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Dec 6, 2014; Lake Louise, Alberta, Canada; Second place finisher Stacey Cook of the United States (left), First place finisher Lindsey Vonn of the United States (middle) and Third place finisher Julia Mancuso of the United States (right) take the podium during the women's downhill in the FIS alpine skiing World Cup at Lake Louise Ski Resort. Mandatory Credit: Sergei Belski-USA TODAY Sports

Trotz unterschiedlichen Anzügen: Alles Amerikanerinnen auf dem Podest. Bild: X02835

Vonn, Cook und Mancouso auf dem Podest

Der historische US-Triumph – möglich gemacht durch einen Swiss-Ski-Eklat



Lindsey Vonn, Stacey Cook und Julia Mancuso haben gestern in der zweiten Abfahrt von Lake Louise (Ka) für ein Novum gesorgt. Sie bescherten den USA den ersten Dreifach-Erfolg in der Geschichte des alpinen Ski-Weltcups.

» Hier geht es zum ausführlichen Rennbericht

Laurenne Ross (6.) und Alice McKennis (18.) rundeten das fabelhafte Team-Ergebnis ab. Ihr Schweizer Speed-Trainer Stefan Abplanalp meinte nach dem Rennen: «Ein Wahnsinns-Resultat! Es ist schön, wenn man schon in der ersten Saison als Trainer im US-Team Historisches erreichen kann.»

Swiss Stefan Abplanalp, head coach of the US women's alpine speed ski team, looks on before a free skiing session at the FIS Alpine Ski World Cup season in Soelden, Austria, Friday, October 24, 2014. The Alpine Skiing World Cup season 2014/2015 will be openend on 25 and 26 October 2014 in Soelden, the traditional start of the FIS Ski World Cup. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Stefan Abplanalp hat gut lachen. Bild: KEYSTONE

Der Berner Oberländer hatte nach dem vergangenen Winter vom norwegischen zum amerikanischen Verband gewechselt. Bei Swiss-Ski war Abplanalp im Februar 2012 nach Eskapaden und heftigen Differenzen mit dem damaligen Frauen-Chef-Trainer Mauro Pini freigestellt worden.

Die amerikanischen Männer waren schon einmal ganz nahe dran gewesen, einen Dreifach-Erfolg im Weltcup zu landen. Anfang Dezember 2005 im Riesenslalom in Beaver Creek, Colorado, wurde beim Doppel-Sieg von Bode Miller und Daron Rahlves deren Landsmann Erik Schlopy vom Finnen Kalle Palander um eine Hundertstelsekunde auf den 4. Platz verwiesen.

Wichtiges Preisgeld für Kanadas Einzelkämpferin

Einen Jubeltag erlebte in der zweiten Abfahrt von Lake Louise auch die 26-jährige Kanadierin Larisa Yurkiw. Die Einheimische erzielte als Vierte das beste Weltcup-Resultat ihrer Laufbahn. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil Yurkiw auf eigene Faust ihre Karriere vorantreiben muss, seit das kanadische Speed-Team der Frauen mangels Geld und Athletinnen aufgelöst worden ist.

Larisa Yurkiw, of Canada, reacts in the finish area following her run in the women's World Cup downhill ski race in Lake Louise, Alberta, Saturday, Dec. 6, 2014. (AP Photo/The Canadian Press, Jeff McIntosh)

Riesig die Freude bei Larisa Yurkiw. Bild: AP/CP

Das Saison-Budget von über 200'000 Franken muss sie zu einem grossen Teil selber auftreiben. Sie kämpft mit jedem Cent um ihre Ski-Existenz. Die Top-Klassierung vom Samstag hat Yurkiw immerhin ein Preisgeld von rund 7000 Franken eingebracht. Vor dem Rennen war sie in Lake Louise innerhalb der Szene mit einem Hut auf Noten- und Münz-Suche gegangen.

Auf der Piste wird Yurkiw unterstützt von ihrem Privat-Coach Kurt Mayr. Der Österreicher hatte früher in seiner Heimat Speed-Queen Renate Götschl erfolgreich betreut. (pre/si)

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