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Olympia 2024

Olympia 2024: Femke Bol führt Niederlande zu Staffelgold

Femke Bol, of the Netherlands, celebrates was she anchors her team to victory in the 4x400-meter relay mixed final at the 2024 Summer Olympics, Saturday, Aug. 3, 2024, in Saint-Denis, France. (AP Phot ...
Femke Bol führte die Niederlande zu Gold.Bild: keystone

Eine letzte Runde für die Ewigkeit, ein Coup, ein Triple – die Leichtathletik-Highlights

Die niederländische Mixed-Staffel gewinnt dank Schussläuferin Femke Bol Gold über 4x400 m, der Norweger Markus Roth überrascht im Zehnkampf: Die internationalen Leichtathletik-Fakten vom Samstag.
03.08.2024, 23:35
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Bol führt Niederlande zum Sieg

Bol, der Schützling des Schweizer Trainers Laurent Meuwly, sicherte seinem Team im Schlusssprint nach 3:07,43 Minuten Gold vor den USA (3:07,74) und Grossbritannien (3:08,01). Den Weltrekord, den das amerikanische Team im Vorlauf aufgestellt hatte, verpassten die Niederländer um zwei Hundertstel.

Norweger Rooth verblüfft im Zehnkampf

Der Norweger Markus Rooth hat am Samstag völlig überraschend Olympiagold im Zehnkampf geholt. Der 22-Jährige kam auf ein Total von 8796 Punkten, was nationaler Rekord bedeutete. Er setzte sich vor dem Deutschen Leo Neugebauer (8748) und Lindon Victor aus Grenada (8711) durch. Der Kanadier Damian Warner, Olympiasieger vor drei Jahren in Tokio, war nach einem Nuller im Stabhochsprung aus dem Rennen. Der Schweizer Simon Ehammer verzichtete auf eine Teilnahme, um sich komplett auf den Weitsprung-Wettbewerb zu konzentrieren. Sein Schweizer Rekord im Zehnkampf liegt bei 8468 Punkten.

Crousers Triple

Im Kugelstossen der Männer setzte sich wieder einmal der US-Amerikaner Ryan Crouser (USA) mit 22,90 m vor seinem Landsmann Joe Kovacs (22,15) und dem Jamaikaner Rajindra Campbell (22,15) durch. Crouser machte damit das Triple nach Rio de Janeiro und Tokio komplett - jeweils vor Kovacs.

Alfreds Meilenstein, Jamaikas Fiasko

Die 23-jährige Hallen-Weltmeisterin Julien Alfred von der Karibik-Insel St. Lucia holte im 100-m-Sprint der Frauen die erste Medaille für ihr Land an Sommerspielen, und das gleich mit Gold.

Während Mujinga Kambundji dahinter als Sechste ihr starkes Resultat von Tokio egalisierte, erlebten die erfolgsverwöhnten Jamaikanerinnen ein Fiasko. Shelly-Ann Fraser-Pryce, die 100-m-Olympiasiegerin von 2008 und 2012, fehlte überraschend in den Halbfinals. Medienberichten zufolge wurde sie wie die am Ende zweitplatzierte Amerikanerin Sha'Carri Richardson mit Verspätung in das Stadion gelassen, in dem sich die Athletinnen und Athleten neben dem Stade de France aufwärmen. Der Leichtathletik-Weltverband nannte eine Verletzung als möglichen Grund. Fraser-Pryces Landsfrau Elaine Thompson-Herah, die 2016 in Rio und 2021 jeweils Gold geholt hatte, fehlte nach einem Achillessehnenriss, und auch die Mitfavoritin Shericka Jackson verzichtete angeschlagen auf einen Start. (abu/sda)

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