3 Beispiele, weshalb das Goalie-Leben manchmal einfach *&@#! ist
Das aus Schweizer Sicht wichtigste Fussballspiel des Wochenendes bestritt die Nationalmannschaft in Basel gegen Spanien. In der Nations League wahrte sie beim 1:1 die Chance, morgen gegen die Ukraine den Abstieg zu verhindern. Während Yann Sommer mit zwei gehaltenen Penaltys gegen Sergio Ramos brillierte, glänzte dieses Goalie-Trio weniger:
Rachele Baldi
Das Gastspiel bei der AC Milan ist für die Roma-Hüterin zehn Minuten nach der Pause beendet, weil sie Rot sieht. Es ist ein kurioser Platzverweis: Baldi berührt den Ball beim Abstoss zwei Mal in Folge, was seit dieser Saison mit Rot geahndet wird.
«Rot ist richtig», twittern die Schiedsrichter-Experten «Collinas Erben». Der Ball sei mit der ersten Berührung im Spiel und mit der zweiten, unerlaubten, Berührung sabotiere die Torhüterin eine klare Torchance. Zu zehnt verliert die Roma mit 0:1.
Adrian Ortola
Der Spanier ist einziger Torschütze im Kanaren-Derby zwischen Las Palmas und Teneriffa in der zweiten spanischen Liga. Doch leider legt Teneriffas Keeper den Ball im Anschluss an einen Corner ins falsche, ins eigene Netz:
Etrit Berisha
Selten trifft die Redewendung «Wie gewonnen, so zerronnen» so zu wie in diesem Fall. Albanien hat im Nations-League-Spiel gegen Kasachstan soeben das 2:0 erzielt. Doch Goalie Etrit Berisha feiert den Treffer etwas zu ausgiebig. Er ist beim Anstoss der Kasachen nicht bereit und wird vom aufmerksamen Aibol Abiken eiskalt erwischt:
Glück für Berisha, dass Albanien trotzdem 3:1 gewinnt. Nun kommt es am Mittwoch zu einem Final um den Gruppensieg, die Albaner empfangen Leader Belarus. (ram)
Mehr Fussball:
- Nations League am Sonntag: Belgien schlägt England und ist auf Kurs in Richtung Finalturnier – auch Italien souverän
- Analyse: Wir sehen derzeit die beste Schweizer Fussball-Nati der Geschichte
- Sommer der Held, Jubilar Ramos der Depp – die Reaktionen zum Penalty-Drama
- Die Noten der Schweizer beim 1:1 gegen Spanien – viele waren gut, einer perfekt
- BVB-Jungstar Jude Bellingham knackt die Top 3 – die jüngsten Nati-Debütanten grosser Fussball-Nationen
