Sport
Ski

Ski Alpin Gröden: Marco Odermatt über seinen 50. Weltcupsieg

Switzerland's Marco Odermatt celebrates at the finish area of an alpine ski, men's World Cup downhill, in Val Gardena, Italy, Thursday, Dec. 18, 2025. (AP Photo/Gabriele Facciotti)
Italy Wor ...
Marco Odermatt war in Gröden mal wieder der Schnellste.Bild: keystone

«Unglaublich, was diese Saison klappt»: Das sagt Marco Odermatt nach dem Jubiläumssieg

Nach seinem Sieg in Gröden hat Marco Odermatt den 50. Weltcupsieg seiner Karriere auf sicher. Es ist ein weiterer grosser Meilenstein für Odi. Das sagt der Nidwaldner dazu.
18.12.2025, 15:0818.12.2025, 17:04

Lange musste sich Marco Odermatt nach seiner Fahrt in Gröden gedulden, bis sein 50. Weltcupsieg Tatsache war. Immer wieder wurde die verkürzte Abfahrt aufgrund des Nebels unterbrochen. Geplant war der Start auf 11.45 Uhr, wurde aber bis 13 Uhr verschoben und geendet hat das Rennen auf der Saslong erst nach 15 Uhr.

Am Ende setzte sich Odermatt 15 Hundertstelsekunden vor seinem Landsmann Franjo von Allmen durch. Das Podest komplettierte der Italiener Dominik Paris.

Der 50. Weltcupsieg an sich bedeutet Odi aber momentan nicht viel, wie er im Interview mit SRF gestand: «Diese Zahl hat jetzt noch keinen hohen Stellenwert für mich. Aber es ist unglaublich, was diese Saison wieder klappt.» Odermatt steht nach sieben Rennen in diesem Winter bereits bei fünf Siegen.

Die speziellen Bedingungen mit den ganzen Verschiebungen waren auch für den vierfachen Gesamtweltcupsieger komisch. Nach der starken Fahrt seines Teamkollegen von Allmen war sich Odermatt bewusst, dass es eine fast perfekte Fahrt brauchen würde. «Ich wusste nicht, wo ich noch schneller fahren kann», erklärte der Nidwaldner. Er sei am Start gut in das Rennen hereingekommen und speziell die Ausfahrt der Ciaslat habe er «gut getroffen».

Franjo von Allmen, welcher erstmals in dieser Saison auf das Podest fuhr, zeigte sich gegenüber SRF sehr erleichtert: «Es ist wichtig für den Kopf. Das Ziel war, eine gute Fahrt ohne Fehler zu machen. Damit ich auch zeigen kann, was ich draufhabe.» Der Speed-Spezialist bestätigte auch, dass er aktuell keine Schmerzen hat. Vor zwei Wochen stürzte von Allmen in Beaver Creek.

Allgemein war der 24-Jährige mit seinem Saisonauftakt nicht zufrieden. «Anfang Saison geht es bei mir immer eine Zeit, bis ich in die Gänge komme. Das ist, glaube ich, bekannt. Ich bin froh, dass ich nun gut reingekommen bin», sagte der amtierende Abfahrtsweltmeister.

Bereits morgen geht es in Gröden weiter. Dann steht ein Super-G an, bevor am Samstag wieder die Abfahrer in den Fokus rücken. Am Sonntag kommt es in Alta Badia zu einem Riesenslalom. Odermatt hat weiterhin vor, alle vier Rennen zu bestreiten. «Vier Rennen auf vier Tage kriege ich hin, es braucht viel Energie, vor allem heute mit den ganzen Verzögerungen. Bis ich heute zum ‹Zmittag› kommen werde, wird es 16 Uhr. Aber es ist nicht das erste Jahr für mich. Vor zwei Jahren waren es sogar fünf Rennen in fünf Tagen.» (riz)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die (schon jetzt) unfassbare Karriere von Ski-Star Marco Odermatt
1 / 50
Die (schon jetzt) unfassbare Karriere von Ski-Star Marco Odermatt
Am 8. Oktober 1997 wird Marco Odermatt in Stans NW geboren. Zwei Jahre und zwei Monate später steht Klein-Marco erstmals auf Skiern.
quelle: marco odermatt / marco odermatt
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So sieht das aus, wenn Marco Odermatt seine Beine trainiert
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
mstuedel
18.12.2025 16:40registriert Februar 2019
Das Teamergebnis hinter dem Doppelsieg wäre auch erwähnenswert: Gleich 10 Schweizer Abfahrer in den Punkterängen! Ich bin mir nicht sicher, ob es das schon mal so gab.
540
Melden
Zum Kommentar
avatar
faebu11
18.12.2025 15:29registriert Oktober 2021
Unfassbar, diese Konstanz...
Go Odi!
242
Melden
Zum Kommentar
5
Lauberhorn statt Letzigrund – das ist Abfahrts-Juwel Alessio Miggiano
Seine Eltern führen ein Gourmet-Restaurant. Er spielte einst für den FC Zürich. Doch weil er nicht verlieren kann, ist Alessio Miggiano heute Skiprofi – und schneidet Marco Odermatt die Haare.
Alessio Miggiano hat gerade einen ziemlich steilen Aufstieg hinter sich. Kurz vor Weihnachten fuhr er in der Abfahrt von Gröden sensationell auf Rang 5 und erfüllte damit gleichzeitig die Selektionskriterien für die Olympischen Spiele im Februar.
Zur Story