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Ski-WM in Are, Super-G

1. Mikaela Shiffrin USA
2. Sofia Goggia ITA +0,02
3. Corinne Suter +0,05

9. Lara Gut-Behrami +0,48
14. Wendy Holdener +1,10

Out: Jasmine Flury, Tina Weirather LIE, Lindsey Vonn USA u.a.

Corinne Suter of Switzerland, bronze medal, celebrates during the flowers cereemony after the women Super-G race at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Tuesday, February 5, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Suter feiert den grössten Erfolg der Karriere. Bild: KEYSTONE

Suters Freudentränen über den Gewinn von WM-Bronze – Shiffrin rast zu Super-G-Gold

Gleich im ersten Rennen der Ski-WM in Are gibt es die erste Schweizer Medaille. Corinne Suter gewinnt Bronze im Super-G, während die Amerikanerin Mikaela Shiffrin erstmals an einer WM in einer Speed-Disziplin triumphiert.



Corinne Suter

epa07345418 Corinne Suter of Switzerland reacts during a press conference after taking the third place in the women's Super G race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 05 February 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Nach dem Rennen flossen die Tränen und auch an der Pressekonferenz konnte Suter ihr Glück noch kaum fassen. Bild: EPA

Die Schwyzerin eröffnet die Ski-WM aus Schweizer Sicht erfolgreich: Sie gewinnt die Bronze-Medaille im Super-G. Die 24-jährige Suter stand im Weltcup noch nie auf dem Podest, wurde aber schon drei Mal Vierte.

«Ich konnte endlich einmal zeigen, was ich kann. Ich hatte Pech in Garmisch, dafür Glück hier und heute.»

Corinne Suter srf

Heute hatte sie das Hundertstel-Glück für einmal auf ihrer Seite. Die viertplatzierte Deutsche Viktoria Rebensburg war nur zwei Hundertstel langsamer. Um einen Hauch hätte Suter sogar den ganz grossen Triumph geschafft: Auf Gold fehlten ihr nur fünf Hundertstel.

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin of the United States, gold medal, celebrates during the flowers cereemony after the women Super-G race at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Tuesday, February 5, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die dominierende Fahrerin des Winters schlug auch heute wieder zu. Bild: KEYSTONE

Die Amerikanerin trat im Weltcup zu drei Super-G an und konnte alle gewinnen. Auch heute war Shiffrin nicht zu schlagen, wenn es auch sehr knapp war. Zwei Hundertstel war sie im Ziel schneller als Sofia Goggia. Nach drei WM-Titeln im Slalom (2013, 2015 und 2017) triumphierte Shiffrin erstmals in einer Speed-Disziplin.

«Das ist verrückt! Ich weiss wirklich gar nicht, was ich sagen soll.»

Mikaela Shiffrin srf

In Are gesellte sich die nötige Portion Glück hinzu. Beinahe hätte Shiffrin auf ihrer Gold-Fahrt ein Tor verpasst, doch auch mit diesem Patzer reichte es noch zu ihrer nunmehr schon sechsten Goldmedaille an Grossanlässen.

Sofia Goggia

United States' Mikaela Shiffrin, center, winner of the women's super G, celebrates with second-placed Italy's Sofia Goggia, left, and third-placed Switzerland's Corinne Suter, at the alpine ski World Championships, in Are, Sweden, Tuesday, Feb. 5, 2019. (AP Photo/Marco Trovati)

Bild: AP

Die Abfahrts-Olympiasiegerin verletzte sich vor der Saison schwer und konnte erst vor kurzem ihr Comeback feiern. Goggia krönte es mit WM-Silber.

«Mit der WM im Kopf motivierte ich mich, jeden Morgen früh aufzustehen und von 6 bis 9.30 Uhr im Kraftraum zu schuften. Ich bin sehr glücklich, dass ich Silber gewonnen habe.»

Sofia Goggia SRF

Lindsey Vonn

Das zweitletzte Rennen der Speed-Queen aus den USA endete im Fangnetz. Vonn stürzte, konnte danach aber auf ihren Ski ins Ziel fahren und ankündigen, dass sie am Sonntag in der Abfahrt wie geplant antreten kann. Dieses Rennen wird das letzte ihrer glanzvollen Karriere sein.

(ram)

Das war der Liveticker

Liveticker: 05.02.2019 Super-G Frauen

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Das aus Schweizer Sicht schöne Klassement
Mikaela Shiffrin im SRF
«Das ist verrückt! Ich weiss wirklich gar nicht, was ich sagen soll», sagt die frischgebackene Weltmeisterin über ihre erste Goldmedaille in einer Speed-Disziplin.

«Die letzten zwei Tage waren wirklich verrückt. Meine Trainer blieben in München hängen. Es klappte nicht wie am Schnürchen und ich ging deshalb ohne Erwartungen an den Start, versuchte einfach, mich gut zu fühlen. Es ist echt crazy, wie es aufgegangen ist.»
epa07345171 Mikaela Shiffrin of the USA reacts in the finish area during the women's Super G race at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 05 February 2019.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Siegesfahrt von Shiffrin

Corinne Suter im SRF
«Ich konnte endlich mal zeigen, was ich kann», sagt Suter, der Bäche von Freudentränen über die Wangen kullern. «Im Skisport ist es ein Auf und Ab. Das sieht man auch bei Lindsey Vonn, die eine super Karriere hatte und heute ausgeschieden ist. Ich hatte Pech in Garmisch, dafür Glück hier und heute.» Kurz vor der WM war Suter dort in der Abfahrt Vierte geworden, wie auch schon in Cortina d'Ampezzo.

«Ich nahm mir vor, einfach mein Ding durchzuziehen. Dass es fürs Podest gereicht hat, das macht mich mehr als glücklich.»
Die Bronze-Fahrt von Corinne Suter

Sofia Goggia im SRF
«Ich bin sehr glücklich über diese Medaille. Ich habe in St.Moritz an der WM 2017 Bronze im Riesenslalom gewonnen, in Pyeongchang Olympia-Gold in der Abfahrt und nun habe ich auch eine Silbermedaille im Super-G. Das macht mich sehr stolz.»
epa07345038 Sofia Goggia of Italy reacts in the finish area during the women's Super G race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 05 February 2019.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
Lindsey Vonn im SRF
«Mein Körper tut ein bisschen weh, aber es hat Gottseidank alles gehalten. Schade, dass ich nochmals ins Netz musste. Mein Körper macht nicht mit, was mein Kopf will. Am Sonntag ist mein letztes Rennen und danach gehe ich kein Risiko mehr ein.

Abfahrt liegt mir besser als Super-G. Die Strecke liegt mir ganz gut und ich habe bis zum Rennen am Sonntag genug Zeit, um die Blessuren zu behandeln.»
30 Christina Ager
Das war's für Ager und die Hoffnungen Österreichs – sie scheidet aus.
30 Christina Ager
Die fünfte und letzte Österreicherin und die wahrscheinlich letzte Fahrerin, die den Podestfahrerinnen gefährlich werden kann.
29 Ester Ledecka
Man kann nicht jedes Mal aus dem Nichts auftauchen und gewinnen. Zwischenrang 23 mit 2,80 s Rückstand für Ledecka.
29 Ester Ledecka
Heute gibt's nichts, schon nach 12 Fahrsekunden liegt Ledecka 0,32 s zurück.
29 Ester Ledecka
Die Sensations-Olympiasiegerin von Pyeongchang am Start.
28 Lisa Hörnblad
Zumindest ganz oben ist sie stark, aber dann schiesst sie einen groben Bock, der sie aller Chancen auf ein Spitzenresultat beraubt. Die Fans machen trotzdem Lärm für Hörnblad, die Rang 20 belegt.
28 Lisa Hörnblad
Als Schwedin kennt sie den Hang von Are bestimmt bestens. Mal schauen, was ihr dieser Heimvorteil bringt.
27 Valerie Grenier
Die «Crazy Canuck» mit einem wilden Ritt. Rang 19 für Grenier.
26 Tiffany Gauthier
Eigentlich warten alle nur noch auf Wundertüte Ester Ledecka. Auch Gauthier weit entfernt von den Besten.
25 Marie-Michele Gagnon
Am Lake Tekapo in Neuseeland habe ich im selben Ferienhaus übernachtet wie die Kanadierin, deshalb habe ich Sympathien für sie. Nur blöd für sie, dass ihr das nichts nützt. Gagnon ist bei den Zwischenzeiten hoffnungslos zurück.

Im Ziel fehlen 2,02 s und Gagnon beklagt sich im Ziel über die Sicht, die nun eindeutig nicht mehr so gut ist wie zu Beginn des Rennens.
24 Kajsa Vickhoff Lie
Aber dann ein Fehler und weg sind alle Träume von einer Spitzenplatzierung. Die Junioren-Weltmeisterin auf Zwischenrang 13 mit 0,93 s Rückstand auf Shiffrin.
24 Kajsa Vickhoff Lie
Aufgepasst! Bei Rennhälfte 0,35 s Rückstand – da liegt noch etwas drin.
24 Kajsa Vickhoff Lie
Die Norwegerin war gestern im Abfahrts-Training Zweite. Gelingt ihr heute der ganz grosse Exploit?
23 Kira Weidle
Bis ins Ziel wächst der Rückstand auf 1,71 s an. Nur Rang 17.
23 Kira Weidle
Weidle wird den Führenden nicht gefährlich. Ihr Rückstand schon bei Halbzeit über eine Sekunde.
23 Kira Weidle
Nun gleich die nächste Deutsche. Eine klitzekleine Aussenseiter-Chance besitzt Weidle, die jedoch in der Abfahrt stärker ist als im Super-G.
22 Michaela Wenig
Wenig Hoffnungen bei der Deutschen, wenig Gefahr für die Besten. Nachdem Michaela Wenig über zwei Sekunden Rückstand gesammelt hat, verpasst sie ein Tor und scheidet sie aus.
22 Michaela Wenig
Der Kalauer muss erlaubt sein: Der Deutschen traut man wenig zu. Im Weltcup fuhr sie bisher erst ein einziges Mal in die Top Ten: Kurz vor Weihnachten wurde sie 5. in der Abfahrt von Val Gardena.
21 Laurenne Ross
Nach Lindsey Vonn stürzt auch ihre Landsfrau. Aber sie winkt und signalisiert damit, dass es ihr gut geht.

Ross fährt zu nahe an ein Tor heran, hängt mit dem Arm ein, es dreht sie und das Rennen ist vorbei.
Wer kommt noch?
Ein Hundertstel-Krimi ist dieser Super-G auf verkürzter Strecke.

Corinne Suter fehlen nur 5 Hundertstel auf Gold – aber wäre sie 3 Hundertstel langsamer gewesen, stünde sie jetzt nicht mehr auf dem Podest.

Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie war gestern im Abfahrts-Training gut, Laurenne Ross hat vielleicht das US-Grossanlass-Gen in sich. Und natürlich muss man auch Ester Ledecka auf der Rechnung haben: Bei den Olympischen Spielen 2018 war sie ja schliesslich im Super-G völlig überraschend zu Gold gerast. Und auch damals in Pyeongchang war es ein Hundertstel-Krimi.
20 Romane Miradoli
Die Französin ist keine Gefahr für die Top-Plätze. Rang 16 mit 1,64 s Rückstand.
19 Viktoria Rebensburg
Rebensburg holt gewaltig auf, kommt mit hohem Tempo ins Ziel – und verpasst das Podest um einen Hauch! 0,07 s Rückstand auf Shiffrin und 0,02 s Rückstand auf Suter. Durchatmen im Schweizer Lager!
19 Viktoria Rebensburg
Die erfahrene Deutsche sei locker drauf, sagt ihr Trainer. Und sie ist dabei: 0,27 s Rückstand bei Rennhälfte, da ist noch alles möglich.
18 Ramona Siebenhofer
Nix! Siebenhofer schon bei Rennhälfte eine Sekunde zurück, bloss Rang 13 für sie.

Eine haben sie noch, die Österreicher: Christina Ager mit der Startnummer 30.
18 Ramona Siebenhofer
Österreich bislang schwer geschlagen: Schmidhofer und Tippler sind auf den Rängen 10 und 11, Venier ist ausgeschieden.
17 Federica Brignone
Die Sicht ist nun nicht mehr so gut wie zu Beginn des Rennens. Aber «Fede» ist schnell, jagt die Bestzeit, 0,13 s Rückstand bei der letzten Zwischenzeit. Aber dann ein Fehler, der Zeit kostet und Brignone auf Rang 9 zurückwirft.
17 Federica Brignone
Das Rennen geht weiter.
16 Lindsey Vonn
Die Amerikanerin kann selber ins Ziel fahren, winkt den Fans zu und lächelt dabei sogar. Da hat sie wohl viel Glück gehabt, dass ihr nicht mehr passiert ist. Vielleicht kann sie trotz dem Sturz wie geplant auch in der Abfahrt antreten und danach ihre Karriere beenden.
16 Lindsey Vonn
Der Rettungsschlitten ist schnell da, aber Vonn steht zum Glück wieder auf eigenen Beinen.
16 Lindsey Vonn
Ein böser Sturz! Vonn hebt an einer Kante ab, prallt in ein Tor und kann den Sturz nicht mehr verhindern. Das Fangnetz nicht weit entfernt, das war wohl ein harter Aufprall.
16 Lindsey Vonn
Die Speed- und Drama-Queen aus den USA im zweitletzten Rennen ihrer Karriere.
15 Mikaela Shiffrin
Im Ziel 0,02 s vor Sofia Goggia! Ist das die erste von 1-2-3-4 Goldmedaillen an dieser WM?
15 Mikaela Shiffrin
Beim «Weirather-Sprung» ein Fehler, aber immer noch 0,02 s vorne.
15 Mikaela Shiffrin
Bei Rennhälfte immer noch voraus – aber nur zwei Hundertstel!
15 Mikaela Shiffrin
Shiffrin ganz zuoberst 0,05 voraus. Das waren schon viele.
15 Mikaela Shiffrin
Die Sonne jetzt etwas weg, manche Passage der Strecke liegt im Schatten.
15 Mikaela Shiffrin
Nun die grosse Favoritin: Mikaela Shiffrin. Sie ist in dieser Saison zu drei Super-G gestartet und hat alle drei gewonnen.
14 Stephanie Venier
Schmidhofer und Tippler rissen nichts, Venier muss Österreichs Hoffnungen erfüllen. Das gelingt ihr nicht, vier Zehntel Rückstand bei der zweiten Zwischenzeit ist zuviel. Und dann scheidet sie an der gleichen Stelle aus wie Tina Weirather.
13 Ragnhild Mowinckel
Es reicht nicht – um einen Hauch! Mowinckel auf Rang 4, zwei Hundertstel hinter dem Bronze-Platz.
13 Ragnhild Mowinckel
Mowinckel ist bei den Leuten, 0,17 s Rückstand bei Rennhälfte. Das kann man aufholen. Und das macht sie, 0,07 s Vorsprung vor dem Ziel.
13 Ragnhild Mowinckel
Ein halbes Heimrennen für die Norwegerin, die den Status einer Geheimfavoritin hat.
12 Nadia Fanchini
Fanchini kommt Goggia und Suter nochmals nahe. Mit 0,12 s Rückstand belegt sie Zwischenrang 3.
12 Nadia Fanchini
0,28 s liegt sie hinter Goggia bei der mittleren Zwischenzeit. Da liegt noch etwas drin.
12 Nadia Fanchini
Man hat den Eindruck, dass Goggias Fahrt noch nicht das Nonplusultra dargestellt hat. Kann sie ihre Landsfrau toppen?
11 Ilka Stuhec
Es reicht nicht für die Slowenin! Sie fährt auf Rang 4, zwei Hundertstel nur fehlen auf einen Platz auf dem Podest – im Moment.
11 Ilka Stuhec
Stuhec ist voll dabei, 15 Hundertstel hinter Goggia bei Rennhälfte.
11 Ilka Stuhec
Die Slowenin ist wie Goggia beeindruckend stark zurückgekehrt nach einer Verletzungspause.
Wendy Holdener im SRF
«Ich bin zu wenig die Siegeslinie gefahren, hätte es viel frecher fahren können. Es ist ein Problem, dass ich so wenig Speed fahre. Ich sehe viel Potenzial, aber ich konnte es nicht abrufen. Ich habe richtig geile Schwünge drauf. Aber wenn es zählt, dann habe ich zu wenig die Killerlinie drauf. Aber ich arbeite daran.»
10 Tamara Tippler
Ein schwerer Fehler, Tippler wird weit nach aussen getragen und verliert viel Zeit. Nach Schmidhofer auch die zweite Österreicherin geschlagen.
10 Tamara Tippler
Ich habe sie nicht auf meinem Tippzettel, aber lange überlegt, ob ich sie aufschreiben soll. Mal schauen, was Tippler drauf hat.
9 Tina Weirather
Oh nein, auch die Liechtensteinerin fällt aus. Sie liegt schon sieben Zehntel zurück, als sie nach einer kleinen Welle ein Tor verpasst.
8 Francesca Marsaglia
Aber dann nach einem Fehler büsst sie an Geschwindigkeit an, übernimmt Rang 3 von Lara Gut-Behrami.
8 Francesca Marsaglia
Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Italienerinnen: Marsaglia bei Halbzeit nur 5 Hundertstel zurück.
7 Nicole Schmidhofer
Nur Zwischenrang 4 für Schmidhofer, die sich im Ziel an den Kopf greift. Das haben sie und ihre Landsleute sich anders vorgestellt.
7 Nicole Schmidhofer
Ein Fehler der Österreicherin, die Schwung verliert, kurz bevor es ein wenig flacher wird. Das bezahlt sie teuer: Bei Rennhälfte eine halbe Sekunde hinter Goggia. Das wird nix.
6 Wendy Holdener
Im Ziel Rang 4, auf Goggias Bestzeit fehlen Holdener 1,04 Sekunden. Sichtlich enttäuscht schaut sie in die Kamera.
6 Wendy Holdener
Aber auch dieser Trumpf wird heute leider nicht stechen: 72 Hundertstel zurück bei Rennhälfte.
6 Wendy Holdener
Auch Holdener zuoberst ein wenig schneller als Goggia.
6 Wendy Holdener
Schon die letzte Schweizerin jetzt. Nochmals Daumen drücken!
5 Lara Gut-Behrami
Nein, das gibt keine Medaille heute. Zwar liegt Gut-Behrami momentan auf Rang 3, mit 46 Hundertstel Rückstand. Aber das wird leider nicht reichen.
5 Lara Gut-Behrami
Dann büsst die Tessinerin etwas ein, aus 13 Hundertstel Vorsprung werden 31 Hundertstel Rückstand. Und der wächst eine Zwischenzeit weiter auf 35 Hundertstel an.
5 Lara Gut-Behrami
Forza Lara! Oben ebenfalls schneller als Goggia.
4 Corinne Suter
Aaaaaah! Drei Hundertstel fehlen Suter auf Goggia. Die Fahrt war gut, aber hoffen wir einfach, dass am Ende nicht drei Hundertstel zwischen Bronze- und Ledermedaille entscheiden werden …
4 Corinne Suter
Allez, Suters Zwischenzeit wieder grün, 0,03 s schneller ist sie.
4 Corinne Suter
Suter hält weiter mit, nun bloss 0,05 s hinter Goggia zurück.
4 Corinne Suter
Der Start stark, ganz oben schneller als Goggia.
3 Sofia Goggia
Die Mitfavoritin zeigt, dass man sie heute zurecht auf dem Zettel hatte. Mit 1,57 s Vorsprung auf Worley übernimmt Goggia die Spitze. Ihre Reaktion im Ziel zeigt, dass sie nicht restlos zufrieden war mit ihrer Fahrt.

Nun drei Schweizerinnen!
3 Sofia Goggia
Goggia mit einer überzeugenden Fahrt, ist bei Rennhälfte 74 Hundertstel vor Worley.
3 Sofia Goggia
Die Abfahrts-Olympiasiegerin hat den Start in die Saison verletzt verpasst, aber bei ihrem Comeback wusste Goggia schon wieder zu überzeugen. Was kann sie heute zeigen?
2 Tessa Worley
So sieht das aus, wenn man die ganze Strecke bewältigt hat. Die Französin mit der ersten Zeit, von der wir schon bald wissen, was sie wert ist.
1 Jasmine Flury
Out! Die Bündnerin riskiert zuviel, bei einer kleinen Welle wirft sie die Piste ab. Begleitet von einem lauten Aufschrei fährt Flury am Tor vorbei.
1 Jasmine Flury
Auf geht's – hopp Schwiiz!
Gleich geht's los
Der letzte Vorfahrer ist auf der Piste, die Fans im Ziel warten und oben am Start ist sicher die eine oder andere Fahrerin sehr nervös. In wenigen Momenten beginnt dieser WM-Super-G.
Die Kamerafahrt
Ein alter Bekannter ist am Werk: Bruno Kernen, Abfahrts-Weltmeister 1997 in Bormio.
Die technischen Daten
Was denkst du?
Holen die Schweizerinnen im Super-G eine Medaille?
Strahlend blauer Himmel
Der Schweizer Kurssetzer
Roland Platzer sagt im SRF zur Frage, ob er die Strecke auf seine Fahrerinnen habe zuschneiden können: «Man kann es schon ein bisschen etwas steuern. Aber können muss man sowieso alles, ich hoffe, es passt.»
Die Tipps der Sportredaktion
Natürlich gibt's bei uns auf der Redaktion ein internes Tippspiel für diese WM. Das sind die Podest-Tipps heute:

Sandro Zappella
1. Sofia Goggia
2. Mikaela Shiffrin
3. Nicole Schmidhofer

Adrian Bürgler
1. Sofia Goggia
2. Nicole Schmidhofer
3. Mikaela Shiffrin

Philipp Reich
1. Mikaela Shiffrin
2. Nicole Schmidhofer
3. Tina Weirather

Ralf Meile
1. Mikaela Shiffrin
2. Tina Weirather
3. Ragnhild Mowinckel

«Sölli eu d'Lösig säge?», ruft Kollege Christoph Bernet in die Sport-Ecke. Weil wie bei jedem Grossanlass auch dieses Mal Exoten mitmachen dürfen, hier sein Tipp:

1. Tina Weirather
2. Mikaela Shiffrin
3. Nicole Schmidhofer
Letzter Gruss von Nicole Schmidhofer
Die Österreicherin, hier gemeinsam mit Stephanie Venier, gilt als aussichtsreiche Kandidatin heute.
Infos zum Kurs
Jürgen Kriechbaum, ÖSV-Cheftrainer der Damen im ORF:

«Die Verkürzung der Strecke bedeutet, dass wie vier Tore weniger haben, auch einen Sprung weniger.» Er rechnet damit, dass die Fahrt etwa zehn Sekunden kürzer sein wird als geplant.

Gesetzt hat den Lauf Roland Platzer, der Coach des Schweizer Teams. Er hat sicher versucht, für seine Athletinnen zu setzen. Doch auch Kollege Kriechbaum freut sich aufs Rennen: «Es ist ein technischer Super-G, er ist schnell, hat viele Wellen drin und auch einige Abfahrts-Elemente.»
Verkürztes Rennen
Zu starker Wind in Are! Der Super-G soll zwar wie geplant um 12.30 Uhr starten, aber auf einer verkürzten Strecke stattfinden.
Los geht's um 12.30 Uhr
Jasmine Flury kommt die Ehre zuteil, die Ski-WM in Are zu eröffnen.
Jasmine Flury of Switzerland, poses for photographer during a press conference of the Swiss-Ski federation at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Sunday, February 3, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Dick einpacken ist angesagt
Ein Blick auf die Website der Ski-WM um 10.22 Uhr: In Are ist's gerade -19,8 Grad kalt. Brrrrrr!

Am Start ist's noch etwas kälter, wie das Foto vom Swiss-Ski-Team zeigt:
Merci
von Trooper87
Das Foto mit -23 ist von der Talstation und nicht vom Start. Was aber nicht heisst das es evt dort am kältesten ist, habe selbst dort -21 erlebt und bei der Mittelstation war es -3.
Pünktlich einschalten!
Die vier Schweizerinnen kommen allesamt gleich zu Beginn des Rennens. Sie tragen die Startnummern 1 (Flury), 4 (Suter), 5 (Gut-Behrami) und 6 (Holdener).

Im Super-G kann diese Ballung ein Nachteil sein. Denn es gibt kein Training auf der Piste, nur eine Besichtigung. Und sollte sich im Rennen eine Passage als heikel erweisen, erreichen die nach oben gefunkten Informationen die Schweizerinnen vielleicht zu spät. Andererseits gab es auch schön öfters Super-G, die mit der Startnummer 1 gewonnen wurden – die Startliste ist also kein Grund, gleich schwarz zu sehen.
Traumwetter heute in Are
Das Bild hat Super-G-Olympiasiegerin Ester Ledecka heute Morgen gepostet.
Gut-Behramis stärkste Disziplin
Lara Gut-Behrami ist vielleicht die grösste Schweizer Hoffnung auf eine Medaille. Der Super-G ist in diesem Winter die stärkste Disziplin der Tessinerin, die in der Abfahrt nie besser als Achte war und im Riesenslalom aus den Top 15 der Weltrangliste gerutscht ist.

«Der Super-G ist purer Instinkt. Das kommt mir entgegen», sagt Gut-Behrami. In ihrer Lieblingsdisziplin wurde sie Anfang Dezember in St.Moritz Zweite, kurz vor der WM stieg sie als Dritte in Garmisch-Partenkirchen ein weiteres Mal aufs Podest.

Gefragt, was denn ihre Erwartungen seien in Are, sagt die 24-fache Weltcupsiegerin: «Ich erwarte nichts. Ich will zeigen, was ich kann. Doch ich wäre nicht hier in Are, wenn ich nicht Lust hätte, noch mehr Rennen zu gewinnen.»
Lara Gut-Behrami of Switzerland, poses for photographer during a press conference of the Swiss-Ski federation at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Sunday, February 3, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Die anderen Schweizerinnen
Jasmine Flury verpasste das Super-G-Podest zwei Mal nur knapp: In Val Gardena wurde die Bündnerin Vierte, in Cortina d'Ampezzo Fünfte.

Wendy Holdener trat zu zwei Rennen in dieser Disziplin an und wusste bei beiden Starts zu überzeugen. Sie wurde Elfte in St.Moritz und Sechste in Cortina.
Wendy Holdener of Switzerland, poses for photographer during a press conference of the Swiss-Ski federation at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Sunday, February 3, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Corinne Suter kam zu Beginn der Saison nicht ganz auf Touren. Im letzten Super-G vor der WM überzeugte sie jedoch mit Rang 6 in Garmisch-Partenkirchen.
Die Topfavoritin
Mikaela Shiffrin ist in diesem Winter zu drei Super-G angetreten – und sie hat alle drei gewonnen. Die Amerikanerin ist damit auch die Führende in der Disziplinenwertung im Weltcup.
In this March 28, 2014 photo, Olympic gold medalist Mikaela Shiffrin walks through the crowd of fans giving high fives as she approaches the stage in Vail, Colo. Mikaela Shiffrin is adding a new twist to the usual relationship between star athlete and worshipping fans. She's putting the spotlight on the fans. The overall World Cup skiing leader and two-time Olympic champion has quietly started a social media campaign labeled (hashstag) IAmYourBiggestFan to draw attention to some of the supporters who inspire her. (AP Photo/The Vail Daily, Anthony Thornton, File )
Der Sieg führt über Shiffrin, die heute die Startnummer 15 trägt.
Die Mitfavoritinnen
Die Liechtensteinerin Tina Weirather (Bild) fuhr drei Mal aufs Podest in diesem Winter, Ilka Stuhec aus Slowenien und die Österreicherin Nicole Schmidhofer gewannen jeweils einen Super-G. Nach ihrem Comeback dürfte auch mit Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia aus Italien zu rechnen sein. Ob Lindsey Vonn im zweitletzten Rennen der Karriere noch einmal eine Medaille gewinnen kann?
epa07303145 Second placed Tina Weirather of Liechtenstein celebrates in the finish area after the Women's Super G race at the FIS Alpine Skiing World Cup event in Cortina d'Ampezzo, Italy, 20 January 2019.  EPA/ANDREA SOLERO
Im Privatjet nach Are
Wendy Holdener reiste im Privat-Jet direkt von Maribor zur WM. Organisiert hatte den Trip Ilka Stuhec, mit an Bord waren auch noch Mikaela Shiffrin und Federica Brignone. Die Schweizerin schwärmte danach vom nicht alltäglichen Trip und auch Shiffrin fand's cool:
Die Eröffnungsfeier
Nach einer kurzen Zeremonie erklärte FIS-Präsident Gian Franco Kasper gestern Abend um 18.59 Uhr die 45. Alpinen Ski-Weltmeisterschaften als eröffnet.
A general view during the opening ceremony at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Monday, February 4, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
People celebrate with de flag of Sweden during the opening ceremony at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Monday, February 4, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
A general view during the opening ceremony at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Monday, February 4, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
A general view during the opening ceremony at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Monday, February 4, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Gian-Franco Kasper, president of the FIS, left, Amanda Lind, minister for sport of Sweden, center, Niklas Carlsson, chief executive for Are 2019, right, react during the opening ceremony at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Monday, February 4, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

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