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Olympia 2022: Der erste Wettkampf-Tag im Liveticker

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Perret/Rios verlieren zum Auftakt gegen China +++ Cologna verzichtet auf Skiathlon

02.02.2022, 15:1102.02.2022, 15:12
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Filppula Finnlands Fahnenträger
Dem Eishockeyspieler Valtteri Filppula, Stürmer in Diensten von Genève-Servette, kommt die Ehre zuteil, die finnische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Peking am Freitag zu tragen.

Der 37-jährige Filppula ist in seiner Heimat ein Monument des Eishockeysports. Er bestritt 1222 NHL-Spiele und trug dabei hauptsächlich die Farben der Detroit Red Wings und der Tampa Bay Lightning. 2008 wurde er sogar Stanley-Cup-Sieger. Mit Finnland gewann Filppula 2010 in Vancouver Olympia-Bronze. (pre/sda)
FILE - In this Dec. 23, 2016, file photo, Tampa Bay Lightning center Valtteri Filppula, of FInland, looks on during the third period of an NHL hockey game against the Washington Capitals in Washington ...
Bild: AP/FR67404 AP
Alexandra Bär ersetzt verletzte Carol Bouvard
Eine Knieverletzung verhindert die Teilnahme von Carol Bouvard in der Disziplin Ski Freestyle Aerials. Die 24-jährige Stadtzürcherin hatte sich Anfang Dezember im finnischem Ruka unter anderem einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen. Ein letzter Belastungstest ergab nun, dass die Reise nach China keinen Sinn macht.

In die Bresche springt Alexandra Bär. Die 19-Jährige aus dem zürcherischen Uitikon fliegt in den kommenden Tagen nach Peking. (abu/sda)
Switzerland's Carol Bouvard competes in the World Cup women's freestyle aerials skiing event, Saturday, Feb. 6, 2021, in Deer Valley, Utah. (AP Photo/Rick Bowmer)
Carol Bouvard
Bild: keystone
Perret/Rios starten mit Niederlage ins Olympia-Turnier
Der erste Schweizer Wettkampfeinsatz an den Winterspielen in Peking ist nicht geglückt. Im Mixed-Doppel-Curling verlieren Jenny Perret und Martin Rios gegen Aussenseiter China 6:7 nach Zusatz-End. Für die Seeländerin und den Glarner, die Olympia-Zweiten 2018, war es die erste von neun Partien der Round Robin.

Die 30-jährige Jenny Perret hatte erhebliche Mühe, in die Partie zu finden. Das für den CC Glarus spielende Tandem geriet nach drei von acht Ends 0:3 in Rückstand, obwohl Martin Rios bis dorthin kaum Fehler beging.

Im Lauf der Partie steigerten sich die Schweizer als Team. Sie gingen mit einem Dreierhaus zur 5:4-Führung im 6. End erstmals in Führung. Die kleine Marge gaben sie jedoch noch einmal aus der Hand. Die Chinesen Fan Suyuan und Ling Zhi nutzten im Zusatz-End den Vorteil des letzten Steins. (abu/sda)
Jenny Perret, left, Martin Rios of Switzerland team, in action during the curling mixed doubles preliminary round game between China and Switzerland at the 2022 Olympic Winter Games in Beijing, China, ...
Bild: keystone
Schweizer Mixed-Team rettet sich ins Zusatz-End
Nach einem Fehlstart in die Partie hat sich das Schweizer Mixed-Team immerhin ins Zusatz-End retten können. Derzeit steht es im Spiel gegen China 6:6. Allerdings hat das chinesische Team nun den letzten Stein und damit die besseren Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden.
Fehlstart der Schweizer Mixed-Curler
Nach drei Ends liegen Jenny Perret und Martin Rios im Startspiel gegen China bereits mit 0:3 zurück. Aber die Verteidigung der Silbermedaille von 2018 oder gar noch mehr wird für das Duo dieses Jahr auch äusserst schwer.
Boedker positiv getestet
Bei Dänemark, am 12. Februar der letzte Vorrunden-Gegner der Schweiz, sind sechs Spieler (zwei aus der sogenannten «Taxi-Squad») nach der Ankunft in Peking positiv auf das Coronavirus getestet worden. Einer davon ist gemäss Heinz Ehlers, dem in der Schweiz bestens bekannten Trainer der Dänen, der Stürmer Mikkel Boedker vom HC Lugano. Das sagte Ehlers gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Es bestehe aber Hoffnung, da vier Tests falsch-positiv sein sollen. (abu/sda)
Lugano's player Mikkel Boedker during the preliminary round game of National League Swiss Championship between HC Lugano and HC Ambri-Piotta at the Corner Arena in Lugano, on Thursday, 27 January ...
Bild: keystone
Ghanas Fahnenträger ein Schweizer
Wer die Schweizer Fahne am Freitag an der Eröffnungsfeier ins Stadion trägt, steht erst am Donnerstagmorgen Schweizer Zeit fest. Für Ghana hingegen ist der Fall schon klar, wie Schweizer Radio und Fernsehen SRF schreibt: Es ist Skirennfahrer Carlos Mäder, 43-jährig, aufgewachsen in Giswil im Kanton Obwalden. (abu/sda)
Positive Coronatests nehmen zu - kein Abbruch-Szenario für Olympia
Die Zahl der Corona-Fälle bei den Olympia-Kontrollen in Peking ist im Verlauf des Mittwochs auf 232 angestiegen. Das IOC sieht keinen Anlass zur Unruhe.

Trotz immer neuer Corona-Fälle vor den Winterspielen in Peking will sich das Internationale Olympische Komitee nicht auf ein Abbruch-Szenario für Olympia festlegen. «Wir setzen uns keine Schwellenwerte. Es geht auch nicht nur um die konkreten Zahlen, sondern auch darum, inwieweit Fälle innerhalb der Blase miteinander zusammenhängen», sagte Brian McCloskey, Leiter der Medizinischen Expertenkommission.

Bislang habe es in der Corona-Blase vor Beginn der Spiele bei den ermittelten Infektionen keine miteinander verbundenen Fälle gegeben, fügte der Experte des IOC an. Zuvor hatten die chinesischen Organisatoren 32 neue Fälle innerhalb eines Tages vermeldet. Von den 232 positiven Tests wurden 136 Infektionen bei den Kontrollen am Flughafen festgestellt, 96 innerhalb des sogenannten geschlossenen Kreislaufs für alle Olympia-Beteiligten. (abu/sda)
Cologna erst über 15 km im Einsatz
Der vierfache Olympiasieger Dario Cologna verzichtet wie schon länger geplant auf einen Start im Skiathlon (15 km klassisch plus 15 km Skating) vom Sonntag. Sein erster Einsatz bei den Spielen in China wird am Freitag, 11. Februar, über 15 km klassisch mit Einzelstart erfolgen. Über diese Distanz hat der 35-jährige Bündner an den letzten drei Winterspielen 2010, 2014 und 2018 Gold gewonnen. Cologna reist am Freitag nach Peking. (abu/sda)
Dario Cologna of Switzerland reacts in the finish area after the menÕs 15 km classic race at the FIS Tour de Ski in Lenzerheide, Switzerland, on Wednesday, 29 December 2021. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bild: keystone
Schweiz landet gemäss Datenanalyst auf Platz 6
Zu dieser Bilanz würde Ralph Stöckli sicher nicht Nein sagen: Die Olympischen Spiele in Peking beenden die Schweizer Athletinnen und Athleten auf Platz 6 im Medaillenspiegel mit 21 Podestplätzen. Diese Prognose wagt der amerikanische Daten- und Analysedienst Gracenote. Die 21 Medaillen teilen sich in 6mal Gold, 6mal Silber und 9mal Bronze auf.

Wie schon in Pyeonchang 2018 enteilt Norwegen der Konkurrenz und holt 44 Medaillen (21 Gold, 13 Silber, 10 Bronze). Vor der Schweiz liegen auch Deutschland und das Team ROC (je 30) sowie USA und Kanada (je 22).

Gracenote verkündet allerdings ein grosses Aber: «Wegen des Einflusses der globalen Covid-19-Pandemie sind die Olympischen Spiele in Peking potenziell unvorhersehbarer als normal», heisst es in der Mitteilung. Mit Hilfe eines statistischen Modells, das auf Ergebnissen früherer Olympischer Spiele, Weltmeisterschaften und Weltcups basiert, errechnet der Analysedienst seine Zahlen. (abu/sda/dpa)
Members of Team Switzerland arrive at the Olympic Village ahead of the 2022 Winter Olympics, Tuesday, Feb. 1, 2022, in Beijing. (Anthony Wallace/Pool Photo via AP)
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Tande und Forfang verpassen erstes Olympia-Springen
Norwegen muss im Einzelspringen von der Kleinschanze am Wochenende auf Daniel-André Tande und Johann André Forfang verzichten. Die beiden Skispringer wurden im Januar positiv auf das Coronavirus getestet und konnten deshalb noch nicht nach Peking einreisen. Norwegen hofft, dass die beiden für das Springen von der Grossschanze und den Team-Wettkampf dann einreisen können. (abu)
epa09687498 Daniel-Andre Tande of Norway in action during the team competition of the FIS Ski Jumping World Cup in Zakopane, southern Poland, 15 January 2022. EPA/Grzegorz Momot POLAND OUT
Bild: keystone
Das sagt Lars Weibel zum Corona-Fall in der Hockey-Nati
Gestern wurde das Testspiel der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft in Cham gegen Kanada kurzfristig abgesagt, weil Verteidiger Christian Marti einen positiven Corona-Test produzierte. Das sagt Nationalmannschaftsdirektor Lars Weibel zur Situation:

Das steht heute auf dem Programm
Als erste Schweizer Athleten nehmen Jenny Perret und Martin Rios die Wettkämpfe an den Olympischen Winterspielen in Peking auf. Die 30-jährige Seeländerin und der 40-jährige Glarner starten im Mixed-Doppel-Wettbewerb des Curlings. Am Mittwoch um 13.05 Uhr Schweizer Zeit bestreiten sie ihre erste Partie der neun Spiele umfassenden Round Robin gegen China.

Perret und Rios gewannen vor vier Jahren in Pyeongchang bei der olympischen Premiere des Mixed-Doppels Silber. Den Erfolg zu wiederholen wird für das Schweizer Tandem schwierig werden. Denn Nationen wie Kanada, Schweden und Grossbritannien (Schottland) stellen mittlerweile starke Spielerinnen und Spieler aus dem klassischen Curling. (sda)
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Die Austragungsstätte der Olympischen Spiele 2022 in Peking
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Die Austragungsstätten der Olympischen Spiele 2022 in Peking
Nationalstadion, Peking – Eröffnungs- und Schlussfeier (Kapazität: 80'000).
quelle: keystone / roman pilipey
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«Cool Runnings» wird wahr – 4er-Bob startet in Peking für Jamaika
Video: watson
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