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Sportnews-Ticker: Nadja Kälin auch im Weltcup stark

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Nadja Kälin auch im Weltcup stark +++ Pistolenschütze Jason Solari gewinnt Bronze

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
01.03.2026, 17:3301.03.2026, 18:29
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Bronze für Jason Solari
Der Tessiner Pistolenschütze Jason Solari holte an den Europameisterschaften in Jerewan die Bronzemedaille. Der 26-Jährige hatte schon vor einem Jahr in diesem Wettbewerb Bronze geholt.

Im Final im Südkaukasus in Armenien führte Solari das Feld am Anfang sogar an. Am Ende liess er aber nach, zudem unterlief ihm ein schlechter Schuss. «Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht», so Solari, weil «ich zumindest den zweiten Platz erhofft hatte.» (riz/sda)


Nadja Kälin läuft in die Top 10
Nadja Kälin bestätigte ihre tolle Form. Beim Skiathlon in Falun wurde die Frau aus dem Engadin Siebente und egalisierte somit ihr Karriere-Bestresultat im Weltcup – ohne Staffeln. Die 24-Jährige biss sich lange in der achtköpfigen Spitzengruppe fest. Auf der letzten Runde lieferten sich die spätere Siegerin Heidi Weng, Jessie Diggins und Frida Karlsson einen harten Abnützungskampf. Die Schweizerin hielt wie die restlichen Verfolgerinnen nicht mit, teilte aber im Nassschnee ihre Kräfte im Rennen über 10 km klassisch und 10 km Skating gut ein.

Eine Woche nach dem Coup mit Olympia-Bronze über 50 km und zehn Tage nach Silber im Team-Sprint als Partnerin von Nadine Fähndrich lief die Olympia-Vierte im Skiathlon zum vierten Mal im Weltcup als Einzelstarterin in die Top Ten. Anja Weber erreichte Platz 16. (riz/sda)


Guerdat siegt im Weltcup-Springen von Helsinki
Steve Guerdat im Sattel von Iashin gewann das mit 250'000 Euro dotierte Weltcupspringen in Helsinki und qualifizierte sich souverän für den Weltcup-Final in Texas. Im Stechen gegen sechs weitere Paare sicherten sich der Jurassier und der zwölfjährige Wallach ihren bereits zweiten Weltcupsieg der Saison - bereits Mitte Januar in Leipzig hatten die beiden triumphiert.

Helsinki bildete die letzte der 13 Stationen, um sich für den Weltcup-Final zu qualifizieren. Die besten sieben Resultate kamen in die Wertung, die Top 18 dürfen im April nach Ostern zum Final in Fort Worth antreten. Guerdat, Alain Jufer und Martin Fuchs haben diese Kriterien erfüllt. (riz/sda)


Domen Prevc segelt auf eigener Flughöhe
Je grösser die Schanze, desto besser für Domen Prevc. Der Olympiasieger und Skiflug-Weltmeister aus Slowenien gewann am Sonntag das Skifliegen am Kulm hoch überlegen. Obwohl zum Ende des zweiten Durchgangs der Anlauf noch um zwei Luken verkürzt wurde, segelte er auf die Schanzen-Rekordweite von 245,5 m .

Sandro Hauswirth überzeugte mit Platz 13 und dem Karriere-Bestresultat im Weltcup. Der Olympia-Teilnehmer aus dem Berner Oberländer flog 214 und 216,5 m weit. Gregor Deschwanden wurde 18., Simon Ammann holte als 30. einen Weltcuppunkt.
Dario Caviezel fährt aufs Podest
Dario Caviezel stand am Sonntag in Krynica-Zdroj beim zweiten Parallel-Riesenslalom des Wochenendes als Dritter auf dem Podest. Der 30-Jährige setzte sich im kleinen Final gegen den Olympiasieger Benjamin Karl durch. Den Sieg sicherte sich wie schon am Vortag der Italiener Maurizio Bormolini. Caviezel stand bereits zum dritten Mal in diesem Weltcupwinter auf dem Podest.

Seine Frau Ladina Caviezel und Julie Zogg schieden in den Viertelfinals gegen hochkarätige Gegnerinnen aus. Julie Zogg unterlag in diesem Lauf der späteren Siegerin Sabine Payer aus Österreich, Ladina Caviezel der Finalistin Lucia Dalmasso aus Italien. (riz/sda)
Klaebo doppelt nach
Johannes Hösflot Klaebo doppelte in Falun nach dem Sieg im Sprint vom Samstag nach und gewann am Sonntag den Skiathlon. Der Dominator setzte sich im kommenden WM-Ort souverän vor seinen Teamkollegen Harald Östberg Amundsen und Martin Nyenget durch.

Eine ansprechende Leistung zeigte der Freiburger Antonin Savary, der mit der Startnummer 57 in den 28. Rang vorstiess. Die höher eingestuften Beda Klee und Cyrill Fähndrich erwischten hingegen einen schwachen Tag und verpassten die Top 50. (riz/sda)
Hug und Debrunner gewinnen Tokio-Marathon
Marcel Hug und Catherine Debrunner gewannen überlegen den Marathon in Tokio. Hug setzte sich mit mehr als sieben Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Chinesen Luo Xingchuan durch. Debrunner wiederholte ihren Sieg aus dem Vorjahr rund vier Minuten vor der Engländerin Eden Rainbow-Cooper. (riz/sda)


Kosgei gewinnt Tokio-Marathon mit Topzeit
Die Kenianerin Brigid Kosgei hat am Sonntag den Tokio-Marathon mit Streckenrekord von 2:14:29 Stunden gewonnen. Die 32-Jährige verpasste ihre persönliche Bestzeit, den ehemaligen Weltrekord von 2:14:09 aus dem Jahr 2019, nur knapp, lieferte aber die siebtbeste Zeit der Geschichte ab. Kosgei siegte vor den Äthiopierinnen Bertukan Welde (2:16:36) und Hawi Feysa (2:17:39).

Das Rennen der Männer entschied der Äthiopier Tadese Takele in 2:03:37 für sich. (riz/sda/dpa)
Bezzecchi mit dem Sieg - Nuller für Marc Marquez
Aprilia mit dem Sieger Marco Bezzecchi dominiert den Auftakt der MotoGP-WM in Thailand. Der Titelverteidiger und Topfavorit Marc Marquez fährt nach einem platten Hinterreifen einen Nuller ein. Ducati könnte in diesem Jahr nicht mehr so dominant sein wie in der vergangenen Saison. Zumindest beim Grand Prix von Thailand auf dem Circuit von Buriram sahen die Kräfteverhältnisse komplett anders aus. Mit Sieger Bezzecchi und allen vier Aprilia-Fahrern in den Top 5 setzte der Hersteller aus dem Veneto ein dickes Ausrufezeichen.

88 MotoGP-Rennen in Folge hatte ein Ducati-Pilot auf dem Podest gestanden, diesmal reichte es gerade mal zu Platz 6 (Fabio di Giannantonio). Ob die Vorherrschaft damit zu Ende ist, wird sich zeigen müssen. Ducati bekundete auch Pech. Marc Marquez schied auf Platz 4 liegend fünf Runden vor Schluss mit einem platten Hinterreifen aus, sein jüngerer Bruder und letztjährige WM-Zweite Alex Marquez stürzte wenig später. (riz/sda)


Houstons Serie nach drei Siegen zu Ende
Die Houston Rockets müssen in der NBA drei Siegen in Folge wieder einmal als Verlierer vom Parkett. In Miami verlor das Team von Clint Capela 105:115. Der Genfer liess sich sieben Punkte und drei Rebounds notieren. (riz/sda)


Küng mit Bruch des Oberschenkels
Die Radsaison fängt für Stefan Küng schlecht und schmerzhaft an. Der Ostschweizer, der seit dieser Saison für das Schweizer Team Tudor fährt, stürzte am Samstag beim World-Tour-Rennen Omloop Het Nieuwsblad in Belgien und zog sich dabei einen Bruch des linken Oberschenkels zu.

Aufgrund der Schwere der Verletzung sei eine Operation unumgänglich, teilte Küngs Team mit. Er werde sobald wie möglich in die Schweiz zurückgebracht und dort operiert. Wann der zweifache Zeitfahr-Europameister wieder einsatzfähig ist, ist nicht bekannt. (riz/sda)
Fähndrich läuft in Falun auf das Podest
Nadine Fähndrich läuft im ersten Langlauf-Sprint nach den Olympischen Spielen auf das Podest. Die 30-jährige Luzernerin wird in Falun mit den Skating-Ski Dritte.

Es gewann Olympiasiegerin Linn Svahn aus Schweden vor der Norwegerin Kristine Skistad. Anja Weber (7.) fehlten zwei Hundertstel für die Finalqualifikation.

Im Sprint der Männer verpasste Janik Riebli das Podest als Fünfter um rund 1,5 Sekunden. Es setzte sich wie erwartet Johannes Klaebo durch. Der Norweger, der an Olympia sechs Goldmedaillen gewann, siegte vor seinem Landsmann Lars Heggen und dem Österreicher Benjamin Moser. (riz/sda)

Deschwanden fliegt auf Platz 7
Dem 35-jährigen Schweizer Skispringer Gregor Deschwanden läuft es seit der gewonnenen Bronzemedaille an den Winterspielen wieder rund. Deschwanden fliegt im österreichischen Kulm auf Platz 7. Deschwanden knackte zweimal die 200-m-Grenze. Im ersten Durchgang belegte er mit 208,5 m den fünften Platz. Im zweiten Durchgang, mit dem er nicht mehr perfekt zufrieden war, landete der Einsiedler bei 202 m. Mit Sandro Hauswirth (22.) und Simon Ammann (27.) qualifizierten sich zwei weitere Schweizer für den Finaldurchgang.

Der Sieg am ersten Skifliegen am Kulm bei Tauplitz ging an den Saison-Dominator und Weltmeister Domen Prevc aus Slowenien. Prevc nahm im Finaldurchgang der gesamten Konkurrenz neun und mehr Meter ab. Prevc siegte vor vier Österreichern, wobei es der Österreicher Jonas Schuster ausgerechnet bei seiner Premiere auf einer Flugschanze zum ersten Mal auf ein Weltcup-Podest schaffte. (riz/sda)






Schweizer Doppelerfolg im Europacup
Nicht nur in der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen trumpften die Schweizer Speedfahrer am Samstag mit drei Podestplätzen gross auf, auch eine Stufe tiefer war das Team von Swiss-Ski im Europacup äusserst erfolgreich. Lenz Hächler gewann in Oppdal in Norwegen mit 53 Hundertsteln Vorsprung auf Teamkollege Delio Kunz den Super-G. Für Hächler war es der achte Sieg im Europacup, der vierte in den letzten fünf Wochen.

Mit Philipp Kälin (5.), Loïc Chable (7.), Gabin Janet (9.) Sandro Zurbrügg und Gaël Zulauf (beide 10.) klassierten sich fünf weitere Schweizer in den Top 10. (riz/sda)
Natalie Maag beim Heim-Weltcup Sechste
Die Schweizer Rennrodlerin Natalie Maag fährt beim Heim-Weltcup in St. Moritz in den 6. Rang. Der Olympia-Neunten von Cortina gelang es auf der Naturbahn im Oberengadin nicht, sich im zweiten Durchgang noch weiter nach vorne zu arbeiten - ganz im Gegenteil zur Olympiasiegerin Julia Taubitz. Die Deutsche machte mit einer starken zweiten Fahrt einen Sprung von Platz 5 auf 1 und übernahm damit von der Österreicherin Lisa Schulte auch die Führung im Gesamtweltcup. Maag belegt vor dem Weltcupfinale am kommenden Wochenende in Altenberg den 8. Platz. (riz/sda)


Ehepaar Caviezel im Viertelfinal gestoppt
Das Ehepaar Ladina Caviezel und Dario Caviezel hielt im Parallel-Riesenslalom in Krynica-Zdroj die Schweizer Fahne hoch. Für beide war im Viertelfinal Endstation: Ladina unterlag der Italienerin Alisa Caffont, Dario scheiterte an deren Landsmann Maurizio Bormolini. Bereits am Sonntag bietet sich dem Schweizer Team im Südosten Polens die nächste Chance, den dritten Podestplatz in dieser Weltcup-Saison ins Visier zu nehmen. (riz/sda(
Skicross: Saskja Lack als Dritte auf dem Podest
Einen Tag nachdem die Weltcup-Premiere in Serbien ohne Podestplatz des Schweizer Skicross-Teams über die Bühne ging, standen die Frauen im zweiten Rennen in Kopaonik gleich doppelt im Final.

Saskja Lack belegte hinter der bereits am Vortag siegreichen Seriensiegerin Sandra Näslund und der deutschen Olympiasiegerin Daniela Maier den 3. Platz. Für Fanny Smith endete der Final nach einem Sturz ohne Podestplatz.

Bei den Männern fand der Final ohne Schweizer Beteiligung statt. (sda)
MotoGP: Acosta siegt, Marquez bestraft, Bezzecchi stürzt
Die MotoGP-Saison 2026 beginnt mit einer Überraschung: Pedro Acosta gewinnt auf KTM den Sprint beim Grand Prix von Thailand. Der Spanier profitiert von einer späten Strafe gegen Titelhalter Marc Marquez.

Marc Marquez, der grosse Favorit auf den neuerlichen Titelgewinn, verpasste damit den perfekten Saisonstart. Dem für Ducati fahrenden Spanier, der mit einem achten WM-Titel in der Königsklasse zu Rekordhalter Giacomo Agostini aufschliessen könnte, wurde im Sprintrennen auf dem Circuit von Buriram in der zweitletzten von 13 Runden ein Überholmanöver gegen Pedro Acosta zum Verhängnis, das die Rennleitung als regelwidrig taxierte.

Kurz vor dem Ziel erhielt Marquez deshalb die Anweisung, er müsse die Führung wieder an seinen Landsmann zurückgeben, woraufhin dieser seinen ersten Sieg in der MotoGP feierte. Das Podest komplettierte als Dritter Raul Fernandez auf Aprilia.

Für Marco Bezzecchi, Marc Marquez' womöglich grösster Herausforderer in dieser Saison, war das Rennen schon in der 2. Runde gelaufen. Der aus der Pole-Position gestartete Italiener rutschte mit seiner Aprilia in einer Rechtskurve in Führung liegend von der Strecke und musste danach aufgeben. (lak/sda)
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