Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV ? ALS VORSCHAU AUF DIE LAUBERHORN-ABFAHRT IN WENGEN IM BERNER OBERLAND, SCHWEIZ, AM 18. JANUAR 2020 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - View of the Hundschopf during the second downhill training at the FIS Ski World Cup at the Lauberhorn in Wengen, Switzerland, Wednesday, January 16, 2013. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Der Hundschopf, eine der bekannten Stellen bei der Lauberhorn-Abfahrt. Bild: KEYSTONE

Wengen und Swiss-Ski im Clinch – nun muss der internationale Sportgerichtshof urteilen

Das OK der Lauberhornrennen, die in der kommenden Woche zum 90. Mal ausgetragen werden, und Swiss-Ski befinden sich seit längerem in einer gerichtlichen Auseinandersetzung.



Die Wengener fordern vom nationalen Skiverband mehr Geld aus dem zentralen Vermarktungstopf und gelangten deshalb gemäss der Zeitung «Blick» vor rund einem Jahr an den internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Beide Parteien wollen sich in der Sache nicht ausführlich äussern.

«Wir sind sicher keine Abzocker und wollen auch nicht dem Sport oder den Sportlern Mittel wegnehmen.»

Urs Näpflin, OK-Präsident der Lauberhornrennen

Von Seiten Swiss-Ski wird einzig bestätigt, dass unterschiedliche Auffassungen bestehen und man aufgrund des laufenden Verfahrens keine weitere Auskunft zu diesem Thema gebe. Trotz der gerichtlichen Auseinandersetzung schätze man die langjährige Partnerschaft mit Wengen sehr und auch die operative Zusammenarbeit funktioniere bestens.

Defizit trotz besten Bedingungen

Letzteres bestätigt auch Urs Näpflin. Der OK-Präsident der Lauberhornrennen fügt noch an, «dass unsere Forderungen keinesfalls unverhältnismässig sind. Wir sind sicher keine Abzocker und wollen auch nicht dem Sport oder den Sportlern Mittel wegnehmen. Vielmehr brauchen wir diese zusätzlichen Vermarktungsgelder eben gerade dafür, um den Fortbestand unserer Rennen gewährleisten zu können.» Bei der vergangenen Austragung schrieben die Berner Oberländer trotz besten Bedingungen ein Defizit von rund 250'000 Franken.

Race director Urs Naepflin of Switzerland looks on during the medal ceremony after the men's downhill race at the Alpine Skiing FIS Ski World Cup in Wengen, Switzerland, Saturday, January 19, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

OK-Präsident der Lauberhornrennen Urs Näpflin. Bild: KEYSTONE

Im Moment können die Wengener ihr Budget von rund 8,7 Millionen Franken zu rund einem Viertel durch die Gelder von Swiss-Ski decken. Die Lauberhorn-Verantwortlichen sind der Meinung, dass ihnen mehr als diese gut zwei Millionen Franken zustünden. «Das Geld muss dorthin, wo es verdient wird», sagte Näpflin gegenüber der NZZ.

Nur in Kitzbühel gibts mehr Geld

Dieser Betrag aus der zentralen Vermarktung ist allerdings im alpinen Weltcup bereits der zweithöchste. Einzig in Kitzbühel präsentiert sich die Situation komfortabler. Wohingegen beispielsweise Adelboden, das in den letzten Jahren auch immer ein Defizit zu beklagen hatte, für seine zwei Rennen gemäss Blick rund eine Million weniger von Swiss-Ski erhält als die Wengener für ihre Abfahrt, den Slalom und die Kombination.

Spectators in the finish watch the first run of the men's giant slalom FIS World Cup race in Adelboden, Switzerland, Saturday, January 11, 2020. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Adelboden erhält für seine Rennen rund eine Million Franken weniger als Wengen. Bild: KEYSTONE

Das (Zwischen-)Urteil des CAS ist in Bälde zu erwarten. Ob es veröffentlicht wird, entscheiden die streitenden Parteien. (zap/sda)

In diesen Schweizer Wintersportorten war der Ski-Weltcup bereits zu Gast

Unsere Ski-Stars sind in die Fragenlawine geraten

Play Icon

Unvergessene Ski-Geschichten

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Unvergessene Ski-Geschichten

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

0
Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

0
Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

1
Link zum Artikel

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

5
Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

0
Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

0
Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

0
Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

1
Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

0
Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

0
Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

0
Link zum Artikel

Unvergessene Ski-Geschichten

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

0
Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

0
Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

1
Link zum Artikel

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

5
Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

0
Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

0
Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

0
Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

1
Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

0
Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

0
Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • w'ever 11.01.2020 17:47
    Highlight Highlight wenn das OK bei besten bedingungen ein defizit von 250'000.- erzielt, dann muss sich das OK halt fragen ob der Anlass noch durchgeführt werden soll oder wo kosten eingespart werden können.
    In der Privatwirtschaft kann ich ja auch nicht jedes jahr ein minus erzielen und erwarten dass der staat (oä) dieses deckt.
    • Staedy 11.01.2020 18:15
      Highlight Highlight Den Bauern denen das Land für die Strecke gehört, müsste man die Beiträge streichen, da dieses Land vom Bund sowieso schon subventioniert wurde. Ein hoch auf unseren Bauernstand.
    • Burn 11.01.2020 18:22
      Highlight Highlight Richtig, aber bevor man es aufgibt geht man zu denen, die ein Interesse daran haben, dass es weitergeführt wird - diejenigen, die Millionen damit verdienen. Also völlig logischer Schritt hier. In Adelboden war in den letzten Jahren die Diskussion zwischen Gemeinde und Organisatoren entbrannt. Die Gemeinde mit Hotels, Restaurants etc wollte sich nicht stärker engagieren (oder erpressen lassen), weshalb die offiziellen Festivitäten im Dorf als Sparmassnahme und Retourkutsche weggefallen sind. Wegnen versuchts jetzt halt zuerst bei Swiss-Ski.
  • Glenn Quagmire 11.01.2020 16:24
    Highlight Highlight Eine Randsportart, die hauptsächlich Schweizer, Ösis ein paar Deutsche und Südtiroler und eventuell einige Norweger vor den Bildschirm lockt, wird halt nie gross Kohle generieren.

    Eventuell müssen die Kosten zur Pistenaufbereitung gesenkt werden. Heute fährt man nicht auf (Kunst)Schnee, sondern auf einem aufwändig bearbeiten Eiskanal. Da liesse sich viel Geld (und Wasser) sparen.
    • Calvin Whatison 11.01.2020 17:07
      Highlight Highlight Randsportart 🤣🤣🤣 in was für einer Blase leben Sie denn?
    • dontknow 11.01.2020 17:32
      Highlight Highlight Sry aber n einer Blase lebst eher du Calvin und zwar in der klassischen deutschsprachigen Blase. Ausserhalb des DACH-Raumes intressiert Skisport tatsächlich fast keine Sau. Global betrachtet ist der Skisport eine Randsportart, in der Schweiz natürlich nicht. Nur ist halt der Markt in der Schweiz sehr begrenzt... ;)
    • Staedy 11.01.2020 18:12
      Highlight Highlight Wie wahr. Aber dafür gibt es halt keine Herzli. Das hat eben nichts mit den Rennen an sich zu tun sondern nur mit der Vermarktungsmöglichkeit. In den grossen Märkten Asien und Amerika läuft Ski unter jedem Radar durch und in Europa genau nur in den genannten Ländern. Nicht einmal in ganz Italien.
    Weitere Antworten anzeigen

«Platzspitzbaby» reisst Mauern nieder – dabei zuzusehen, ist eine Wucht

Bis in die 90er-Jahre war Zürich Treffpunkt für Heroinsüchtige aus ganz Europa. «Platzspitzbaby» erzählt eine Mutter-Tochter-Geschichte mitten aus der Drogenhölle. Jetzt kommt der Film in die Kinos – und ist absoluter Pflichtstoff.

32. Die farbigen Magnet-Zahlen prangen am Kühlschrank der heruntergekommenen Sozialwohnung irgendwo im Zürcher Oberland. Zigarettendunst hängt wie Nebelschwaden in der engen Küche, der Aschenbecher quillt über. Rauchen ist jetzt das Einzige, das hilft. Und Mia. Ohne ihre Tochter würde Sandrine das nicht schaffen. Seit 32 Tagen ist sie clean und die Magnet-Zahlen am Kühlschrank das Zeugnis ihres Entzugs.

Doch im Dorf trifft Sandrine auf ihren alten Junkie-Kumpel Serge und die Sucht hämmert sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel