Sport
Olympia 2024

Olympia Paris: Tiktoker erfindet Sergeistan und trifft sich mit Fans

Sergeïstan Sergeistan Paris Olympia 2024
Die olympische Delegation aus Sergeïstan schlendert durch Paris.Bild: tiktok

Sergeïstan?! Ein «Land», das nie im Medaillenspiegel auftauchen wird

Olympische Spiele sind eine riesige Bühne – nicht nur für die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler. Vier Spassvögel flanieren in Paris als eigene Delegation durch die Stadt.
05.08.2024, 19:4505.08.2024, 19:58
Mehr «Sport»

Ein Autogramm hier, ein Selfie da, ein Lächeln dort. Selbst wer als Athletin oder Athlet keine Olympiamedaille gewinnt, ist in Paris derzeit eine ganz grosse Nummer. Denn, hey: Daheim ein Foto mit einem waschechten Olympioniken zeigen zu können, das hat doch was!

Diese Ausgangslage, und die Tatsache, dass kaum jemand die Namen aller 206 teilnehmenden Länder im Kopf hat, haben sich vier Freunde zunutze gemacht. Sie haben gelb-blaue Jogginganzüge mit eigenen Logos und jenem der Olympischen Spiele 2024 bedruckt und spazieren in diesen durch Paris. Alle vier nennen sich Sergeï – klar, schliesslich vertritt das Quartett ja Sergeïstan.

@mehdijib Se faire passer pour des athlètes des JO du Sergeïstan 😂😂 #paris2024 #olympics #jo2024 #prank #pourtoi ♬ son original - Mehdi tu connais

Und diese «Sportler», die die meisten Passanten wohl für Vertreter einer ehemaligen Sowjetrepublik halten, sind begehrt. Sie posieren mit Olympia-Fans für Fotos. Sie werden von einer Journalistin des brasilianischen Fernsehens interviewt. Und sie haben gar einen Auftritt im «India House», der Heimat Indiens an diesen Olympischen Spielen.

Weitere Videos versprochen

In Tat und Wahrheit heisst der Chef der Spassvögel nicht Sergeï, sondern Mehdi Jibril. Auf seinem Tiktok-Account veröffentlicht er regelmässig ähnliche Scherz-Videos. Und er kündigte dort bereits weitere Olympia-Auftritte der Delegation von Sergeïstan an.

Gut möglich, dass wir die Truppe in einem nächsten Filmchen auf einer noch grösseren Bühne sehen. Der offizielle Instagram-Account der Olympischen Spiele fragte an, ob sie Lust auf einen Auftritt im Champions Park habe. So heisst das grosse Public Viewing in den Trocadéro-Gärten am Fusse des Eiffelturms. «Avec plaisir» sei er dabei, antwortete Mehdi Jibril, «mit Vergnügen».

Ganz zu unserem Vergnügen.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Olympischen Spiele 2024 in Paris
1 / 100
Die besten Bilder der Olympischen Spiele 2024 in Paris
Die Französin Marie Oteiza wählt im Modernen Fünfkampf eine eher weniger elegante Variante des Absteigens vom Pferd.
quelle: keystone / mosa'ab elshamy)
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Will Smith spaziert durch Zürich
Video: instagram
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
HKD
05.08.2024 20:54registriert November 2022
Wenn's die vier Sergeis von Sergeistan noch in den Länderspiegel der Medaillen schaffen, geb ich einen aus.
Ich vermute stark, sie würden sich auch mit dem letzten Platz begnügen.
👍😂
322
Melden
Zum Kommentar
1
    Falsche Setups und zu viele Fehler: Ferrari droht der schlechteste Saisonstart seit 2009
    Gross war die Freude in Maranello als im letzten Jahr die Verpflichtung von Lewis Hamilton bekannt gegeben wurde. Zwar konnte der siebenfache Weltmeister bereits ein Sprintrennen für sich entscheiden, dennoch droht ein historisch schlechter Saisonstart.

    Erst zwei Rennen sind in dieser Formel-1-Saison über die Bühne gegangen und doch hat Ferrari wieder mit mehrheitlich negativen Aktionen für Schlagzeilen gesorgt. Nach einem verpatzten Saisonstart in Australien mit den Plätzen acht und zehn und der Disqualifikation der beiden Fahrer Charles Leclerc und Lewis Hamilton in China droht trotz des Sprinterfolgs in Shanghai von Hamilton der schlechteste Saisonstart seit 2009. Vor 16 Jahren sammelten Kimi Räikkönen und Felipe Massa, wenn man das heutige Punktesystem zur Berechnung nimmt, nur drei Punkte in den ersten drei Grand Prixs.

    Zur Story