Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen

1. Aleksander Kilde 1:55.28

2. Bostjan Kline +00.22

3. Beat Feuz +00.24

20. Carlo Janka +01.49

23. Marc Gisin +02.09

Beat Feuz of Switzerland speeds down during the World Cup Men's Downhill race in the Bavarian ski resort of Garmisch-Partenkirchen, Germany, January 30, 2016.    REUTERS/Dominic Ebenbichler

Beat Feuz fährt in Garmisch überraschend aufs Podest. 
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Kilde gewinnt Abfahrt von Garmisch – Feuz wird sensationell Dritter

Unglaublich: Beat Feuz schafft es nach Kitzbühel auch in der Abfahrt von Garmisch aufs Podest. Der knapp 29-jährige Emmentaler belegt Platz 3. Zum Sieg fehlen 24 Hundertstel.



Der Sieger

Kilde füllt mit seinem ersten Weltcupsieg die grosse Lücke, die Aksel Lund Svindal durch sein Saison-Out von Kitzbühel hinterlassen hat. Insgesamt realisiert Kilde den bereits 17. Erfolg eines Norwegers in diesem Winter. 

Aleksander Aamodt Kilde of Norway celebrates victory in the World Cup Men's Downhill race in the Bavarian ski resort of Garmisch-Partenkirchen, Germany, January 30, 2016.   REUTERS/Michael Dalder

Kilde (23) feuer seinen ersten Weltcupsieg. 
Bild: MICHAEL DALDER/REUTERS

Das Podest

Aleksander Kilde verhindert mit seinem Sieg eine noch grössere Überraschung, indem er mit Nummer 30 den vermeintlichen Sensationsmann Bostjan Kline abfängt. 

Der zweitplatzierte Kline hatte im Weltcup noch nie eine Top-10-Klassierung erreicht, doch sein Potential war bekannt. 2011 war Kline Junioren-Weltmeister sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G.

Nur zwei Hunderstel hinter Kline platziert sich Beat Feuz auf dem 3. Rang.

epa05134871 Bostjan Kline of Slovenia reacts in the finish area during the Men's Downhill race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Garmisch Partenkirchen, Germany, 30 January 2016.  EPA/ANGELIKA WARMUTH

Kline erreichte bisher im Weltcup noch nie die Top 10.  
Bild: EPA/DPA

Die Schweizer

Man dürfe nun nicht erwarten, dass es ihm in jedem Rennen aufs Podium reiche, warnt Beat Feuz noch vor dem Rennen. Schliesslich ist es erst das vierte Weltcuprennen, das der knapp 29-jährige in Garmisch nach seinem Achillessehnenriss, der ihn bis zum Wengener Wochenende von den Pisten fern gehalten hatte, bestreitet. Doch dann überrascht Feuz ein weiteres Mal alle - und fährt zum 19. Mal in seiner Karriere aufs Podest. 

Carlo Janka of Switzerland speeds down during the World Cup Men's Downhill race in the Bavarian ski resort of Garmisch-Partenkirchen, Germany, January 30, 2016.    REUTERS/Dominic Ebenbichler

Janka enttäuschte in Garmisch. 
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Carlo Janka vergibt in der Einfahrt zum Himmelreich eine weitere Spitzenklassierung. Der Bündner, 2010 Gewinner der Garmischer Abfahrt, liegt an dieser Stelle absolut auf Kurs, doch dann verliert er nach einem Quersteller das ganze Tempo und landet ausserhalb der Top 20. 

Der Aufreger

Die Abfahrt präsentiert sich gegenüber dem Training völlig verändert. Der gefrorene Frühlingsschnee macht die Unterlage hart, und zudem herrscht wie schon in der Vorwoche in Kitzbühel sehr schlichtes Licht. Die Fahrer können die Wellen kaum erkennen. So scheiden Speed-Spezialisten wie Johan Clarey, Erik Guay und Hannes Reichelt  aus. (ndö/sda) 

30.01.2016; Garmisch Partenkirchen; Ski alpin - Weltcup Garmisch Partenkirchen 2016 - Abfahrt Maenner; Hannes Reichelt (AUT) (Erich Spiess/Expa/freshfocus)

Reichelt scheidet in Garmisch aus. 
Bild: Erich Spiess/freshfocus

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ani_A 30.01.2016 14:22
    Highlight Highlight heieiei, immer diese Norweger :-P gönne es ihnen aber trotzdem!
  • Rico Holzer 30.01.2016 14:21
    Highlight Highlight Bravo ans SRF dass bei Startnummer 29 abschaltet. 😵
    • smoenybfan 30.01.2016 14:31
      Highlight Highlight Naja, normalerweise ist bei dieser Nummer die Podestentscheidung gefallen, während bei den Damen die Entscheidung anfing. Da kann mans nicht allen recht machen
    • Gigi,Gigi 30.01.2016 17:15
      Highlight Highlight Die Entscheidung! fängt bei den Damen nicht bei der Startnummer 30 des zweiten Laufes an. Aber sogar der hyperventilierende Hüppi hat ja schon so ab Startnummer 15 ständig auf Kilde hingewiesen. Und dann hat uns SRF mit Werbung und Vorschauen beglückt??!! Das nächste Mal schaue ich gleich ORF!!!

Drama um «Domi» Aegerter und die Frage nach dem «Fluch von Misano»

Zum zweiten Mal in seiner Karriere wird Dominique Aegerter in Misano ein Sieg gestohlen. Wenigstens ist er heil davongekommen. Liegt eigentlich ein Fluch über dieser Rennstrecke?

Eigentlich ein ganz normaler Ort. Zumindest auf den ersten Blick. Misano Adriatico ist ein italienischer Badeort mit 13'621 Einwohnern an der adriatischen Riviera, rund 18 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Rimini. Hier ist 1972 eine 4,2 Kilometer lange Rennstrecke in Betrieb genommen worden.

Triumph und Drama liegen im Motorradrennsport nahe beieinander. Auf jeder Rennstrecke der Welt. Und wenn wir Glück haben, bleiben alle unversehrt. Wie soeben Dominique Aegerter (29).

Er gewinnt am …

Artikel lesen
Link zum Artikel