Sport
Sport kompakt

Oliver Zaugg bei schwerem Sturz mit Glück im Unglück – nur Hautabschürfungen, keine Knochenbrüche

Oliver Zaugg bei schwerem Sturz mit Glück im Unglück – nur Hautabschürfungen, keine Knochenbrüche

10.04.2015, 17:3610.04.2015, 23:25

Oliver Zaugg ist auf der 5. Etappe der Baskenland-Rundfahrt schwer gestürzt. Der 33-jährige Zürcher Oberländer prallte kopfvoran auf den Asphalt und blieb minutenlang regungslos liegen. Danach wurde wurde ihm eine Halskrause angelegt. Auf den TV-Bildern war ersichtlich, dass der Schweizer nach dem Sturz am Kopf blutete

Oliver Zaugg wird sofort medizinisch versorgt.
Oliver Zaugg wird sofort medizinisch versorgt.bild: Screenshot Eurosport

Zaugg, 2011 Sieger bei der prestigeträchtigen Lombardei-Rundfahrt, wurde umgehend in ein Spital in San Sebastian eingeliefert. Sein Team Tinkoff-Saxo teilte via Twitter mit, dass er beim Abtransport wieder bei Bewusstsein war. «Das ist ein gutes Zeichen», sagt Tinkoff-Sportdirektor Patxi Vila gegenüber «Diario Vasco».

Und das war es tatsächlich: Im Spital konnten keine Knochenbrüche oder inneren Verletzungen festgestellt werden. . Zaugg hatte jedoch Glück im Unglück: Er erlitt einzig Hautabschürfungen im Gesicht, an der linken Schulter sowie an beiden Ellbogen und Knien. Als Vorsichtsmassnahme bleibt er für die nächsten 24 Stunden aber noch zur Beobachtung im Krankenhaus.

Die 55. Austragung der Baskenland-Rundfahrt bleibt bis zum entscheidenden Zeitfahren am Samstag hart umkämpft. Nach der vorletzten Etappe liegt weiterhin der Kolumbianer Sergio Henao zeitgleich vor dem Spanier Joaquim Rodriguez in Führung.

Die fünfte Etappe am Freitag im Wallfahrtsort Aia gewann nach 155,5 Kilometern der Baske Mikel Landa mit drei Sekunden Vorsprung vor dem Belgier Tim Wellens. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wieder fehlt wenig: Wie Aarau von den «Unabsteigbaren» zu den «Unaufsteigbaren» wurde
Aarau verliert das Barrage-Rückspiel auswärts beim Grasshopper Club Zürich und verpasst den Aufstieg in die Super League. Wie so oft, wenn die Aargauer der Super League in den letzten Jahren ganz nah waren, kam es zu sehr viel Drama.
29 Jahre hielt sich der FC Aarau ab dem Jahr 1981 in der Super League. Immer wieder hielt sich der FCA spektakulär in der höchsten Schweizer Spielklasse und konnte den Abstieg stets verhindern, so erhielt Aarau auch die ehrenvolle Bezeichnung: «Die Unabsteigbaren». Erst in der Saison 2009/10 konnte der Gang in die Challenge League nicht mehr verhindert werden. Drei Jahre später gelang zwar wieder die Rückkehr in die höchste Schweizer Liga, der Verein stieg 2015 aber wieder ab. Seither steckt Aarau in der Challenge League fest – dies, obwohl es dem Aufstieg mehr als nur einmal ganz, ganz nah war. Wir blicken auf die letzten elf Jahre zurück und darauf, wie aus den «Unabsteigbaren» die «Unaufsteigbaren» wurden.
Zur Story