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Riesenslalom Männer, Are

1. Marcel Hirscher (Ö)

2. Ted Ligety (USA)

3. Stefan Luitz (De)

11. Gino Caviezel (Sz)

13. Elia Zurbriggen (Sz)

16. Carlo Janka (Sz)

Marcel Hirscher

Daumen hoch bei Hirscher nach seinem starken ersten Lauf. Bild: screenshot srf

Riesenslalom in Are

Hirscher deklassiert die gesamte Konkurrenz und gewinnt den Riesensalom von Are – Caviezel und Zurbriggen knacken die Top 15

Gegen Marcel Hirscher ist in Are kein Kraut gewachsen: Mit über einer Sekunde Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ted Ligety gewinnt er den Riesenslalom in Schweden überlegen. Die Schweizer überzeugen (fast) auf der ganzen Linie.



Der Sieger

Marcel Hirscher ist im WM-Ort von 2007 schon im ersten Lauf eine Klasse für sich. Doch von einem Verwalten des doch beträchtlichen Vorsprungs ist am Abend nichts zu sehen. Stattdessen gibt der Salzburger auf dem Weg zu seinem 25. Weltcup-Sieg nochmals mächtig Gas. So resultierte für Hirscher wie schon bei seinem Heimerfolg Ende Oktober in Sölden ein Riesen-Vorsprung.

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Hirschers überlegen Zieleinfahrt. gif: srf/watson

Das Podest

Der amerikanische Riesenslalom-Olympiasieger und -Weltmeister Ted Ligety sieht sich gleich um 1,22 Sekunden deklassiert. Der Deutsche Stefan Luitz, aus internationaler Sicht die Überraschung des Rennens, wird mit eineinhalb Sekunden Rückstand Dritter und komplettiert das Podest.

Bild

Der Kleine in der Mitte heute ganz gross. bild: screenshot srf

Die Schweizer

Gino Caviezel (11.) und Elia Zurbriggen (13.) überraschen im Nacht-Riesenslalom in Are mit dem besten Weltcup-Ergebnis der Karriere. Caviezel holt sich im dritten Riesenslalom des WM-Winters die halbe Norm für die Titelkämpfe im Februar in Vail/Beaver Creek. Auch Elia Zurbriggen schafft es in die Top 15 und zu einer halben WM-Norm. Der 24-jährige Sohn des viermaligen Gesamtweltcup-Siegers Pirmin Zurbriggen zeigt vor allem am Abend eine sehr beherzte Fahrt. Dank den Rängen 7 (in Beaver Creek) und 11 (Sölden) war Carlo Janka im Riesenslalom wieder in die Top 15 der Weltrangliste vorgestossen. Doch mit den völlig veränderten (Schnee-)Bedingungen in Are, wo das Rennen zudem unter Flutlicht ausgetragen wurde, findet sich der Bündner vor allem im ersten Lauf als 23. nicht wunschgemäss zurecht. Als drittbester Schweizer reicht es ihm schliesslich zum 16. Platz. Nichts Zählbares gibt es in Are hingegen für Justin Murisier, der sich im ersten Lauf als 18. eine gute Ausgangslage geschaffen hat. Doch im Finaldurchgang scheidet der Walliser schon kurz nach dem Start durch einen ärgerlichen Fehler aus.

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Murisier scheidet nach wenigen Fahrsekunden aus. gif: srf/watson

Der Aufreger

In seinem erst zweiten Weltcuprennen überhaupt schafft der Finne Eemeli Pirinen mit der hohen Startnummer 62 im ersten Lauf den Sprung auf den 16. Rang. Im zweiten Durchgang unterläuft dem 21-Jährigen dann ein grober Fehler und er wird auf den 27. Schlussrang durchgereicht. Dennoch schnappt Pirinen sich damit seine ersten Weltcup-Punkte.

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Der verhängnisvolle Moment im zweiten Lauf. gif: srf/watson

Liveticker: 12.12.14: RS Männer Are

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Tobias Wüst
Jonatan Schäfer
Tobias Wüst
Die Schweizer
Mit Gino Caviezel (11.) und Elia Zurbriggen (13.) knacken gleich zwei Schweizer die Top 15 und schaffen damit die halbe Miete hinsichtlich der WM-Qualifikation. Auch Carlo Janka zeigt mit dem 16. Schlussrang eine ansprechende Leistung.
Das Podest
Wahrlich eine Machtdemonstration des Österreichers – solche Gewaltsritte gelingen im Riesenslalom sonst nur Ligety. Der muss mit dem zweiten Rang Vorlieb nehmen. Hinter den beiden Dominatoren strahlt Luitz als Dritter vom Podest.
Entry Type
Marcel Hirscher - Schlusszeit
Eine Demonstration des Meisters. Mit sagenhaften 1,22 Sekunden Vorsprung deklassiert Hirscher die gesamte Konkurrenz und holt sich überlegen seinen 25. Weltcup-Sieg.
GIF Hirscher Zieljubel
Entry Type
Marcel Hirscher - Zwischenzeit
Den Vorsprung bis zur ersten Zwischenzeit verdoppelt. Schlicht unglaublich.
Entry Type
Fritz Dopfer - Schlusszeit
Oben ist Dopfer erwartungsgemäss schneller, doch im Schlussabschnitt bleibt er chancenlos. Da hat Ligety wirklich einen veritablen Schlussprint hingelegt. Ohne ersichtlichen Fehler fällt Dopfer gar noch hinter Luitz zurück. Ein verrücktes Rennen!
Entry Type
Ted Ligety - Schlusszeit
Auch im zweiten Lauf bleibt der Riesen-Chef unter seinen Fähigkeiten. Erst im Schlussabschnitt taut er etwas auf und kann seinen Vorsprung über die Ziellinie retten. Doch nach weiter vorne reicht das wohl nicht. Oder doch?
Entry Type
Stefan Luitz - Schlusszeit
Nichts mit taktieren oder abwarten: Der Deutsche fährt, als ob der Teufel hinter ihm her wäre und die Konkurrenz in Grund und Boden. Mit einem sagenhaften Vorsprung von 1,34 Sekunden ist diese Fahrt eine klare Kampfansage an die verbliebenen Athleten.
Entry Type
Leif Kristian Haugen - Schlusszeit
Der nächste grossgewachsene Wikinger stürzt sich in den Fähnchenwald. Wie sein Landsmann verliert auch er kontinuierlich Zeit und fährt mit einem verpatzten Schlussabschnitt sogar neben das provisorische Podest. Immerhin, die erste Top-10-Platzierung in diesem Winter für Haugen.
Entry Type
Benjamin Raich - Schlusszeit
Sauber, aber im Endeffekt zu sehr auf Sicherheit bedacht: Raich kommt in diesem zweiten Lauf nicht so richtig auf Touren und muss sich mit dem dritten Zwischenrang begnügen. Fünf Fahrer stehen noch oben.
Entry Type
Thomas Fanara - Schlusszeit
Die Franzosen scheinen heute geschlossen angreifen zu wollen: Auch Fanara setzt alles auf eine Karte, macht im Mittelteil erwartungsgemäss Zeit gut und bringt eine Mini-Vorsprung von sieben Hundertstel über die Ziellinie.
Entry Type
Alexis Pinturault - Schlusszeit
Typisch Pinturault, Risiko total. Im oberen Streckenteil kann er seinen Vorsprung sogar noch etwas ausbauen, doch dann schleichen sich die ersten Fehler ein. Der Franzose kann zwar einige Zehntel ins Ziel retten, doch ob das – wie von ihm angekündigt – weiter nach vorne reicht, ist zu bezweifeln.
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Genau gleich schnell
von Jonatan Schäfer
Zeitgleich liegen Muffat-Jeandet und Kristoffersen an der Spitze und bringen das Lachen kaum mehr aus dem Gesicht.
Sekunden später werden sie aber bereits wieder abgelöst und zollen dem neuen Führenden Respekt.
Mathieu Faivre
Bitter, bitter. Der Franzose verliert als erster Fahrer praktisch nichts auf seinen führenden Landsmann und ist mit über einer Sekunde Vorsprung auf dem Weg zu neuen Bestzeit. Doch dann hängt er plötzlich an einem Tor an und scheidet aus.
Entry Type
Henrik Kristoffersen - Schlusszeit
Mit 0,76 Sekunden Vorsprung stürzt sich der junge Wikinger den Hang hinunter. Im Verlauf seiner Fahrt verliert er aber kontinuierlich Zeit und ist im Ziel gleichauf mit Muffat-Jeandet.
Entry Type
Mats Olsson - Schlusszeit
Auch Routiner Olsson unterläuft im anspruchsvollen Mittelteil ein grober Schnitzer und fällt damit aus der Entscheidung. Mit über zwei Sekunden Rückstand kann sich der Schwede im Zielraum nur noch an den Kopf greifen.
Entry Type
Gino Caviezel - Schlusszeit
Doch auch nach diesem Patzer kennt Caviezel kein Verwalten, greift weiter an und kann noch etwas aufholen. Am Schluss klassiert er sich auf dem starken zweiten Zwischenrang und wird es ebenfalls sicher in die Top 15 schaffen. Auf diese Leistung kann er mit Sicherheit stolz sein.
Entry Type
Gino Caviezel - Zwischenzeit
Etwas übermotiviert geht Caviezel in diesen zweiten Lauf und büsst oben nach einem kleinen Fehler etwas Zeit ein.
Entry Type
Florian Eisath - Schlusszeit
Die Italiener wollen mit Eisath gleich kontern – doch beim Landsmann von Borsotti passt über die gesamte Fahrt hinweg gar nichts zusammen. Im Zielraum summiert sich dann über eine Sekunde zusammen. Die frohe Kunde: Zurbriggen hat damit die Top 15 geknackt!
Entry Type
Victor Muffat-Jeandet - Schlusszeit
Im oberen Streckenteil lässt der Franzose zwar etwas Zeit liegen, doch im matchentscheidenden Mittelteil ist er zur Stelle, dreht auf und stösst Borsotti mit knappen drei Zehnteln Vorsprung vom Leaderthron.
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Es grüsst aus der Leaderbox...
von Jonatan Schäfer
...der Mann ohne Helmsponsor. Giovanni Borsotti nutzt den kurzen Moment im Rampenlicht, um mögliche Sponsoren anzulocken. Falls Sie also schon lange einmal Ihr Konterfei auf dem Helm eines Profifahrers sehen wollen, haben sie jetzt die Möglichkeit dazu.
Calle Lindh
Einer der wenigen Lokalmatadoren in diesem zweiten Lauf verliert bereits auf den ersten Metern mehrere Zehntel. Beim Versuch, den Schaden in Grenzen zu halten, legt er sich in einer Linkskurve etwas zu stark auf die Seite und rutscht auf dem Innenski weg. Die Trainer am Pistenrand können sich gerade noch so in Sicherheit bringen vor dem heranbreschenden Schweden.
Entry Type
Eemeli Pirinen - Schlusszeit
Damit ist die Sache natürlich gelaufen. Pirinen fährt zwar noch ins Ziel, verliert allerdings über sieben Sekunden. Immerhin: Die ersten Weltcup-Punkte im erst zweiten Rennen sind im Trockenen.
GIF Sturz Pirinen
Entry Type
Eemeli Pirinen - Zwischenzeit
Die Überraschung des ersten Laufs ist unterwegs – doch nach einem passablen Start rutscht der junge Finne weg.
Entry Type
Zan Kranjec - Schlusszeit
Da hat sich die Unerfahrenheit brutal bemerkbar gemacht. Der Slowene kommt mit dieser Piste im zweiten Durchgang überhaupt nicht klar und muss im Zielraum einen enttäuschenden 2,2-Sekunden-Rückstand konstatieren.
Justin Murisier
Schade! Nach wenigen Metern ist bereits Schluss für den dritten Schweizer in diesem zweiten Lauf: In einer Rechtskurve bleibt Murisier auf dem rechten Ski stehen und kann nicht mehr ins nächste Tor reinstechen.
GIF Murisier
Entry Type
Giovanni Borsotti - Schlusszeit
Trotz einiger kleiner Schnitzer – mit seinem riesigen Vorsprung lässt der Italiener hier nichts anbrennen und fährt die neue Bestzeit.
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Wunschdenken
von Jonatan Schäfer
Das wäre mehr als eine Überraschung, wenn Carlo Janka mit diesen zwei Läufen den Sprung in die Top-10 schaffen würde. Der zweite Lauf war zwar um einiges besser als noch der erste, für einen grossen Satz nach vorne wird es aber wohl nicht reichen.
Entry Type
Tim Jitloff - Schlusszeit
Eine sehr wackelige, unsichere Fahrt – gespickt mit zwei akrobatischen Rettungsaktionen – spühlen den Amerikaner bis auf Rang 8 zurück. Und unsere beiden Schweizer grüssen weiterhin vom Podest!
Entry Type
Phil Brown - Schlusszeit
Oben hält er gut mit, doch dann folgt im Mittelteil ein grober Schnitzer. Er fährt den Lauf zwar zu Ende, kann aber mit über drei Sekunden Rückstand um die vorderen Plätze nicht mehr mitreden.
Entry Type
Marcus Sandell - Schlusszeit
Der erste kleine Gradmesser für das Schweizer Duo sprengt dieses gleich: Nach einem passablen Start kann der Finne im Schlusshang noch einmal etwas aufdrehen und sich 11 Hundertstel vor Janka schieben.
Entry Type
Roland Leitinger - Schlusszeit
Noch ein Weltcup-Punkte-Debütant: Der Österreicher kommt allerdings nicht annähernd an die beiden Schweizer heran und muss mit Zwischenrang 6 Vorlieb nehmen.
Entry Type
Carlo Janka - Schlusszeit
Im oberen Streckenteil hält er mit Zurbriggen mit, doch den Schlussteil hat der jüngere Schweizer um Längen besser gemeistert. Im Zielraum konstatiert Janka mit fast schon griesgrämiger Miene den zweiten Zwischenrang hinter seinem Teamkollegen.
Entry Type
Andre Myhrer - Schlusszeit
Der nächste, der sich in die Liste der Chancenlosen einträgt: Myhrer trägt es trotz sauberer Fahrt weit zurück. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass man in diesem zweiten lauf angreifen muss, um Stricke reissen zu können.
Entry Type
Philipp Schoerghofer - Schlusszeit
Wie schon so oft in diesem Winter muss der Österreicher bereits früh in den zweiten Lauf starten, und auch heute bleibt Schoerghofer unter den Erwartungen. Diese unsichere Fahrt bringt ihm nur den 3. Zwischenrang.
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Perfekte Bedingungen in Are
von Jonatan Schäfer
Entry Type
Davide Simoncelli - Schlusszeit
Fast eine Sekunde verliert der italienische Routinier auf den Schweizer. Das war der Ritterschlag: Zurbriggens Fahrt kann sich sehen lassen!
Entry Type
Elia Zrubriggen - Schlusszeit
Der Sprung nach vorne liegt nach dieser Fahrt aber sowas von drin! Angriffig und trotzdem souverän und sicher. Mit der Laufbestzeit setzt sich Zurbriggen an die Spitze.
Entry Type
Filip Zubcic - Schlusszeit
Mit einer sicheren Fahrt und schlussendlich 1,22 Sekunden Rückstand holt sich der Kroate gar seine ersten Weltcup-Punkte. Gratulation!
Entry Type
Samu Torsti - Schlusszeit
Mit 2:34.88 kommt Torsti einigermassen souverän durch und holt sich damit zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltcup-Punkte. Zufrieden ist er, seinem Achselzucker nach zu schliessen, nicht wirklich.
Sicherer Vorfahrer
Mittlerweile ist der Kameramann auf der Piste – und bringt seine Fahrt souverän runter. Das hat heute Mittag bei den Frauen noch anders ausgesehen ...
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Ewige Bestenliste
von Jonatan Schäfer
Mit einem Sieg am heutigen Abend könnte Marcel Hirscher in der ewigen Bestenliste der Ski-Weltcupsiege um eine Position vorrücken und zum momentan verletzten Aksel Lund Svindal aufschliessen. Interessant ist auch, dass von den besten 13 Athleten nur Bode Miller in allen Disziplinen gewinnen konnte.
Finnischer Aufreger
In wenigen Minuten wird Samu Torsti den zweiten Lauf im schwedischen Are eröffnen. Für späte Aufregung hat übrigens ein Landsmann Torstis gesorgt: In seinem erst zweiten Weltcuprennen überhaupt schafft der 21-jährige Eemeli Pirinen mit der hohen Startnummer 62 den Sprung auf den 16. Rang!
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Mitten in die dunkle Nacht
von Jonatan Schäfer
Diesen Abhang stürzen sich die besten dreissig Fahrer in wenigen Minuten ein zweites Mal hinunter. Bei ungewohnten Lichtbedingungen sind auch vier Schweizer noch immer dabei.
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Der Social-Media-König
von Tobias Wüst
Als einziger des gesamten Starterfelds (zumindest von den einigermassen bekannten) hat sich Alexis Pinturault waghalsig aus dem Blickfeld seines Coaches geschlichen und für seine Fangemeinde getwittert. Und ist dann hoffentlich schnell wieder zurück an die Besichtigung.Er ist guter Dinge für den zweiten Lauf und will alles geben, um noch einige Plätze gutzumachen.
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Starkes deutsches Team
von Jonatan Schäfer
Unsere nördlichen Nachbarn befinden sich mit Dopfer auf dem zweiten und Luitz auf dem vierten Rang tatsächlich in einer hervorragenden Ausgangslage. Dies, obwohl der eigentliche Kopf des Teams, Felix Neureuther, nach seiner Verletzung immer noch nicht so recht auf Touren kommt und im ersten Lauf ausschied.
Vier Schweizer im zweiten Lauf
Jetzt ist es definitiv: Mit Gino Caviezel (12), Justin Murisier (18), Carlo Janka (23) und Elia Zurbriggen (28) klassieren sich vier Schweizer unter den besten 30 und qualifizieren sich somit für den zweiten Durchgang.
Die weiteren Schweizer
Manuel Pleisch und Thomas Tumler bringen das Rennen nicht zu Ende und scheiden aus. Justin Murisier fährt mit einer hohen Startnummer auf den guten 18. Zwischenrang und darf sich über die Qualifikation für den zweiten Lauf freuen. Elia Zurbriggen verliert 4,16 Sekunden, klassiert sich auf dem 28. Zwischenrang und kann sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme am zweiten Durchgang machen. Als letzter Fahrer im ersten Lauf nimmt mit Niederberger ein weiterer Schweizer die Piste in Angriff. Kurz nach der ersten Zwischenzeit scheidet er jedoch mit einem bereits sehr hohen Rückstand aus.
Die Spitze
Hirscher führt nach einer starken Leistung klar vor Fritz Hopfer und Ted Ligety. Stefan Luitz fährt überraschend auf den vierten Zwischenrang und sorgt für eine hervorragende Ausgangslage für das deutsche Team. Alexis Pinturault vermag nicht restlos zu überzeugen und lauert auf Zwischenposition 8. Um 19:00 Uhr geht es in Are weiter mit dem zweiten Lauf!
Die Schweizer
Carlo Janka kann zumindest vorerst nicht an seine guten Leistungen im Riesenslalom anknüpfen und liegt mit 3,82 Sekunden Rückstand auf dem 23. Zwischenrang. Für die positive Nachricht aus Schweizer Sicht sorgt Gino Caviezel, der mit der Startnummer 30 trotz eines groben Fehlers auf den 12. Rang vorprescht. Im zweiten Lauf geht es für Caviezel darum, diese starke Leistung zu bestätigen, während Janka wohl durchaus noch ein paar Plätze gutmachen will. Über die weiteren Schweizer Fahrer halten wir sie selbstverständlich auf dem Laufenden. Es folgen noch Manuel Pleisch (36), Justin Murisier (40), Thomas Tumler (41), Elia Zurbriggen (52) und Bernhard Niederberger (70).
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«Stimmt das wirklich?»
von Tobias Wüst
Als die 12 im Ziel aufleuchtet, kann es Caviezel kaum fassen:
Gif Gino Caviezel
Ist allerdings mit knapp drei Sekunden Rückstand auch eine eher ungewohnte Klassierung.
Entry Type
Gino Caviezel - Schlusszeit
Eine wilde, angriffige Fahrt von Caviezel bringt ihm trotz einem Riesenbock den 12. Zwischenrang. Starke Fahrt von Gino Caviezel!
Entry Type
Gino Caviezel - Zwischenzeit
Der zweite Schweizer riskiert viel und es geht bislang auf! 94 Hundertstel liegt er bei der ersten Zwischenzeit zurück.
Giovanni Borsotti
Der nächste Italiener macht es besser. Mit dem 14. Zwischerang kann er durchaus zufrieden sein. Jetzt kommt Caviezel!
Entry Type
Massimiliano Blardone - Schlusszeit
2006 stand Blardone in Are auf dem Podest. Acht Jahre später ist er immer noch dabei, orientiert sich aber am anderen Ende des Klassements. 4,87 Sekunden Rückstand und Platz 22 nach einer mässigen Fahrt.
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Lieber Bont als Russi?
von Tobias Wüst
Macht ja auch Sinn, wenn der Gute sowieso schon wegen den Ladies im kalten Are hockt. Trotzdem, höre ich da eine leichte Kritik am Duo Hüppi/Russi heraus? Zweifelt da Frau Zweifel an der unantastbaren Ski-Legende?
Entry Type
Ondrej Bank - Schlusszeit
Der massige Tscheche vermag ebenfalls bei weitem nicht zu überzeugen und kassiert eine Klatsche. Er überquert die Ziellinie fünf Sekunden langsamer als Hirscher.
Entry Type
Florian Eisath - Schlusszeit
Ansprechende Fahrt des Italieners. Drei Sekunden Rückstand auf Hirscher bedeuten Platz 12. Eisath ist somit der bestklassierte Fahrer seines Teams.
Entry Type
Andre Myhrer - Schlusszeit
Der Schwede verliert viel Schwung, weil er die Tore zu direkt anfährt. Er folgt dem gängigen Muster, verliert 3,86 Sekunden und reiht sich direkt hinter Janka auf Platz 16 ein.
Entry Type
Cyprien Richard - Schlusszeit
Auch Richard klassiert sich noch hinter Janka auf dem 18. Zwischenrang. Die Zeitabstände zum Führenden Marcel Hirscher bewegen sich mit wenigen Ausnahmen allesamt im Bereich von ungefähr 4-5 Sekunden.
Entry Type
Christoph Noesig - Schlusszeit
Der Österreicher kommt nach einem Kreuzbandriss langsam wieder zurück, muss sich aber erst wieder an die Verhältnisse gewöhnen. Ohne einen grösseren Fehler handelt er sich einen immensen Rückstand von 4,68 Sekunden ein. Das Abwinken im Zielraum ist mehr als verständlich.
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Die Lücke wird (wohl) kleiner
von Tobias Wüst
Jansruds Ausscheiden könnte heute Auswirkungen auf den Gesamtweltcup haben und Hirscher wieder herankommen lassen. Zumal der Österreicher ja wieder eine seiner ganz grossen Fahrten ausgepackt hat.
Bereits kommen die ersten Zweifel an Hirschers Seriösität auf. Meiner Meinung nach unbegründet.
Entry Type
Stefan Luitz - Schlusszeit
Nach einer starken erste Zwischenzeit fährt Luitz dynamisch und mutig dem Ziel entgegen. Starke Leistung des Deutschen, mit 87 Hundertstelsekunden Rückstand fährt er auf den vierten Zwischenrang. Am Pistenzustand liegt es also definitiv nicht, dass der Grossteil der Fahrer extrem viel Zeit einbüsst.
Entry Type
Davide Simoncelli - Schlusszeit
Das italienische Team mit einer enttäuschenden Leistung bisher. Da fehlt eine gehörige Portion Selbstvertrauen, Simoncelli steht viel zu hart auf dem Ski und fährt auf Rang 16.
Entry Type
Philipp Schoerghofer - Schlusszeit
Die Zeitabstände zwischen den Fahrern sind extrem gross. Fast vier Sekunden verliert Schoerghofer und er wird trotzdem noch 15.
Entry Type
Marcus Sandell - Schlusszeit
Die Resultate in letzter Zeit stimmen aus Sicht des finnischen Verbandes durchaus positiv. Die Strecke verzeiht aber keine Fehler uns so handelt sich auch Sandell einen hohen Rückstand ein. Er kann den Schaden noch in Grenzen halten und klassiert sich 3,7 Sekunden hinter dem Führenden auf Zwischenrang 13.
Entry Type
Matthias Mayer - Schlusszeit
Der Abfahrtsolympiasieger kann bei weitem nicht mit seinem Landsmann mithalten und liegt schon bei der ersten Zwischenzeit klar zurück. Danach folgen weitere Fehler, die ihm schlussendlich einen Rückstand von 5,34 Sekunden einbringen.
User Avatar
Musikalisches Intermezzo
von Tobias Wüst
Da singe ich doch gleich mit: «Live is life, Nani na na na!» Oder was rappt Fard noch gleich? «Raich und schön, nein das bin ich nicht».

Sie sind noch kreativer? Ab damit ins Kommentarfeld!
Kjetjl Jansrud
Für den Speed-Dominator geht es vor allem darum, für den Gesamtweltcup Punkte zu sammeln. Daraus wird jedoch nichts: Der Norweger verpasst nach einem Schlag ein Tor und scheidet aus.
Entry Type
Roberto Nani - Schlusszeit
Der erste gestartete Italiener hinkt seiner Form weiter hinterher. Er löst Janka auf dem letzten Platz ab, 5,55 Sekunden hinter Hirscher.
Entry Type
Mathieu Faivre - Schlusszeit
Seit langem wieder einmal ein Fahrer mit guten Zwischenzeiten, insbesondere im oberen Teil. Mit dieser Leistung kann der Franzose sicherlich zufrieden sein: Faivre kommt als Achter ins Ziel, er zeigt zudem, dass auf der Piste immer noch schnelle Zeiten möglich sind.
Entry Type
Tim Jitloff - Schlusszeit
Auch der zweite Amerikaner kommt nicht auf Touren, bei Jitloff ist dies aber deutlich weniger überraschend als bei Ligety. Tim Jitloff kommt 3,65 Sekunden hinter Hirscher ins Ziel. Nur einer war langsamer als er: Carlo Janka.
Entry Type
Victor Muffat-Jeandet - Schlusszeit
Da stimmte die Linie nach dem Russi-Sprung überhaupt nicht, was sich wiederum stark auf die Geschwindigkeit auswirkt. Zweimal holte sich Muffat-Jeandet den fünften Rang im Riesenslalom, heute wird das mit über drei Sekunden Rückstand wohl nichts mehr.
Entry Type
Carlo Janka - Schlusszeit
Der Fehler im oberen Teil kostet extrem viel Zeit und ausserdem verliert er viel Tempo. Schade, 3,82 Sekunden hinter Hirscher reiht sich der Schweizer ganz hinten ein.
Carlo Janka Are
Entry Type
Carlo Janka - Zwischenzeit
Janka liegt bei der ersten Zwischenzeit nach einem verhängnisvollen Rutscher bereits 1,63 Sekunden zurück.
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Lokalmatador explodiert
von Tobias Wüst
Auch wenn ich kein Schwedisch kann: Eindeutig nicht jugendfrei, was Olsson da im Zielraum von sich gibt:
Gif Olsson Are
Steve Missilier
Der Franzose fährt mit einem hohen Rückstand am Tor vorbei. Ein Tag zum Vergessen für Missilier, doch jetzt kommt Carlo Janka.
Entry Type
Henrik Kristoffersen - Schlusszeit
Der junge Slalomspezialist mit einer sauberen Fahrt. Er lässt sein Potenzial zwar aufblitzen, der Rückstand auf Hirscher ist mit fast drei Sekunden aber trotzdem gewaltig.
Entry Type
Matts Olsson - Schlusszeit
Eine Reihe von kleinen Fehlern und dann der ganz grobe Quersteller vor der Flachpartie. Für den Schweden bedeutet dies einen klaren Rückstand von 2,73 Sekunden. Im Ziel zeigt sich Olsson auch dementsprechend unzufrieden.
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Hirscher setzt sich bereits wieder ab
von Tobias Wüst
Daumen hoch bei Hirscher in der Leaderbox.
Marcel Hirscher
Logisch, hat er doch mit Dopfer, Ligety und Pinturault seine ärgsten Konkurrenten bereits um knapp sechs Zehntel und mehr distanziert.
Entry Type
Leif Kristian Haugen - Schlusszeit
Der Norweger zwar ohne einen erkennbaren Schnitzer, doch an Hirschers Zeit werden sich wohl noch einige, wenn nicht alle, Fahrer die Zähne ausbeissen. Haugen überquert die Ziellinie als Vierter, eineinhalb Sekunden hinter Hirscher.
Entry Type
Ted Ligety - Schlusszeit
Das ist noch nicht das wahre Gesicht des Ted Ligety. Acht Zehntel Rückstand und Platz 3, das ist schon eine heftige Hypothek im Vergleich zu Hirscher.
Entry Type
Ted Ligety - Zwischenzeit
Der Amerikaner geht da etwas zu zögerlich zu Werke und liegt bei der zweiten Zwischenzeit über eine Sekunde zurück.
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#ShitAthletesSay
von Tobias Wüst

Treffend analysiert vom Österreicher. Und überragend umgesetzt!
Entry Type
Marcel Hirscher - Schlusszeit
Die Fahrt von Dopfer war schon gut, doch Hirscher pulverisiert dessen Zeit und übernimmt mit 57 Hundertstelsekunden Vorsprung klar die Führung.
Entry Type
Marcel Hirscher - Zwischenzeit
Sieben Zehntel Vorsprung bei der zweiten Zwischenzeit!
Entry Type
Alexis Pinturault - Schlusszeit
Im Mittelteil verliert der junge Franzose extrem viel Zeit und so resultiert für den Favorit mit 1,22 Sekunden Rückstand nur der vierte Zwischenrang. Enttäuschend für Pinturault, der bisher in beiden Riesen aufs Podest fuhr.
Entry Type
Alexis Pinturault - Zwischenzeit
Der Franzose liegt bei der zweiten Zwischenzeit über acht Zehntel zurück.
Entry Type
Thomas Fanara - Schlusszeit
Der letztjährige Weltcupvierte im Riesenslalom zeigt keine saubere Fahrt und kommt nicht einmal an Raich heran. Im Vergleich mit dem Österreicher verliert er 3 Hundertstel und klassiert sich ganz hinten.
Felix Neureuther
Nachdem er den Saisonauftakt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls verpasst hat, kämpft sich der Deutsche wieder zurück in die vorderen Ränge. Doch nach der guten ersten Zwischenzeit kommen zwei grobe Fehler, was Neureuther dazu bewegt, das Rennen aufzugeben.
Felix Neureuther
Entry Type
Felix Neureuther - Zwischenzeit
Bei der ersten Zwischenzeit liegt der Jugendfreund von Bastian Schweinsteiger 14 Hundertstelsekunden vor Dopfer.
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Die Problemchen des Winters
von Tobias Wüst
Und mein Ziel in diesem Winter ist, endlich mal mein Zimmer aufzuräumen. Irgendwie fühle ich mich der werten Melanie gegenüber in der Poleposition.
Kleiner Unterbruch
Es scheint sich ein Rutscher verletzt zu haben und somit muss sich Felix Neureuther noch ein wenig gedulden.
Are
Entry Type
Fritz Dopfer - Schlusszeit
Der Deutsche hat im ersten Riesenslalom der Saison mit dem zweiten Schlussrang angedeutet, dass er ganz oben mitfahren kann. Er übernimmt dann auch klar die Führung, 1,18 Sekunden Vorsprung weist er auf Raich auf.
Entry Type
Benjamin Raich - Schlusszeit
Der 36-Jährige stellt mit 1:19.61 eine erste Richtzeit auf. Das sah schon mal ganz passabel aus, ohne erkennbaren Fehler überquert er die Ziellinie.
Benjamin Raich
Nach Marcel Hirscher ist Benjamin Raich das heisseste Eisen im Feuer des österreichischen Riesenslalomteams. Der Routinier eröffnet das heutige Rennen in Are.
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Are im Fluchtlicht
von Tobias Wüst
Und so sieht die Piste mittlerweile aus. Richtig weihnachtlich.
Are
User Avatar
Hirscher auf dem Weg nach oben
von Tobias Wüst
Weltcupstand im Riesenslalom - Vor dem Rennen
Nach erst zwei absolvierten Riesenslaloms ist das Weltcupklassement natürlich noch nicht allzu aussagekräftig. Dennoch zeichnet sich bereits jetzt ein Dreikampf zwischen den im Vorjahr punktgleichen Hirscher und Ligety sowie dem jungen Franzosen Pinturault ab.
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Letzte Vorbereitungen bei Ligety
von Tobias Wüst
Ted Ligety hat sich in Are, wie er selbst auf Instagram schreibt, «das letzte Licht vor dem High Noon geschnappt» und ist noch ein paar Trainingsschwünge gefahren – dazu hat er dieses Bild gepostet:
Are
Er sei «excited» für den anstehenden Riesen und wünschte sich, dass der Skizirkus öfters bei Nacht fahren würde.
Wer macht das Rennen? - Vor dem Rennen
Hauptanwärter auf den Sieg sind die drei Dominatoren Marcel Hirscher, Ted Ligety und Alexis Pinturault. Die drei führen zwar den Riesenslalom-Weltcup an, doch die Spitze ist nah beisammen und wir können unter Flutlicht im hohen Norden ein spannendes Rennen erwarten.
Wieder starke Schweizer? - Vor dem Rennen
In den ersten beiden Riesenslaloms konnte das Schweizer Team durchaus erfreuen. Carlo Janka fuhr zweimal in die Top 10 und mit Gino Caviezel, Manuel Pleisch, Justin Murisier und Thomas Tumler sammelten schon weitere Fahrer Weltcuppunkte. Auch heute versucht die junge Garde mit den vier genannten Fahrern sowie Elia Zurbriggen und Bernhard Niederberger wieder in den Finaldurchgang vorzustossen. Der erste Lauf beginnt um 16:00 Uhr.
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