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Neva Menzi holte die Maximalpunktzahl. bild: knabenschiessen.ch/watson

Die Schützenkönigin 2019 heisst Neva Menzi – die Zollikerin holt als Einzige 35 Punkte



Neva Menzi ist Schützenkönigin 2019 am Zürcher Knabenschiessen. Die 15-Jährige aus Zollikon hat als Einzige die Maximalpunktzahl von 35 erreicht. Der Siegerin des diesjährigen Wettbewerbs ist deshalb bereits vor dem Ausstich bekannt.

Nach vier Jahren feiert das Zürcher Knabenschiessen wieder ein Mädchen als beste Schützin am dreitägigen Schiesswettbewerb beim Albisgütli. Neva Menzi hatte als Einzige bereits am Sonntag das Punktemaximum erreicht und muss deshalb am Ausstich um 11 Uhr gar nicht mehr teilnehmen.

Zugelassen ist dort, wer beim Schiesswettbewerb mindestens 34 Punkte erreicht hat. Fünf Knaben und drei Mädchen machen dort in diesem Jahr die Plätze hinter der Schützenkönigin unter sich aus. Den offiziellen Titel als Schützenkönigin erhält Menzi aber erst nach dem Ausstich, wie die Organisatoren mitteilten.

Die Schuetzenkoenigin Maria Grieser, Mitte, posiert fuer den Fotografen mit Ehrendame sowie der Ehrengarde und mit der letztjaehrigen Gewinnerin von 2014, Milena Brennwald, rechts hinter Maria Grieser, am Knabenschiessen in Zuerich, am Montag, 14. September 2015. Maria Grieser ist das sechste Maedchen, das in der Geschichte des Knabenschiessens zur Schuetzenkoenigin gekuert wird. Maedchen duerfen seit 1991 am Knabenschiessen, einem dreitaegigen Zuercher Stadtfest mit Chilbibetrieb, teilnehmen. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Als bisher letztes Mädchen gewann Maria Grieser (Mitte) 2015 das Knabenschiessen. Bild: KEYSTONE

Das letzte Mal konnte das Zürcher Knabenschiessen vor vier Jahren ein Mädchen als Schützenkönigin feiern. Sie sind am Schiesswettbewerb überhaupt erst seit 1991 zugelassen.

Die 15-jährige Gewinnerin aus Zollikon erhält nebst einer in Gold gefassten Medaille 5000 Franken auf ein Konto. Zudem wird sie mit zehn ausgelosten Teilnehmenden des Knabenschiessens von der Armee zu einem Flug mit einem Super-Puma-Helikopter eingeladen.

Ältestes Volksfest der Stadt Zürich

Am Wettbewerb können Mädchen und Knaben im Alter von 13 bis 17 Jahren teilnehmen, die im Kanton Zürich wohnen oder in die Schule gehen. Dieses Jahr nahmen auch 30 Jugendliche aus dem Gastkanton Schaffhausen teil.

Besucher vergnuegen sich auf den Bahnen an der Knabenschiessen Chilbi auf dem Zuercher Albisguetli, aufgenommen am Samstag, 7. September 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza).

Das Knabenschiessen auf dem Albisgüetli ist längst ein Volksfest mit Chilbi. Bild: KEYSTONE

Das Knabenschiessen gilt als ältestes Volksfest in der Stadt Zürich. Seine Wurzeln reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. In Akten aus dem Jahr 1656 ist von einem «Knaben Schiesset» als Abschluss eines mehrwöchigen Drillkurses die Rede.

Der Anlass hielt sich über die Jahrhunderte hinweg an wechselnden Schauplätzen. Seit 1899 wird das Knabenschiessen von der Schützengesellschaft der Stadt Zürich im Albisgüetli organisiert. (zap/sda)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Blyad 09.09.2019 18:29
    Highlight Highlight Wann verbietet Zürich endlich diese stupide "Tradition"? Begreift es endlich, Waffen sind Instrumente zum Töten und keine Sportgeräte!
    • Mugendai 09.09.2019 21:04
      Highlight Highlight Mimimi.
  • Abu Nid As Saasi 09.09.2019 11:48
    Highlight Highlight Langsam Zeit, den Anlass in Mädchenschiessen umzutaufen
  • dunou 09.09.2019 11:36
    Highlight Highlight Und warum heisst es denn immer noch Knabenschiessen?

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