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Auf der Streif ist Spektakel garantiert.<br data-editable="remove">
Auf der Streif ist Spektakel garantiert.
Bild: EPA

Ein Spektakel von oben bis unten – das sind die 7 Schlüsselstellen der Hahnenkamm-Abfahrt

Auf der Streif folgt eine heikle Passage der nächsten. Nur wer alle diese Schlüsselstellen perfekt meistert, kann am Ende zuoberst auf dem Podest stehen.
23.01.2016, 08:2523.01.2016, 11:24
Oliver Linow
Oliver Linow
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Die Abfahrt in Kitzbühel (Samstag, ab 11.45 Uhr im watson-Liveticker) ist mit Sicherheit die schwierigste im Ski-Weltcup. Praktisch jedes Jahr kommt es auf der Streif zu verheerenden Stürzen. In schlimmster Erinnerung haben wir alle das Jahr 2009, als Daniel Albrecht beim Zielsprung schwer stürzte. Die anhaltenden Folgen zwangen ihn nach einem kurzen Comeback zum Rücktritt vom Spitzensport.

Aussichten auf eine Top-Platzierung hat in Kitzbühel nur, wer alle Schlüsselstellen perfekt erwischt. Mausefalle, Hausbergkante und Traverse sind sicher die bekanntesten unter ihnen. Was bei welcher Passage zu tun ist, zeigen wir anhand der Siegesfahrt von Didier Cuche aus dem Jahre 2011.

Start

Anders als in Wengen beginnt die Hahnenkamm-Abfahrt mit einem Gefälle von 50 Prozent extrem steil. Technisch schwierig ist der Start zwar nicht. Besonders beim ersten Mal erfordert er aber eine gehörige Portion Mut.

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Mausefalle

Nur Sekunden nach dem Start folgt bereits die nächste Schlüsselstelle. Über ein Gefälle von mehr als 85 Grad fliegen die Fahrer in die Tiefe. Zusätzliche Schwierigkeit: Den Landepunkt sehen sie erst aus der Luft. Kurz nach der Landung folgt eine beinahe rechtwinklige Kurve. Wer hier nicht voll konzentriert ist, landet bereits in den Fangnetzen.

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Ausfahrt Steilhang

Die Ausfahrt aus dem Steilhang muss perfekt erwischt werden. Hier geht es darum, für das anschliessende Gleitstück genügend Tempo mitzunehmen. Ansonsten ist man im Kampf um die vorderen Plätze chancenlos. Wenn ein Fahrer aber mit einer zu hohen Geschwindigkeit aus dem Steilhang ausfährt, droht er bei der engen Einfahrt in den Brückenschuss in den Netzen zu landen.

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Brückenschuss

Sicher nicht die spektakulärste Stelle, aber dafür umso wichtiger. Gute Gleiterqualitäten sind im Brückenschuss Trumpf. Wenn ein Fahrer hier zu hart auf die Ski steht, kann sich das in dieser flachen Passage brutal rächen. Schon viele haben das Rennen hier verloren, weil sie die Geschwindigkeit nicht konservieren konnten.

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Hausbergkante

Den Absprung über die Hausbergkante müssen die Fahrer perfekt treffen. Denn gleich nach der Landung folgt die Einfahrt in die Traverse. Wer nicht ideal springt, muss nachher korrigieren, um nicht zu tief in die Traverse zu kommen. Dabei geht wichtige Zeit verloren.

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Traverse

Ganz wichtig ist die Einfahrt. Die Fahrer müssen genügend hoch in die Traverse hineinspringen. Diese Höhe sollten sie über die ganze Traverse halten. Nur so können sie mit genügend Zug in den Zielhang einbiegen.

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Zielhang

Mit über 140 Stundenkilometern brettern die Fahrer dem Ziel entgegen. Obwohl es nur noch geradeaus geht, muss die Konzentration hochgehalten werden. Ansonsten kann es beim Zielsprung zu bösen Stürzen kommen. Nach Albrechts Sturz wurde dieser etwas entschärft.

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Schweizer Sieger seit 1990
1991 Franz Heinzer
1992 Franz Heinzer
1998 Didier Cuche
2008 Didier Cuche
2009 Didier Défago
2010 Didier Cuche
2011 Didier Cuche
2012​ Didier Cuche
Die Rekordsieger
5 Siege: Didier Cuche (Schweiz)
​4 Siege: Franz Klammer, Karl Schranz (beide Österreich)
3 Siege: Christian Pravda (Österreich), Luc Alphand​ (Frankreich), Pirmin Zurbriggen, Franz Heinzer (beide Schweiz)

Alles Käse oder was? Die Swiss-Ski-Anzüge im Wandel der Zeit

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Alles Käse oder was? Die Swiss-Ski-Anzüge im Wandel der Zeit
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