Sport
Schaun mer mal

«Give me the Ball!» Doch Gilberto gehorcht nicht und hämmert den Ball unter die Latte

Späte Versöhnung nach Teamkollegen-Zwist

«Give me the Ball!» Doch Gilberto gehorcht nicht und hämmert den Ball unter die Latte

29.06.2014, 12:5629.06.2014, 13:48
«Give me the Ball», sagt Ex-Tottenham-Stürmer Jermain Defoe immer und immer wieder. Adressat seiner Aufforderung ist Teamkollege Gilberto. Der Stürmer des FC Toronto hat sich nach einem Foul kurz vor dem gegnerischen Strafraum den Ball geschnappt. Er will den Freistoss unbedingt treten.

Doch das will auch Defoe und so kommt es zu einem kleinen Handgemenge, bei welchem Defoe seinem brasilianischen Teamkollegen sogar den Ball aus den Händen schlägt. Gilberto gewinnt schliesslich den Zwist und hämmert den Ball aus etwas mehr als 20 Metern mit voller Wucht zur 2:1-Führung unter die Latte.

Defoes Ärger ist natürlich verflogen. Dreimal klatschen sie sich gegenseitig ab, dann kommt es zur herzlichen Umarmung. Und schon haben sich die beiden Streithähne wieder lieb. (pre)
Video: Youtube/Major League Soccer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Keiner spielt so wenig wie Chris Baltisberger – und trotzdem ist er HCD-Schreck Nr. 1
Chris Baltisberger ist bisher die prägende Figur der ZSC Lions in der Halbfinalserie gegen Davos (1:1). Der 34-jährige Stürmer ist jemand, der über den Tellerrand hinausschaut.
Chris Baltisberger ist ein ausgesprochener Familienmensch. Es ist zum Ritual geworden, dass der ältere seiner beiden Söhne, fünf Jahre alt, nach einer Heimpartie in die Garderobe der Lions geht und dort ein bisschen spielt. Auch Chris Baltisbergers Eltern waren am Ostermontag im Stadion und sahen, wie ihr Sohn im zweiten Halbfinalspiel gegen Davos (3:1) das entscheidende 2:1 schoss. Dies am 6. April, einem Tag, an dem es zwei Jahre zuvor ein einschneidendes Ereignis gegeben hatte: Der Vater erlitt einen Herzstillstand und wurde zwischenzeitlich ins künstliche Koma versetzt.
Zur Story