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Riesenslalom in Sölden
Marco Odermatt konnte die Konkurrenz beim Saisonauftakt auf die weiteren Plätze verweisen.
Marco Odermatt konnte die Konkurrenz beim Saisonauftakt auf die weiteren Plätze verweisen.Bild: keystone

Traumstart für Odermatt! Der Nidwaldner siegt in Sölden – auch Caviezel glänzt

Perfekter Saisonauftakt für Marco Odermatt: Der Nidwaldner gewinnt in Sölden sein fünftes Weltcup-Rennen, das dritte im Riesenslalom. Mit Rang 4 brilliert beim Weltcup-Prolog auch Gino Caviezel.
24.10.2021, 14:5724.10.2021, 20:54

Marco Odermatt heisst der Sieger des ersten Männer-Riesenslaloms der alpinen Weltcup-Saison 2021/22. Der 24-Jährige triumphierte auf dem Rettenbachgletscher als erster Schweizer seit Didier Cuche (2009) und Daniel Albrecht (2008).

Odermatt, der nach dem ersten Lauf mit zwei Zehnteln Rückstand noch an dritter Stelle lag, setzte sich letztlich mit sieben Hundertsteln Vorsprung vor dem Halbzeit-Leader Roland Leitinger durch. Der Österreicher beging im Steilhang einen kleinen Fehler, wodurch er seinen ersten Sieg auf oberster Stufe um sieben Hundertstel verpasste.

Marco Odermatt

«Nach der letzten Saison muss ich mich selbst nicht anlügen und sagen, dass ich Fünfter werden will. Natürlich war der Sieg das Ziel. Es war ein Kampf, aber am Ende hat es gereicht.»

Der Slowene Zan Kranjec komplettierte als Dritter das Podest. Mit nur 0,39 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen und guten Freund Odermatt trumpfte auch der viertklassierte Gino Caviezel zum Saisonauftakt stark auf. Vor Jahresfrist war der 29-jährige Bündner in Sölden – hinter dem norwegischen Sensationssieger Lucas Braathen und Odermatt, der sich damals nur um fünf Hundertstel hatte geschlagen geben müssen – gar Dritter geworden.

Auch Gino Caviezel zeigte sich in Sölden in starker Frühform.
Auch Gino Caviezel zeigte sich in Sölden in starker Frühform.Bild: keystone

Gino Caviezel

«Ich freue mich sehr. Natürlich wäre ich gerne mit ‹Odi› auf dem Podest gestanden, doch ich kann stolz sein auf meine Leistung. Ich bin froh, dass ich so in die Saison starten konnte, da man vor dem ersten Rennen immer wieder etwas nervös ist. Es ist aber schön, wieder zurück zu sein und bei dieser tollen Stimmung vor dem Publikum fahren zu können.»

Von den acht gestarteten Schweizern qualifizierten sich in Sölden deren fünf für den Finaldurchgang. Neben dem Schweizer Top-Duo gab es ebenfalls Weltcup-Punkte für Justin Murisier (12. Rang), Loïc Meillard (16.) und Daniele Sette (21.). Besonders für Meillard, der im Vorjahr in Sölden den 5. Platz belegt hatte, war es allerdings ein enttäuschendes Ergebnis.

Daniel Yule (50.), Tanguy Nef (52.) und Cédric Noger (55.) verpassten am Morgen die Finalteilnahme der Top 30 mit Rückständen von über 3,3 Sekunden deutlich. Die nächsten Rennen im Alpin-Weltcup finden in drei Wochen ebenfalls in Österreich statt. In Lech/Zürs stehen am 13./14. November je ein Parallelrennen der Frauen und Männer auf dem Programm. (nih/ram/sda)

Die weiteren Stimmen:

Roland Leitinger

«Ich hatte schon Rennen, da war ich nervöser. Trotzdem war es natürlich cool, als Letzter im Starthäuschen zu stehen und die Chance auf den Sieg zu haben. Die Freude überwiegt hier deutlich, wenn ich daran denke, wo ich letztes Jahr stand. Ich habe einen Fehler gemacht, da ist etwas Zeit liegen geblieben. Trotzdem hat es zu einem Top-Resultat gereicht.»
Roland Leitinger verpasste den Sieg nur knapp.
Roland Leitinger verpasste den Sieg nur knapp.Bild: keystone

Justin Murisier

«Ich weiss nicht, was im ersten Lauf gefehlt hat, vielleicht war ich etwas zu nervös oder unsicher. Im zweiten Durchgang war es besser, doch ich hatte trotzdem noch einige Fehler drin, die ich im nächsten Rennen hoffentlich verbessern kann.»
Justin Murisier.
Justin Murisier.Bild: keystone

Loic Meillard

«Im ersten Teil habe ich mich besser gefühlt, aber im Steilhang war es wieder nicht gut. Ich hatte mit dem trockenen und aggressiven Schnee Probleme. Zum Glück habe ich noch ein paar Wochen bis zum nächsten Rennen.»
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