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Sportnews-Ticker: Von Allmen und Gremaud Schneesportler des Jahres

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Von Allmen und Gremaud Schneesportler des Jahres +++ Slavia Prag verliert Derby forfait

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
12.05.2026, 19:4412.05.2026, 20:57
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Slavia Prag verliert Derby forfait
Slavia Prag ist für den Platzsturm im Derby gegen Sparta Prag am letzten Samstag bestraft worden. Das abgebrochene Spiel wird mit 3:0 für Sparta gewertet, wie der Ligaverband mitteilte. Zudem muss Slavia Prag die nächsten vier Heimspiele ohne Zuschauer bestreiten und umgerechnet knapp 400'000 Franken Busse zahlen.

Nur wenige Minuten vor dem Schlusspfiff provozierten die Fans von Slavia am Wochenende den Spielabbruch. Der Platzsturm fand mit Pyrotechnik statt, die auch vom Rasen in Richtung Fans von Sparta geworfen wurde. Gegnerische Spieler wurden attackiert. Die Polizei nahm strafrechtliche Ermittlungen gegen die mutmasslichen Randalierer auf. Der Eklat verhinderte den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft von Slavia, das zum Zeitpunkt des Spielabbruchs 3:2 führte. Auch nach der 0:3-Forfaitniederlage bleibt Slavia Prag auf Kurs Richtung Meistertitel. (riz/sda)
Von Allmen und Gremaud Schneesportler des Jahres
Mathilde Gremaud und Franjo von Allmen dürfen sich über die Wahl zur Schweizer Schneesportlerin beziehungsweise zum Schweizer Schneesportler des Jahres freuen. Die 26-jährige Freiburgerin und der ein Jahr jüngere Berner Oberländer erhielten die Auszeichnung an der Gala von Swiss-Ski in Zürich-Oerlikon. Gewählt wurden sie von einer Expertenjury.

Von Allmen war im vergangenen Winter mit seinen drei Olympia-Goldmedaillen in der Abfahrt, im Super-G und in der Team-Kombination beim Saison-Höhepunkt die prägende Figur im Lager der alpinen Skirennfahrer. Die Ski-Freestylerin Gremaud wiederholte in Norditalien im Slopestyle ihren Olympiasieg von vor vier Jahren eindrücklich. (riz/sda)
Dick Advocaat zurück als Nationalcoach von Curaçao
Viereinhalb Wochen vor dem WM-Auftaktspiel von Curaçao gegen Deutschland kehrt der Niederländer Dick Advocaat auf seinen Posten als Nationaltrainer der Karibikinsel zurück. Dies bestätigte der Fussballverband von Curaçao der Nachrichtenagentur AFP.

Advocaat hatte sich Anfang Jahr zurückgezogen, um sich um seine kranke Tochter kümmern zu können. Der Tochter scheint es nun aber wieder etwas besser zu gehen. Teile der Mannschaft hatten daher in der vergangenen Woche beim Verband darum gebeten, die 78-jährige Trainer-Ikone zurückzuholen. Advocaats kurzzeitiger Nachfolger und Landsmann Fred Rutten hatte wegen der Diskussionen am Montag um eine Auflösung seines Vertrages gebeten. (riz/sda/dpa)


Jan Christen unbelohnt - Giulio Ciccone neuer Leader
Die 4. Etappe beim Giro d'Italia bringt einen neuen Leader hervor. Der Einheimische Giulio Ciccone übernimmt die Maglia Rosa. Das Teilstück zwischen Catanzaro und Cosenza gewinnt Jhonatan Narvaez. Jan Christen startete anderthalb Kilometer vor dem Ziel einen Angriff und konnte eine Weile lang vom doppelten Coup träumen: Etappensieg und Maglia Rosa. Einen guten Kilometer lang fuhr der junge Aargauer, der in der Schlussphase der Etappe virtuell mit drei Konkurrenten Gesamtleader war, vor dem Feld her, ehe er noch gestellt wurde.

Die Führung in der Gesamtwertung ging an den 31-jährigen Giulio Ciccone, der hinter dem Venezolaner Orluis Aular den 3. Etappenplatz belegte, und dank der Bonifikationen Jan Christen um vier Sekunden distanzieren konnte. Zeitgleich mit Christen sind der Deutsche Florian Stork vom Schweizer Team Tudor und der Kolumbianer Egan Bernal. (riz/sda)




Lange Zwangspause für den Waadtländer Bryan Okoh
Der Schweizer Verteidiger Bryan Okoh fällt mehrere Monate aus. Der 22-Jährige von Frankreichs Erstligisten Auxerre zog sich am Wochenende gegen Nice (2:1) einen Kreuzbandriss zu, wie der Klub mitteilte.

Okoh, der im Januar von Lausanne-Sport in die Ligue 1 gewechselt war, konnte seither bei Auxerre als Innenverteidiger überzeugen. Auxerre belegt eine Runde vor Schluss den 15. Platz und ist punktgleich mit Nice, das den Barrageplatz belegt. Okoh fiel als 18-Jähriger wegen eines Kreuzbandrisses über ein Jahr aus. (riz/sda)
Wawrinka erhält Wildcard für das French Open
Stan Wawrinka steht bei seinem letzten French Open direkt im Hauptfeld. Der 41-jährige Waadtländer erhielt für das am 24. Mai beginnende zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, das er 2015 für sich entschieden hatte, eine Wildcard. Dies gaben die Organisatoren bekannt.

Wawrinka ist neben Amerikanern und Australiern, die durch eine Abmachung zwischen den jeweiligen Tennisverbänden und Major-Organisatoren eine Einladung für das Frauen- und Männer-Tableau zugute haben, der einzige nichtfranzösische Spieler, der eine Wildcard erhalten hat. Der französische Tennisverband vergab insgesamt 16 Einladungen für das Hauptfeld. Als Nummer 125 der Welt hätte der Ende Jahr zurücktretende Wawrinka über die Qualifikation gehen müssen. (riz/sda)
Tour de Romandie Féminin auf Sommer 2027 verschoben
Die fünfte Ausgabe der Tour de Romandie Féminin findet nicht wie geplant kommenden September, sondern erst im Sommer 2027 statt. Dies gaben die Verantwortlichen per Communiqué bekannt. Als Gründe werden die aussergewöhnliche Dichte an Grossveranstaltungen in der Westschweiz sowie fehlende Sponsoren genannt. In den kommenden Monaten beanspruchen unter anderem die Eishockey-WM, der G7-Gipfel und der Grand Départ der Tour de France Femmes wichtige Ressourcen wie Sicherheitskräfte, Logistik und freiwillige Helfer.

Die Verschiebung soll zudem das finanzielle Gleichgewicht der Stiftung hinter dem Frauen-Event sichern und langfristig die Qualität sowie den Fortbestand der Tour de Romandie Féminin gewährleisten. Die 80. Tour de Romandie der Männer findet Ende April 2027 statt, das genaue Datum des Frauen-Rennens steht noch nicht fest. (riz/sda)
Lange Pause für St. Gallens Nino Weibel
Nino Weibel vom FC St. Gallen fällt lange Zeit aus. Der 19-jährige Mittelfeldspieler muss wegen eines Kreuzbandrisses am rechten Knie mehrere Monate pausieren.

Die schwere Havarie erlitt das Eigengewächs des Vereins am Sonntag bei St. Gallens 2:1-Sieg in der Meisterschaftspartie in Lugano ohne Fremdeinwirkung. Neben dem Kreuzbandriss stellten die Ärzte eine Aussenband-Verletzung fest. Das Malheur passierte nach einer guten halben Stunde. Die Operation erfolgt in den kommenden Tagen. (abu/sda)

Stefan Abplanalp neuer Skicross-Cheftrainer
Stefan Abplanalp wechselt innerhalb der Organisation von Swiss-Ski sein Tätigkeitsgebiet. Der Berner Oberländer wird als Nachfolger von Enrico Vetsch Cheftrainer des Skicross-Teams.

In den Sportarten Skicross und Ski Alpin wird bei Swiss-Ski seit langem eine fruchtbare Zusammenarbeit gepflegt. Talent-Transfer, Trainingsgastspiele, Forschung, Entwicklung und Ausbildung - der Austausch und die Synergien sind vielfältig und für beide Seiten wertvoll. Die Berufung von Abplanalp zum neuen Cheftrainer passt zu dieser Strategie. Vetsch räumt den Cheftrainer-Posten auf eigenen Wunsch. Sein Abgang nach dem letzten Olympia-Zyklus hat seit Längerem festgestanden. (abu/sda)


Freinacht bei Aarauer Aufstieg
Der FC Aarau kämpft um den Aufstieg – und die Kantonshauptstadt bereitet sich auf eine mögliche lange Partynacht vor. Im Falle eines Aufstiegs gilt die Nacht vom entsprechenden Aufstiegstag auf den Folgetag gemäss Angaben des Stadtrats offiziell als Freinacht.

Der FC Aarau kämpft um den Aufstieg - und die Kantonshauptstadt bereitet sich auf eine mögliche lange Partynacht vor. Im Falle eines Aufstiegs gilt die Nacht vom entsprechenden Aufstiegstag auf den Folgetag gemäss Angaben des Stadtrats offiziell als Freinacht.
Zweiter «Sweep» für die Thunder
Die Oklahoma City Thunder stehen in der NBA nach dem zweiten «Sweep» in den Halbfinals. Der Titelverteidiger setzt sich wie gegen die Phoenix Suns auch gegen die Los Angeles Lakers mit 4:0 Siegen durch.

Es war nichts für schwache Nerven, was sich in der Schlussphase von Spiel 4 dieser Viertelfinal-Serie in der Arena der Lakers zutrug. 40 Sekunden vor dem Ende lag das Heimteam noch knapp voran (110:109). LeBron James und seine Kollegen taten alles, um das schnellstmögliche Ausscheiden gegen den amtierenden Meister zu verhindern.

Doch es half alles nichts. 115:110 lautete das Verdikt zugunsten Oklahomas, das sich als zweites Team nach den New York Knicks für die Runde der letzten vier qualifizierte. Die Lakers mussten sich auch im achten Vergleich im Zuge dieser Meisterschaft den Thunder geschlagen geben. (abu/sda)
Colorado Avalanche vor der Halbfinal-Qualifikation
Die Colorado Avalanche benötigen in den NHL-Playoffs noch einen Sieg für die Halbfinal-Qualifikation. Das Team aus Denver führt in der Serie gegen die Minnesota Wild nach einem 5:2-Auswärtserfolg mit 3:1. Mit dem Sieg in Saint Paul reagierten die Avalanche umgehend auf die erste Niederlage in diesen Playoffs, das 1:5 gleichenorts zwei Tage zuvor.

Die Entscheidung in Spiel 4 zugunsten der Nummer 1 der Regular Season fiel im dritten Drittel. Der Kanadier Parker Kelly sorgte nach gut elf Minuten mit seinem ersten Playoff-Treffer für die 3:2-Führung. Die restlichen zwei Tore erzielten Kellys Landsmann Nathan MacKinnon, der Topskorer des Teams, und der Amerikaner Brock Nelson wenige Sekunden vor Schluss ins verwaiste Gehäuse. (abu/sda)
Bosnien Mit Sextett aus der Bundesliga
Als erstes der 48 Teams gibt Bosnien und Herzegowina, Gegner der Schweiz in der Gruppe B, das Aufgebot für die Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko bekannt.

Nationaltrainer Sergej Barbarez (54), ein ehemaliger Bundesliga-Akteur, nominierte in seinem 26-Mann-Kader auch Armin Gigovic von den Young Boys, Ermin Demirovic (ex-St. Gallen) und den in der Schweiz aufgewachsenen Haris Tabakovic. Der 40-jährige Stürmer Edin Dzeko (Schalke 04) führt das Aufgebot an. Er gehört zum Sextett, das aktuell in Deutschland spielt (Dzeko, Katic, Burnic, Vasilj, Demirovic, Tabakovic).

Bosnien und Herzegowina bestreitet zum zweiten Mal eine Weltmeisterschaft. Sie greifen am 12. Juni gegen Gastgeber Kanada ins Turnier ein. Gegen die Schweiz bestreiten die Bosnier ihr zweites WM-Spiel am 18. Juni. (hkl/sda)


Armin Gigovic
Sandro Schärer im Champions-League-Final
Der Schweizer Fussball-Referee Sandro Schärer, der vor zwei Wochen den denkwürdigen Halbfinal zwischen PSG und Bayern (5:4) leitete, ist auch im Champions-League-Final am 30. Mai in Budapest (PSG – Arsenal) mit von der Partie. Schärer wurde von der UEFA als Vierter Offizieller aufgeboten. In der gleichen Funktion war Schärer vor vier Jahren schon beim Conference-League-Final zwischen Feyenoord Rotterdam und der AS Roma in Tirana dabei.

Für den Champions-League-Final der Frauen am 23. Mai in Oslo (Barcelona – Lyon) erhielt der Schweizer Schiedsrichter Fedayi San ein Aufgebot als Assistent Video Assistent Referee. Der 43-jährige Aargauer wird auch an der WM in den USA als Video Assistant Referee (VAR) im Einsatz stehen. (hkl/sda)

Hockey-Nati verlängert mit Assistent Franzén
Der Schweizerische Eishockeyverband hat mit Assistenztrainer Rikard Franzén bis 2030 verlängert. Neu übernimmt der Schwede ein Vollzeit-Pensum bei der Schweizer Nati. Neben Jan Cadieux in der A-Nationalmannschaft assistert er auch Luca Cereda beim U20-Nationalteam. Seit der Saison 2024/25 ist Franzén beim Verband als Assistenztrainer tätig. Davor gewann er gemeinsam mit Cheftrainer Jan Cadieux mit Servette die Meisterschat und die Champions Hockey League. (abu)


Stadion des FC Thun neu nach Krankenkasse benannt
Die Stockhorn-Arena ist schon bald Geschichte: Die Heimstätte des Schweizer Meisters FC Thun heisst ab nächster Saison «Visana Stadion».

Das hat der FC Thun am Montag bekanntgegeben. Im Rahmen der Stadionpartnerschaft zahlt die Krankenversicherung bis 2036 einen jährlichen Förderbeitrag an die Jugend- und Frauenförderung des FC Thun von 300'000 Franken, wie der Klub in einer Mitteilung schreibt. Auch müssen die Thuner weiterhin keine Miete für die Benutzung des Stadions bezahlen.

Die Stockhorn-Arena ist seit 2011 die Heimstätte des FC Thun. Sie fasst rund 10'000 Zuschauende. (car/sda)


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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
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