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Eine schwierige Aufgabe: Benjamin Weger bei beissender Kälte und Windböen am Schiessstand.
Eine schwierige Aufgabe: Benjamin Weger bei beissender Kälte und Windböen am Schiessstand.Bild: keystone

«Kann doch nicht sein» – auch Schweizer Biathlet Weger ärgert sich über Bedingungen

05.02.2022, 11:4105.02.2022, 13:18

Am Samstag ist bei den Olympischen Spielen in Peking das erste Biathlon-Rennen über die Bühne gegangen. In der Mixed-Staffel konnte die Schweiz überzeugen: Das Quartett aus Amy Baserga, Lena Häcki, Benjamin Weger und Sebastian Stalder fuhr auf den angepeilten achten Platz.

Auch dieses Rennen wurde – wie zuvor auch das Abfahrtstraining der alpinen Skifahrer – vom Wind geprägt. Immer wieder sorgten Böen für schwierige Verhältnisse, was die Ausgangslage vor allem am Schiessstand extrem schwierig machte.

Immer wieder nachladen: Vor allem während der Laufzeit der Damen waren die Bedingungen schwierig.
Immer wieder nachladen: Vor allem während der Laufzeit der Damen waren die Bedingungen schwierig.Bild: keystone

Wie grenzwertig die Bedingungen in Peking derzeit sind, machte auch Benjamin Weger im Interview mit dem SRF klar. Mit dem Rennen vom Samstag sei er zwar zufrieden, so der Walliser, allerdings habe ihm der Austragungsort zuletzt Kopfzerbrechen bereitet.

«Gestern war es noch windiger, da hat es mir am Schiessstand den Stecker gezogen», sagte Weger und führte aus: «Ich dachte, es kann doch nicht sein, dass man an einem Ort wie hier, wo man weiss, dass es ar***kalt und verdammt windig ist, Biathlon-Rennen macht. Da habe ich kurz mal den Glauben an die ganze Sache, die hier abgeht, verloren.»

Benjamin Weger übergibt an Schlussläufer Sebastian Stalder.
Benjamin Weger übergibt an Schlussläufer Sebastian Stalder.Bild: keystone

Nach der Staffel war der 32-Jährige aber wieder etwas versöhnlicher gestimmt. «Heute ist es für uns gut gegangen, da konnte ich mich wieder etwas von dieser kleinen Depression erholen», erklärte er. Sein Rennen sei zwar nicht optimal gewesen, dennoch könne das Team mit dem achten Platz zufrieden sein.

Weger ist im Schweizer Biathlon-Team der grösste Schweizer Trumpf. Der Walliser holte in seiner Karriere schon fünf Einzel-Podestplätze im Weltcup und könnte an einem perfekten Tag um die Medaillen mitlaufen. (dab)

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42 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Heiri Schmid
05.02.2022 12:06registriert Januar 2018
Ist vielleicht das Klima ein Grund weshalb in der Gegend gar niemand lebt ? Aber das kümmert das Olympische Kommittee ja nicht, Hauptsache das Geld fliesst!
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Schaade
05.02.2022 12:33registriert November 2020
Hier ist sicher nicht der beste Ort für derartige Wettkämpfe. Das kümmert das IOC aber wenig. Wichtg ist, dass das IOC auf Kosten der Athleten Millionen scheffeln kann.
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therationalist
05.02.2022 13:13registriert Dezember 2017
Alle die sich hier lustig machen über Wintersportler die über das Wetter jammern: Geht ihr erst mal bei -12°C und 15 km/h Wimd Sport an der Leistungsgrenz treiben. Dann kommentieren.
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