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Marwin Hitz liefert die – Achtung Wortspiel – hitzigste Szene des Bundesliga-Spieltags. 
bild: bongarts
Sport am Wochenende

«Mamamia brate!»: Schau dir mal an, was unsere Schweizer Sportler am Wochenende getrieben haben 

Marwin Hitz, Xherdan Shaqiri, Nico Elvedi oder Fabienne Suter. Sie alle sorgten an diesem Wochenende für Szenen, die du auf jeden Fall gesehen haben musst. 
07.12.2015, 06:4007.12.2015, 07:40
Nik Dömer
Nik Dömer
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«2 assists du bist in form minchiaaaa»

Xherdan Shaqiri zaubert wieder! Der Stoke-Spieler leitet beim 2:0-Sieg gegen Manchester City gleich beide Tore ein. Seine Assists sind dabei absolut sehenswert!

7. Minute: Shaqiri holt sich das Leder, dribbelt und flankt dann zu Marko Arnautovic, der anschliessend das 1:0 verbucht.
15. Minute: Shaqiri lässt seinen Gegenspieler ins Leere laufen und lanciert mit einem herrlichen Pass in den Lauf von Arnautovic das 2:0.

Dies begeistert nicht nur uns, die Zuschauer und vor allem die Stoke-Fans, sondern auch Gelson Fernandes, der uns mit seinem Tweet zum Schmunzeln bringt. 

Gladbach zieht den Bayern die Lederhosen aus

Alle haben es gehofft, aber keiner hat wirklich daran geglaubt: Gladbach wird zum Stolperstein für Bayern München. Der Leader verliert in Gladbach mit 1:3. Der 19-jährige Schweizer Nico Elvedi steht dabei das erste Mal in der Startaufstellung und glänzt mit seiner Vorlage zum 2:0. Der Ehrentreffer für Bayern gelingt übrigens Franck Ribéry, der nach seiner Verletzung das Comeback gegen Borussia Mönchengladbach gibt. 

Elvedi bereitet das 2:0 vor. 

Gary Neville, der neue Barça-Schreck

Der neue Valencia-Coach und ehemalige englische Nationalspieler Gary Neville darf am Samstagabend noch von der Tribüne aus zuschauen, wie seine Mannschaft Barcelona in der 84. Minute zwei Punkte entreisst. Für den Gastgeber trifft nach einem Konter Santi Mina. 

Der Ausgleich durch Santi Mina. 

Offensichtlich reicht alleine schon die Anwesenheit des Engländers, um die Katalanen zu verunsichern. Neville beginnt erst nächste Woche mit dem Coaching des Teams.

Verfolger Real und Atlético Madrid machen damit Punkte auf den Leader gut. Die «Königlichen» lassen ihren Cup-Frust an Getafe aus und gewinnen mit 4:1, Atlético siegt gegen Granada mit 2:0.

Hitz und der Penalty-Skandal

Mit dieser Szene sorgt Marwin Hitz für den Aufreger des Bundesliga-Spieltags. Beim Auswärtsspiel gegen Köln erhalten die Gastgeber in der 56. Minute zu Unrecht einen Penalty. Hitz präpariert darauf, ohne dass es der Schiri bemerkt, den Rasen um den Elfmeterpunkt. Anthony Modeste rutscht beim anschliessenden Penalty genau an der Stelle aus und vergibt den Elfer. 

«Ich habe versucht, den Schützen durcheinander-zubringen, ich würde es aber nicht nochmal machen.»
Marwin Hitz
Hier präpariert Marwin Hitz den Rasen. 

Augsburg gewinnt die Partie anschliessend dank einem Freistoss-Tor durch Raul Bobadilla. Über den Auswärtssieg will danach jedoch kaum jemand sprechen. Viel eher steht die Aktion des Schweizer Augsburg-Goalies zur Debatte. Hitz selber zeigt sich einsichtig: «Alle haben gesehen, dass es kein Elfmeter war. Ich habe versucht, den Schützen durcheinanderzubringen, ich würde es aber nicht nochmal machen. Das bin nicht ich.» Es bleibt zu hoffen, dass die Szene kein Nachspiel für ihn hat. 

So schnell kann es gehen

In der Serie A gibt es einen neuen Rekordhalter. Bergamos Giulio Migliaccio braucht nach seiner Einwechslung gegen Palermo nur 32 Sekunden, um wieder vom Platz gestellt zu werden.

Das Foul von Migliaccio.

Damit stellt er einen neuen Saisonrekord in den europäischen Top-fünf-Ligen auf. Die bisherige «Bestmarke» hielt Marseilles Benjamin Mendy, der gegen Toulouse Ende September nach 47 Sekunden vom Platz geflogen war. Wir gratulieren!

Die Super League ist wieder langweilig

GC kommt in Lugano gehörig unter die Räder und verliert mit 1:4. Alban Pnishi, der in der 17. Minute das kuriose 1:0 für die Gäste einleitet, sieht darauf die Rote Karte und wendet somit das Blatt zugunsten von Lugano. 

Das kuriose GC-Tor.

Basel kann aus dem Ausrutscher Profit ziehen und gewinnt in Thun dank zweier Treffer von Marc Janko mit 2:0. Wintermeister FCB führt nun die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung auf GC an. Wer auf eine spannende Rückrunde gehofft hat, der wird sich wohl ein paar Frust-Bierchen gönnen müssen. 

Unschöne Szenen nach dem Spiel.

Überschattet wird der Super-League-Spieltag durch die unschöne Szene nach der Partie zwischen Lugano und GC. Beiden Fanlagern gelingt es nach dem Schlusspfiff die Sektor-Absperrungen zu überwinden und es kommt zu einem Platzsturm. Die Sicherheitskräfte schaffen es jedoch in kurzer Zeit, die beiden Gruppierungen mit Schlagstöcken und Tränengas zurückzudrängen. So etwas will niemand sehen!

Das Sorgenkind der Vorrunde

YB verabschiedet sich nach einer verkorksten Vorrunde mit einer Niederlage in die Winterferien. Die Berner kassieren gegen Luzern eine 1:3-Pleite. Für YB endet somit eine turbulente Vorrunde mit dem Trainerwechsel und dem frühen Europa-League- und Cup-Aus.

YB verliert in Luzern 1:3.<br data-editable="remove">
YB verliert in Luzern 1:3.
Bild: KEYSTONE

Die «Speed-Queen» von Lake Louise

Vonn posiert am Samstag nach der Abfahrt. Es ist bereits ihr 17. Triumph in Lake Louise.&nbsp;<br data-editable="remove">
Vonn posiert am Samstag nach der Abfahrt. Es ist bereits ihr 17. Triumph in Lake Louise. 
Bild: AP/CP

Sie ist nicht zu stoppen: Lindsey Vonn gewinnt an diesem Wochenende beide Abfahrten und den Super-G von Lake Louise. Während sie am Freitag trotz einem Schnitzer die Bestzeit aufstellt, zeigt sie am Tag darauf eine tadellose Fahrt und gewinnt mit über einer Sekunde Vorsprung auf die zweitplatzierte Fabienne Suter. 

Am Sonntag sichert sie dann auch noch das Triple im Super-G. Gegen sie ist momentan einfach kein Kraut gewachsen. Die Überlegenheit muss deprimierend für die Konkurrentinnen sein. 

Siegerin der Herzen

Endlich darf sie wieder vom Podest aus strahlen.<br data-editable="remove">
Endlich darf sie wieder vom Podest aus strahlen.
Bild: Michel Painchaud/freshfocus

Strahlen darf auch Fabienne Suter. Sie fährt bei der zweiten Abfahrt am Samstag zum ersten Mal seit 2013 wieder auf das Podest und holt den zweiten Platz vor Cornelia Hütter. Das Ergebnis vom Vortag (6. Rang) lässt sich ebenfalls sehen. 

Sie kann mit ihrer Leistung zufrieden sein.&nbsp;<br data-editable="remove">
Sie kann mit ihrer Leistung zufrieden sein. 
Bild: Michel Painchaud/freshfocus

Ein sensationelles Resultat aus Schweizer Sicht liefert auch die erst 21-jährige Corinne Suter, die nicht mit Fabienne Suter verwandt ist. Die Schweizerin fährt am Samstag in der zweiten Abfahrt auf den 6. Schlussrang. Es ist ihr mit Abstand bestes Resultat im Weltcup. Eine Zukunftshoffnung aus Schweizer Sicht. 

Gut mal nicht so gut

Kein gutes Wochenende für Lara Gut.<br data-editable="remove">
Kein gutes Wochenende für Lara Gut.
Bild: Michel Painchaud/freshfocus

Ragusa-Lara dagegen, die zuvor in den Lake-Louise-Abfahrten noch nie über den 8. Rang hinausgekommen war, muss sich dreimal mit einem Platz ausserhalb der Top 5 zufrieden geben. Am Freitag fährt sie zeitgleich mit Fabienne Suter auf Rang 6, am Samstag ist es, nach einer nicht ganz fehlerfreien Fahrt, der 8. Schlussrang. 

Auch am Sonntag im Super-G, den sie in den letzten zwei Jahren jeweils gewonnen hatte, reicht es ebenfalls nicht für ein Topresultat. Die Tessinerin landet auf dem 7. Platz.

Ein Wochenende ohne Podest für die Männer

Janka sorgt für das beste Schweizer Resultat an diesem Wochenende.<br data-editable="remove">
Janka sorgt für das beste Schweizer Resultat an diesem Wochenende.
Bild: Erich Spiess/freshfocus

Carlo Janka scheint seine Rückenprobleme im Griff zu haben. Zu einem Podestplatz reicht es ihm an diesem Wochenende in Beaver Creek jedoch noch nicht. Am Freitag wird er nach einer guten Fahrt Fünfter. Gegen die überragenden Norweger Aksel Lund Svindal (1.) und Kjetil Jansrud (2.) muss sich in der Abfahrt auch Patrick Küng geschlagen geben. Er belegt am Ende den 9. Rang. 

Auch einen Tag darauf im verschneiten Super-G haben die Eidgenossen erneut das Nachsehen. Carlo Janka wird als bester Schweizer Achter. Thomas Tumler, der mit der Nummer 45 wieder bessere Verhältnisse ausnutzt, fährt auf den 12. Platz. Patrick Küng enttäuscht auf Platz 32. 

Caviezel wird im Riesenslalom Elfter.<br data-editable="remove">
Caviezel wird im Riesenslalom Elfter.
Bild: Getty Images North America

Am Sonntag reicht es den Schweizern ebenfalls nicht für einen Platz auf dem Treppchen. Im Riesenslalom wird Gino Caviezel als Elfter bester Schweizer.

Daniela Ryf ist Millionärin

Und zum Schluss noch dies: Daniela Ryf knackt den 1'000'000-Jackpot für die Triple-Crown-Serie im Triathlon. Mit dem abschliessenden Sieg in Bahrain sichert sich die Solothurnerin die Extraprämie. 

Bild: HAMAD I MOHAMMED/REUTERS

Die Bundesliga im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1991 verändert hat

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