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Sportnews-Ticker: Alle vier Schweizer überstehen Qualifikation

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Alle vier Schweizer überstehen Qualifikation +++ Gottéron-Topskorer Sörensen fällt aus

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
05.01.2026, 16:4905.01.2026, 19:08
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Ägypten mit Mühe im Viertelfinal – Nigeria souverän
Ägypten steht am Afrika-Cup in Marokko im Viertelfinal. Allerdings bekundeten die Nordafrikaner beim 3:1 gegen Benin einige Mühe, setzten sich in Agadir erst in der Verlängerung durch. Nach 90 Minuten lautete das Resultat 1:1.

Die Tore der Ägypter in der Verlängerung erzielten Yasser Ibrahim (97.) und Starspieler Mohamed Salah (124.). Letzterer traf zum dritten Mal an diesem Turnier. Gegner im Viertelfinal ist der Sieger der Partie zwischen der Elfenbeinküste und Burkina Faso.



Nigeria bekundete im Achtelfinal gegen Mosambik keine Mühe und siegte 4:0. Nach 25 Minuten führte der Favorit dank Toren von Ademola Lookman (20.) und Victor Osimhen bereits 2:0. Letzterer erzielte in der 47. Minute auch das 3:0, das ebenso wie das 4:0 von Akor Adams (75.) von Lookman vorbereitet wurde. Nigeria trifft nun auf Algerien oder DR Kongo. (hkl/sda)
Alle vier Schweizer überstehen Qualifikation
Beim abschliessenden Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen werden sämtliche vier Schweizer dabei sein. Bester der Qualifikation war Sandro Hauswirth, der mit einem Sprung auf 130 m den 17. Platz belegte. Direkt dahinter folgte Gregor Deschwanden, der auf 128,5 m kam. Auch Killian Peier (33.) und Felix Trunz (45.) erreichten die Top 50.

Die Topweite in der Qualifikation erzielte mit 140 m der slowenische Saisondominator Domen Prevc, dem der Sieg in der Tournee kaum noch zu nehmen ist. Er führt die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 41,4 Punkten auf den Österreicher Jan Hörl an. (hkl/sda)

Schweiz im Viertelfinal gegen Griechenland
Der Schweizer Gegner im Viertelfinal am United Cup ist Griechenland. Nach dem Sieg gegen Japan bezwangen Maria Sakkari (WTA 51) und Stefanos Tsitsipas (ATP 34), beide einst die Nummer 3 der Welt, auch Grossbritannien.

Die mit zwei Siegen ins neue Jahr gestartete Belinda Bencic (WTA 11) liegt im Head-to-Head gegen Sakkari mit 1:2 hinten, allerdings musste sie im letzten Duell wegen einer Armverletzung aufgeben. Stan Wawrinka und Tsitsipas trafen bisher erst einmal aufeinander – im Juni 2019 am French Open, als der Romand in fünf Sätzen siegte. (ram/sda)
Sörensen fällt mehrere Wochen aus
Fribourg-Gottéron muss mindestens bis zur Olympia-Pause am 1. Februar auf seinen Topskorer Marcus Sörensen verzichten. Der schwedische Stürmer verletzte sich am Samstag in Lugano. Nähere Angaben machte der Klub nicht.

Sörensen kommt mit acht Toren und 24 Assists auf genau einen Punkt pro Spiel. Um den Ausfall zu kompensieren, sondiert Fribourg den ausländischen Markt. (ram/sda)
Gewichtiger Ausfall beim SCB
Der SC Bern muss voraussichtlich sechs bis acht Wochen auf den Schweden Emil Bemström verzichten, wie der Verein mitteilt. Diese Ausfalldauer ergaben medizinische Abklärungen, nachdem der 26-jährige Stürmer am 22. Dezember in Lausanne eine Oberkörperverletzung erlitten hatte.

Bemström ist mit zehn Toren und acht Assists der drittbeste Skorer des SCB in der laufenden Meisterschaft. In den vier Partien vor dem Spiel in Lausanne gelangen ihm fünf Treffer sowie drei Assists. (nih/sda)
Ex-Sauber-Pilot Zhou wechselt von Ferrari zu Cadillac
Formel-1-Einsteiger Cadillac hat den Chinesen Zhou Guanyu als Ersatzfahrer engagiert. Der 26-Jährige kommt von Ferrari und ergänzt das Team um die beiden Piloten Valtteri Bottas aus Finnland und Sergio Perez aus Mexiko. Zhou hat von 2022 bis 2024 für das Schweizer Sauber-Team 68 Rennen in der Motorsport-Königsklasse absolviert. Cadillac gehört zum US-Automobilkonzern General Motors und nimmt bei der im März in Australien beginnenden neuen Saison als elftes Team an der Formel-1-WM teil. (nih/sda/apa)

Tschechien stösst in den Final vor
Tschechien, das an der U20-WM in den USA in den Viertelfinals die Schweiz aus dem Turnier geworfen hat, bodigte nun auch Kanada 6:4. Der Gegner im Final heisst Schweden, das sich 4:3 gegen Finnland durchsetzte.

Die Tschechen gingen 2:1, 3:2 und 4:3 in Führung, jedes Mal kassierten sie den Ausgleich gegen ein Kanada, das mehr Spielanteile hatte. Die Osteuropäer liessen sich nicht entmutigen: Gut eine Minute vor der Sirene gelang das 5:4, danach ein Empty-Netter zum Schlussresultat. (nih/sda)
Marokko und Kamerun mühen sich in die Viertelfinals
Gastgeber und Topfavorit Marokko hat den zweiten Titel beim Afrika-Cup nach 1976 weiter fest im Blick. Das Team um Captain Achraf Hakimi setzte sich in Rabat gegen Tansania verdient mit 1:0 durch und steht in den Viertelfinals.

Den entscheidenden Treffer für die überlegenen Marokkaner erzielte Brahim Diaz in der 64. Minute. Der Flügelspieler von Real Madrid erwischte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel Hussein Masalanga im Tor Tansanias in der kurzen Ecke.

Im Viertelfinal trifft der WM-Halbfinalist von 2022 auf Kamerun. Der fünffache Champion setzte sich am Abend dank grösserer Effizienz mit 2:1 gegen Südafrika durch. (lyn/sda)
Bencic führt die Schweiz zum Gruppensieg
Die Schweiz sichert sich am United Cup den Gruppensieg und zieht in die K.-o.-Phase ein. Beim 2:1-Erfolg gegen Italien gewann Belinda Bencic sowohl ihr Einzel als auch das Mixed-Doppel. Die Ostschweizerin stellte in Perth zunächst ihre starke Frühform gegen Jasmine Paolini, die Weltnummer 8, unter Beweis. Sie setzte sich in zwei Sätzen gegen die Italienerin durch.

Im Mixed-Doppel trat Bencic erneut an der Seite von Jakub Paul an und traf auf Sara Errani und Andrea Vavassori. Wie bereits am Vortag endete das Duell im Match-Tiebreak - erneut zugunsten der Schweiz: 7:5, 4:6, 10:7. Zuvor hatte Stan Wawrinka seinen zweiten Einzelsieg am United Cup knapp verpasst. Der 40-Jährige wehrte sich gegen den 17 Jahre jüngeren Flavio Cobolli nach Kräften und glich einen Satzrückstand aus. Im dritten Satz musste er sich jedoch im Tiebreak knapp geschlagen geben.

Nach dem 3:0 gegen Frankreich und dem 2:1 gegen Italien steht fest, dass die Schweiz ihre Gruppe auf dem 1. Platz abschliesst. Im Viertelfinal trifft sie am Mittwoch erneut in Perth auf den Sieger der Gruppe E, der entweder Grossbritannien oder Griechenland sein wird. (riz/sda)
Jessie Diggins schafft das Triple
Im Rennen der Frauen baute Jessie Diggins ihren Vorsprung im Gesamtklassement auf 2:17 Minuten gegenüber der Österreicherin Teresa Stadlober aus. Die Amerikanerin, die zum elften Mal die Tour de Ski beendete, konnte nur durch die Norwegerin Karoline Simpson-Larsen am Etappensieg gehindert werden. Jessie Diggins holte in ihrer Abschlusssaison den dritten Gesamtsieg in diesem Etappenrennen nach 2021 und 2024.

Die Schweizer Frauen mussten auf den letzten 3,5 km mit bis zu 30 Steigungsprozenten mehr leiden als die Konkurrentinnen. Anja Weber traf als 19. mit 2:31 Minuten oben ein und belegte als beste Schweizerin im Tour-Klassement den 18. Rang. Nadine Fähndrich brach zum Schluss ein, kassierte 5:26 Minuten und fiel in den 26. Gesamtrang zurück. Sie lag somit auch noch hinter Nadja Kälin, welche die Tour auf Platz 22 beendete. (riz/sda)
Domen Prevc hat das Glück nicht auf seiner Seite
Die Siegesserie von Domen Prevc ist in Innsbruck gerissen. Der Slowene muss sich im dritten Springen der Tournee mit Platz 2 begnügen. Der Japaner Ren Nikaido ist um winzige 0,5 Punkte besser. Zum Schluss war es ein Hitchcock-Finale.

Denn der drittklassierte Österreicher Stephan Embacher lag nur 0,2 Zähler hinter Prevc. Oder anders gesagt: Die Top 3 waren umgerechnet innerhalb von 40 cm klassiert. Nach Umgang eins hatte Prevc als Vierter 2,5 Punkte Rückstand gehabt. Dieses Handicap konnte er nicht mehr ganz ausgleichen. Der Gesamtsieg des Slowenen bleibt ungefährdet.

Vom Schweizer Quartett stiessen Sandro Hauswirth, Gregor Deschwanden und als letzter Lucky Loser auch Felix Trunz in den Finaldurchgang vor. Allerdings war nach Halbzeit keiner in den Top 20 klassiert. In der Endabrechnung fiel die Schweizer Bilanz dank Hauswirth besser aus. Der Gstaader arbeitete sich auf Platz 18 vor und egalisierte das Karriere-Bestresultat. Deschwanden wurde 24., Trunz 29., was ihm in Sachen Olympia-Qualifikation nicht weiterbringt. Swiss Olympic fordert Top-25-Klassierungen. (riz/sda)




Schweizer Bob-Team überzeugt
Melanie Hasler mit Nadja Pasternack sowie Debora Annen und Mara Morell zeigten im Zweierbob-Weltcup in Winterberg mit den Plätzen 5 und 7 eine starke Leistung.

Annen, die Tochter von Ex-Weltmeister Martin, verpasste die zweite Hälfte der Olympiaqualifikation nur um neun Hundertstel, dürfte mit diesen Leistungen aber das zweite Ticket hinter Hasler aber bald auf sicher haben. An der Spitze kehrte die deutschen Frauen nach einer Pleite in Sigulda auf der Heimbahn wie erwartet zu einem Dreifachsieg zurück.

Cédric Follador erreichte in Winterberg mit Rang 6 sein bislang bestes Saisonresultat im Viererbob. Enttäuschend verlief der Wettkampf hingegen für Michael Vogt, der sich mit Platz 15 begnügen musste. An der Spitze klassierten sich drei deutsche Teams: Francesco Friedrich siegte hauchdünn vor Johannes Lochner und Adam Ammour. (sda)(riz/sda)


Klaebo löst Cologna als Rekordsieger ab
Johannes Hösflot Klaebo, einst als Sprinter in den Weltcup gekommen, ist nun auch als Allrounder ein Rekordhalter. Er gewinnt die Tour de Ski zum fünften Mal. Der Norweger bekundete am Sonntag im Massenstart-Rennen hoch zur Alpe Cermis keine Probleme, seinen Vorsprung von über einer Minute zu verwalten. Dies obwohl ihm der Tagessieger und Landsmann Mattis Stenshagen 59 Sekunden abnahm und den Rückstand im Overall-Klassement auf eine halbe Minute reduzierte.

Klaebo, der beste Langläufer aller Zeiten, ist nun fünffacher Sieger der Tour de Ski. Der 29-Jährige löst nach den Erfolgen in den Jahren 2019, 2022, 2023, 2025 und 2026 Dario Cologna als Rekordmann ab, der 2009, 2011, 2012 und 2018 triumphiert hatte.

Die Schweizer konnten nicht mit den Besten mithalten. Noe Näff traf als 52. mit 3:13 Minuten Rückstand auf der Alpe Cermis ein, Roman Alder als 64. mit 4:39. Im Gesamtklassement verpassten die beiden die Top 50. (riz/sda)




Hablützel und Lötscher in Calgary auf dem Podest
Die Schweizer Snowboarder sprangen in der Halfpipe von Kanada spektakulär und erfolgreich. Beim Weltcup musste sich David Hablützel einzig dem Australier Valentino Guseli geschlagen geben. Als Dritter stieg auch der neu für Brasilien antretende Pat Burgener auf das Podest, Vierter wurde mit Jonas Hasler ein weiterer Schweizer.

Die meist dominierenden Japaner mussten sich für einmal geschlagen geben. Auch bei den Frauen sprang eine Zürcherin auf das Podium. Hinter der Kanadierin Elizabeth Hosking und der Chinesin Wu Shaotong klassierte sich Isabelle Lötscher als Dritte. (riz/sda)
Sensation im Wallis und Umschwung in Olten
In der Eishockey-Meisterschaft der Swiss League verliert Leader Sierre daheim gegen die Bellinzona Snakes mit 5:7. Der HC Siders stieg als Leader und als haushoher Favorit in die Partie gegen Bellinzona, das die Playoffs erneut verpassen wird. Seit dem 21. Dezember 2024, also seit mehr als einem Jahr, gewann Bellinzona in der Swiss League gegen kein Spitzenteam mehr. Damals - im Dezember 2024 - besiegte Bellinzona daheim Visp, den späteren Meister, mit 5:3.

Thurgau übernahm mit einem 3:0-Heimsieg über Chur wieder die Tabellenführung. Einen bemerkenswerten Umschwung gab es in Olten: Der EHC Olten (6.) führte gegen Basel (7.) bis zur 41. Minute mit 5:1 und verlor noch 5:6 nach Verlängerung. Der Amerikaner Brett Supinski (30) zeichnete mit drei Toren und einem Assist für die Wende verantwortlich. (sda)






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