Entwarnung nach Horrorsturz von Chinesin Liu Jiayu: «Alles in Ordnung»
Die chinesische Snowboarderin Liu Jiayu hat sich nach ihrem schweren Sturz in der Halfpipe-Qualifikation gemeldet. «Vielen Dank an alle für die lieben Nachrichten», schrieb sie auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo. Dazu postete sie ein Selfie aus dem Spital. «Ich habe gerade Untersuchungen im Krankenhaus hinter mir, nichts Ernstes, alles ist in Ordnung», erklärte sie.
Zuvor hatte bereits der Trainer des chinesischen Snowboardteams, der Jiayu ins Spital begleitet hatte, Entwarnung gegeben. Es habe keine Anomalien an Jiayus Wirbelsäule gegeben, teilte er mit und ergänzte, dass sie noch wegen einer Kopfverletzung behandelt werde, aber bei Bewusstsein sei.
Chinese snowboarder Liu Jiayu takes a worrisome fall on this afternoon’s Women’s Half Pipe during Milano-Cortina 2026.
— @nicmartinezva.bsky.social (@nicmartinezva) February 11, 2026
Hoping for a healthy recovery! pic.twitter.com/N4ulRvjPlV
Die Sorgen nach dem Sturz vom Mittwochmorgen waren gross. Gegen Ende ihres zweiten Versuchs hatte sie sich am Mittwochmorgen überschlagen, woraufhin sie regungslos im Schnee liegen geblieben war. Die 33-jährige Chinesin wurde minutenlang behandelt, dann mit einem Schlitten abtransportiert und per Ambulanz ins Spital überführt. Mittlerweile ist die Silbermedaillengewinnerin von Olympia 2018 aber schon wieder auf dem Weg der Besserung. (nih)
