Bengals für 252 Yards und 3 Touchdowns. 7 Spiele in Serie lieferte Burrow nun jeweils schon über 250 Yards und mindestens 3 Touchdowns. Das schaffte zuvor noch kein Spieler in der NFL. Besonders schön zum Anschauen war der erste Touchdown gegen Cleveland. Während Burrow hinfällt, wirft er den Ball noch weg und Tee Higgins fängt den Ball ohne Probleme.

Für die Browns wird die Saison eine weitere zum Vergessen. Mit der bereits zwölften Niederlage ist das Team aus Cleveland schon lange kein Thema mehr für die Playoffs. Bei den Bengals muss an den letzten zwei Spieltagen viel zusammenpassen, wenn sie sich noch für die entscheidende Phase der Saison qualifizieren möchten.

Horrorverletzung sorgt für Tränen bei den Spielern

Die Kansas City Chiefs konnten sich mit 27:19 gegen die Houston Texans durchsetzen. Doch der 14. Saisonsieg des Titelverteidigers rückte durch die Verletzung von Houstons Wide Receiver Tank Dell schnell in den Hintergrund.

Kurz nach der Halbzeit konnte Dell einen Pass von Quarterback C. J. Stroud zum Touchdown fangen. Doch dabei verletzte sich der Passempfänger so fest am Knie, dass er direkt ins Spital gebracht werden musste. Quarterback Stroud brach daraufhin auf dem Feld in Tränen aus. Nach dem Spiel erklärte der 23-Jährige den Medien: «Das ist mein bester Freund. Es ist nicht leicht, einfach weiterzumachen und Quarterback zu spielen.»

Houston Texans quarterback C.J. Stroud reacts after teammate Tank Dell was injured while catching a touchdown pass during the second half of an NFL football game against the Kansas City Chiefs Saturda ...
C. J. Stroud brach auf dem Feld in Tränen aus.Bild: keystone

Durch den Sieg stehen die Kansas City Chiefs kurz davor, sich den Top-Seed in der AFC zu sichern. Damit hätte der amtierende Super-Bowl-Sieger in der ersten Runde der Playoffs ein Freilos und in jedem Spiel ausser dem Super Bowl ein Heimspiel auf sicher.

Beste Bilanz seit 33 Jahren

Zum ersten Mal seit 1991 können die Washington Commanders 10 der ersten 15 Spiele gewinnen. Gegen die Philadelphia Eagles setzten sich die Commanders in einer nervenaufreibenden Partie, in der sie unter anderem 7:21 zurücklagen, mit 36:33 durch und stehen somit kurz vor der Playoff-Qualifikation.

Spielmacher Jayden Daniels führte die Commanders mit insgesamt fünf Touchdowns zum Sieg gegen den Division-Rivalen. Mit fünf Punkten Rückstand und noch zwei Minuten auf der Uhr startete Daniels den letzten Drive und konnte seine Offense bis zur Endzone führen. Gerade einmal sechs Sekunden vor dem Ende gelang dem Rookie-Quarterback der entscheidende Touchdown.

Nach zehn Siegen in Serie verlieren die Eagles zum ersten Mal seit dem 29. September. Besonders bitter für das Team aus Philadelphia ist, dass zunächst Star-Quarterback Jalen Hurts das Spiel aufgrund Verdachts auf eine Gehirnerschütterung verlassen musste und sich sein Backup Kenny Pickett kurz vor Schluss bei einem Tackling an den Rippen verletzte. Aktuell ist noch nicht klar, wie lange die beiden Spielmacher ausfallen werden.

Die Zusammenfassung des Spiels.Video: YouTube/NFL

From zero to hero

Letzte Woche sorgte Jonathan Taylor für viel Kopfschütteln bei den Fans der Indianapolis Colts, als er den Ball kurz vor der Endzone fallen liess und somit einen sicher geglaubten Touchdown verschenkte.

Nun lieferte Taylor gegen die Tennessee Titans wieder ordentlich ab. Mit 218 Yards und 3 Touchdowns war der Runningback hauptverantwortlich für den 38:30-Sieg. Im gesamten Spiel liefen die Colts für insgesamt 335 Yards, das ist neuer Franchise-Rekord.

Zwischenzeitlich lagen die Colts mit 38:7 in Führung, doch die Titans kamen nochmals bis auf 8 Punkte heran. Allerdings wurde die Aufholjagd von Tennessee zu spät gestartet, weshalb das Team aus Nashville die vierte Niederlage in Serie kassiert.

Die Zusammenfassung des Spiels.Video: YouTube/NFL

Strafe für den zu ausgelassenen Jubel

Justin Jefferson, der Receiver der Minnesota Vikings, ist bekannt dafür, Touchdowns mit dem sogenannten Griddy zu feiern. So auch im gestrigen Spiel. Nach seinem ersten Touchdown gegen die Seattle Seahawks packte Jefferson seinen bekannten Jubel aus. Doch anscheinend war es dieses Mal zu provokant, denn der Schiedsrichter entschied sich dafür, aufgrund unsportlichen Verhaltens eine Flagge zu werfen, und so musste der Extrapunkt von 15 Yards weiter hinten verwandelt werden.

Jefferson liess sich von der Strafe nicht beirren und trug den Ball vier Minuten vor Schluss zum entscheidenden Touchdown ein zweites Mal in die Endzone. Dieses Mal ohne Griddy und Flagge.

Die letzte Aktion des Spiels war die zweite Interception von Seattles Quarterback Geno Smith. Theo Jackson fing den Pass ab und die gesamte Verteidigung der Vikings tanzte danach ähnlich wie in der berühmten Szene des Films «Camp Rock».

Mit dem Sieg stehen die Vikings neu bei 13 Siegen und dürfen sich weiterhin Chancen auf den Top-Platz in der NFC machen. Aktuell haben die Detroit Lions gleich viele Siege auf dem Konto wie die Vikings und die beiden Mannschaften treffen am letzten Spieltag noch aufeinander.

Noch mehr Highlights

Die besten Plays der gesamten Woche.Video: YouTube/NFL

Alle Resultate

NFL-Resultate Woche 16
Bild: watson

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1 Kommentar
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Die beliebtesten Kommentare
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Say Pizza to Drugs! Say No to Yes!
23.12.2024 13:59registriert September 2021
Der Jubel war zu provokant, weil er ihn den Gegenspielern vorführte, dann geht es um Verhöhnung und ist nicht mehr fairplay. In Richtung Fans kann JJ seinen Jubel aufführen wie er will, einfach nicht ins Gesicht des Gegners. zurechte flag
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