2. Henrik Kristoffersen (NOR) +0.01
3. Lucas Pinheiro Braathen (BRA) +0.04
23. Daniel Yule (SUI) +1.24
24. Ramon Zenhäusern (SUI) +1.30
Out im 1. Lauf: Loic Meillard (SUI)
McGrath schafft Olympia-Revanche – ein Fehler kostet Nef das Podest
Atle Lie McGrath schüttelt im Weltcup-Slalom in Kranjska Gora die Olympia-Enttäuschung ab und feiert seinen dritten Saisonsieg. Loïc Meillard muss sich aus dem Kampf um die kleine Kristallkugel verabschieden, Tanguy Nef wird Zehnter.
Der norwegische Disziplinenleader McGrath, der an den Olympischen Spielen in Bormio als Führender nach dem ersten Lauf ausgeschieden war, setzte sich hauchdünn vor seinem Landsmann Henrik Kristoffersen und dem für Brasilien startenden Lucas Pinheiro Braathen durch. Die Differenz zu Kristoffersen betrug eine Hundertstelsekunde, jene zu seinem Jugendfreund Pinheiro Braathen drei Hundertstel. Die ersten sechs waren nur durch zwölf Hundertstel getrennt.
Damit geht McGrath am 25. März mit einer Reserve von 41 Punkten auf Pinheiro Braathen in den letzten Slalom des Winters in Lillehammer. Wohl nur noch theoretische Chancen haben Clément Noël (6. am Sonntag/77 Punkte Rückstand) und Kristoffersen (99 Punkte), nicht mehr im Rennen ist wie Timon Haugan, Paco Rassat und Edouard Hallberg Olympiasieger Loïc Meillard.
Nefs verhängnisvoller Fehler
Die Schweizer gehörten im slowenischen Sulzschnee zu den Geschlagenen. Meillard, der noch in den Kampf um die Kugel hätte eingreifen können, erwischte im ersten Lauf nach bester zweiter Zwischenzeit ein Tor nicht. Tanguy Nef vergab am Nachmittag nach Zwischenrang 8 ein Top-Resultat durch einen zeitraubenden Fehler im Mittelabschnitt.
So war Daniel Yule im 23. Rang der zweitbeste Schweizer, direkt vor Ramon Zenhäusern, der im zweiten Lauf neun Ränge einbüsste und seine Saison wie Marc Rochat ohne den erhofften und wohl auch benötigten Exploit beendete. Auch für Matthias Iten verlief der Tag enttäuschend. Der 26-jährige Zentralschweizer verpasste die Qualifikation für das Weltcup-Finale der besten 25 in Lillehammer durch seinen Ausfall am Morgen.
Zenhäusern gelang es wie Rochat nicht mehr, sich noch in die Top 30 der Startliste zu verbessern, die auch für den Kaderstatus bei Swiss-Ski relevant sind. Zwar schob er sich im ersten Lauf mit Startnummer 34 in den 15. Zwischenrang. Auf der aufgeweichten Piste büsste er dann aber wieder entscheidend Positionen ein. Für Rochat war die Weltcup-Saison nach Rang 33 im ersten Lauf bereits am Morgen zu Ende. (pre/sda)
