Sport
Ski

Gold für Schweizer Robin Cuche in der Abfahrt

Robin Cuche a cueilli l'or dans la descente des Paralympiques
Robin Cuche holt Gold.Bild: fxp-fr-sda-rtp

Gold für Schweizer Robin Cuche in der Abfahrt

Robin Cuche gewinnt an den Paralympics in der Abfahrt Kategorie Stehend Gold. In Cortina d'Ampezzo holt der Neuenburger an seinen bereits vierten Paralympics die erste Medaille unter den paralympischen Agitos.
07.03.2026, 12:2507.03.2026, 14:04

Der Sieg für Robin Cuche ist verdient. Der 27-jährige Neffe von Didier Cuche hat in dieser Saison die Abfahrts-Wertung gewonnen. Dennoch zuckte er im Ziel mit den Schultern. Als zweiter in seiner Klasse gestartet, war er lange nicht sicher, was seine Zeit wert sein würde.

«Keine perfekte Fahrt»

Doch schliesslich hielt er seine ärgsten Konkurrenten, den Franzosen Arthur Bauchet und den Russen Alexej Bugajew, um 0,61 beziehungsweise 1,15 Sekunden in Schach. Und das, obwohl Cuche im Ziel mit seiner Zeit ursprünglich nicht zufrieden gewesen war. «Die Seh-Behinderten, die vor uns dran waren, fuhren mehr als eine Sekunde schneller», erklärte er, als sein Sieg bereits feststand. Erst nach der Fahrt von Bauchet habe er sich langsam entspannen können. «Ab da wusste ich, dass der grösste Teil des Jobs getan ist.»

Nach der Fahrt von Théo Gmür, der 2018 Gold und 2022 Bronze in der Abfahrt gewann, realisierte er dann langsam, dass es gar für den Sieg reichen könnte und Überraschungen wohl ausbleiben würden. Gmür klassierte sich schliesslich im 6. Rang. Der dritte Schweizer in der Kategorie stehend, Emerick Sierro, fuhr auf den 16. Platz.

«Ich bin sehr glücklich. Es war ein super Moment», sagte Sierro über sein erstes Rennen an den Paralympics. Und auch Gmür, der zuletzt mit einer Knieverletzung zu kämpfen hatte, lachte im Zielraum.

Monoskibob-Fahrer scheiden aus

In der Kategorie sitzend lief es den Schweizern derweil weniger gut. Christophe Damas und Pascal Christen konnten ihr Rennen beide nicht ins Ziel bringen und schieden aus. «Der Schnee ändert sich im Lauf. Zuerst ist es hart und eisig, dann wird es weicher und wieder härter. Die Balance zu finden war schwierig», so Damas.

Nun steht für die Schweizer Skifahrer ein Tag Pause an, ehe es am Montag mit dem Super-G weitergeht. (hkl/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Oh Ronaldo, Ronaldo …
Jorge Jesus hat mit seiner kompromisslosen Linie gegenüber Cristiano Ronaldo sportlich wohl recht – trotzdem hinterlässt der Abgang des Superstars ein ungutes Gefühl. Ein Kommentar zum Eklat um Portugals Starspieler.
Was für eine Karriere. Portugals Rekordspieler, fünf Ballon d'Or, fünf Champions-League-Titel, Meistertitel in drei Ländern, über 900 Pflichtspieltore in seiner Karriere und dazu 2016 der erste grosse Titel für Portugal überhaupt. So viele unvergessliche Momente mit ihm, ein ganzes Land hat immer hinter ihm gestanden. Und jetzt das: Nach einer Pressekonferenz von Nationaltrainer Jorge Jesus und einem Gespräch mit dem Verbandspräsidenten Pedro Proença verlässt der Rekordspieler das Nationalteam-Camp. Über einen Instagrambeitrag meldet sich der Star mit der Ankündigung, die Wahrheit «zu gegebener Zeit» nachzuliefern.
Zur Story