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Sportnews-Ticker: Judoka April Lynn Fohouo holt Bronze

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Judoka April Lynn Fohouo holt Bronze +++ Gaia Rasmussen schwimmt Schweizer Rekordzeit

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
17.04.2026, 16:3618.04.2026, 16:50
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April Lynn Fohouo holt Bronze in der Klasse bis 70 kg
Die Schweiz hat bei den Judo-Europameisterschaften in Tiflis innerhalb von zwei Tagen eine zweite Medaille gewonnen, erneut dank einer jungen Waadtländerin. April Lynn Fohouo sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 70 kg die Bronzemedaille, 24 Stunden nachdem Binta Ndiaye in der Gewichtsklasse bis 57 kg dieselbe Medaille gewonnen hatte.

Sie besiegte im Kampf um die Bronzemedaille die Kroatin Lara Cvjetko, die WM-Zweite dieser Gewichtsklasse vom Juni 2025 in Budapest, mit einem Ippon. Im Halbfinal verlor die Schweizerin noch gegen die spätere Europameisterin Szofi Ozbas. (riz/sda)



Coventry City zurück in der Premier League
Coventry City mit Trainer Frank Lampard hat nach 25 Jahren die Rückkehr in die englische Premier League geschafft. Der Klub, der zwischenzeitlich bis in die vierte Liga abgestürzt war, machte den Aufstieg am Freitagabend mit einem 1:1 bei Blackburn Rovers perfekt. Dank eines Vorsprungs von 13 Punkten auf den drittplatzierten FC Millwall ist Spitzenreiter Coventry nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

Für den 106-fachen Nationalspieler Lampard, der seit November 2024 in Coventry tätig ist, ist dies der bislang grösste Erfolg seiner Trainerkarriere. Zuvor blieben seine Engagements in der Premier League beim FC Chelsea, für den er den Grossteil seiner aktiven Laufbahn absolvierte, sowie beim FC Everton ohne grössere Erfolge. (sda/dpa)

Warriors verpassen die Playoffs
Die Golden State Warriors um Stephen Curry verpassen die NBA-Playoffs. Das Team aus Kalifornien verliert das entscheidende Play-in-Spiel auswärts gegen die Phoenix Suns 96:111.

Die Warriors traten zum dritten Mal in Folge im Play-in an, wobei sie einzig im letzten Jahr den Einzug in die Playoffs schafften. Die Franchise, die zwischen 2015 und 2022 viermal Meister wurde, kämpfte die gesamte Saison mit Verletzungsproblemen und einem alternden Kader. Neben Curry fehlten immer wieder wichtige Stützen, unter anderem zog sich Jimmy Butler im Januar einen Kreuzbandriss zu.

Curry, mit 38 Jahren weiterhin Schlüsselspieler, fand gegen Phoenix kaum ins Spiel und blieb mit 17 Punkten unter den Erwartungen. Die Warriors lagen zur Pause nur knapp zurück, konnten jedoch in der zweiten Hälfte nicht mehr entscheidend reagieren. Während Phoenix nun auf die Oklahoma City Thunder trifft, steht Golden State vor einer ungewissen Zukunft.

In der Eastern Conference sicherte sich die Orlando Magic mit einem deutlichen 121:90 gegen die Charlotte Hornets das letzte Playoff-Ticket und trifft nun auf die Detroit Pistons. (sda)

Unentschieden im Abstiegskampf-Duell
St. Pauli und Köln trennen sich im Freitagspiel der Bundesliga 1:1. Für Köln ist dieser Punktgewinn im Abstiegskampf wertvoller als für St. Pauli.

Ein spätes Penaltytor durch den eingewechselten Luca Waldschmidt (86.) rettete Köln den Punkt. Die Kölner kassierten auch im fünften Spiel nacheinander keine Niederlage und haben bei noch vier ausstehenden Spielen weiter gute Aussichten auf die nächste Saison in der Bundesliga. Fünf Punkte trennen sie von den auf dem Abstiegsplatz stehenden Hamburger, die sich in der zweiten Hälfte die besseren Chancen erarbeiteten.

Tragische Figur der Partie war Karol Mets. Der Verteidiger erzielte zuerst das 1:0 für St. Pauli und verursachte dann den Elfmeter durch eine unglückliche Aktion. St. Pauli bleibt dadurch weiter stark abstiegsgefährdet. Falls die Konkurrenten übers Wochenende gewinnen sollten, könnte der Abstand des Kiez-Klubs auf den rettenden 15. Platz auf fünf Punkte anwachsen.
Keine «Swiss Football Night» in diesem Jahr
Der Fussballverband (SFV) und die Swiss Football League (SFL) haben entschieden, die nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana abgesagte Swiss Football Night nicht nachzuholen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten ihre Trophäen persönlich überreicht.

In der Kategorie «Male National Player» setzte sich mit Granit Xhaka zum vierten Mal hintereinander der gleiche Spieler durch. Auch beim «Female National Player» setzte sich mit Géraldine Reuteler (26) die Vorjahressiegerin durch.

Weitere Ehrungen gingen an Johan Manzambi (National Youngster Male), Leila Wandeler (National Youngster Female), Xherdan Shaqiri (Super League Player), Iman Beney (Women's Super League) und Valon Fazliu (Challenge League Player). Einen Preis erhielten auch der FC Concordia Lausanne (Spirit of Football Award) und der SC Nebikon (Fairplay Trophy). (nih/sda)

EM-Bronze für Binta Ndiaye
Die Schweizer Judoka Binta Ndiaye hat an den Europameisterschaften in Tiflis Bronze gewonnen. Für die 21-jährige Waadtländerin ist es die erste Medaille bei der Elite.

Ndiaye verlor in der georgischen Hauptstadt in der Gewichtsklasse bis 57 kg zwar den Viertelfinal gegen die Serbin Maica Perisic. In der Repechage setzte sie sich dann aber gegen die Russin Xenia Galitskaia durch und gewann den Bronzekampf gegen die Britin Acelya Toprak. (ram/sda)
Djokovic sagt auch für Madrid ab
Novak Djokovic fühlt sich weiterhin nicht bereit für wettkampfmässiges Tennis. Der Serbe hat die Teilnahme an dem in der kommenden Woche beginnenden ATP-1000-Turnier in Madrid abgesagt.

«Madrid, leider kann ich dieses Jahr nicht dabei sein. Ich setze meine Reha fort und hoffe, bald wieder spielen zu können», schrieb der 38-jährige Djokovic auf Instagram. Djokovic macht eine Schulterverletzung zu schaffen, die ihn bereits am Mitmachen an den Turnieren in Miami und Monte Carlo gehindert hat. Seine letzte Partie bestritt Djokovic vor gut einem Monat in Indian Wells. (ram/sda)
Monney an der Hand operiert
Alexis Monney hat eine Hand-Operation vornehmen lassen müssen. Der 26-jährige Freiburger war an den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz gestürzt. Untersuchungen in der Klinik Hirslanden in Zürich ergaben nach dem Malheur im Engadin eine Fraktur des Mondbeins im rechten Handgelenk.

Der Eingriff ist am Mittwoch erfolgt. Money wird in den kommenden zwei Monaten eine Schiene tragen müssen. Für die Vorbereitungen im Sommer im Hinblick auf die kommende Wintersaison dürfte er jedoch wieder vollständig einsatzbereit sein. (car/sda)

Sunny Mehta neuer General Manager der Devils
Die New Jersey Devils mit ihrem Schweizer Trio haben einen neuen General Manager. Der Amerikaner Sunny Mehta tritt die Nachfolge seines vor zehn Tagen entlassenen Landsmanns Tom Fitzgerald an.

Für Mehta kommt die neue Aufgabe in der NHL einer Rückkehr gleich. Vor zwölf Jahren trat er bei den Devils die Stelle als Leiter der Analyse-Abteilung an. Dieses Amt hatte er während vier Saisons inne.

Der in der Nähe von Newark aufgewachsene Mehta wechselt von den Florida Panthers zu New Jersey. Für die Franchise aus Florida arbeitete er während sechs Jahren, die letzten drei als stellvertretender General Manager und ebenfalls als Chef-Analytiker. In den vergangenen zwei Saisons gewannen die Panthers den Stanley Cup. «Für einen Jungen aus New Jersey, der nur 20 Minuten entfernt in Totowa aufgewachsen ist, geht mit der neuen Anstellung ein Traum in Erfüllung», sagte der einstige Profi-Pokerspieler und Musiker.

Fitzgerald war während elf Jahren für die Devils mit der Schweizer Fraktion Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler tätig. General Manager war er während sechs Saisons. Die Devils beendeten die in der Nacht auf Freitag zu Ende gegangene Regular Season in der Eastern Conference auf Platz 13 und verpassten die Teilnahme an den Playoffs deutlich. (car/sda)

Schlusstag der Regular Season mit enttäuschten Schweizern
Die Regular Season in der NHL geht in der Nacht auf Freitag mit sechs Spielen in der Western Conference zu Ende. Aus Schweizer Sicht ist es eine Derniere der Enttäuschten.

Roman Josi, Nino Niederreiter, Pius Suter, Philipp Kurashev - für sie alle endete die Meisterschaft vor der entscheidenden Phase, den Playoffs.

Am Schlusstag der Qualifikation gehörten Suter und Kurashev immerhin nochmals zu den Gewinnern. Die St. Louis Blues mit Suter bezwangen Playoff-Teilnehmer Utah Mammoth auswärts 5:3 und beendeten die Saison damit mit dem vierten Sieg hintereinander. Der Zürcher war einer der Vorbereiter des 1:0 des Russen Pawel Butschnewitsch nach knapp vier Minuten im ersten Drittel. Herausragend aufseiten der Blues war der Kanadier Robert Thomas als dreifacher Torschütze.

Kurashev durfte nach rund einem Monat und 13 Partien, in denen er überzählig war, bei den San Jose Sharks beim 6:1 bei den Winnipeg Jets wieder mittun. Der Berner entschied damit das Duell gegen Nino Niederreiter klar für sich. Kurashev blieb wie der Bündner ohne Skorerpunkt. Die Jets bezogen die vierte Niederlage am Stück.

Die Nashville Predators, bei denen Josi nicht zum Team gehörte, zogen vor heimischem Publikum gegen die Anaheim Ducks den Kürzeren. Sie verloren gegen den zuletzt aus dem Tritt geratenen Playoff-Starter 4:5. Die Los Angeles Kings beendeten ihr Pensum in der Regular Season mit einer 1:3-Niederlage bei den Calgary Flames. Die Kings ohne den verletzten Kevin Fiala bekommen es zum Auftakt der Playoffs mit den Colorado Avalanche zu tun, der Nummer 1 der Qualifikation. (car/sda)

Österreichs Ex-Goalie Alexander Manninger stirbt bei Verkehrsunfall
Der frühere österreichische Nationalgoalie Alexander Manninger ist am Donnerstag bei einem schweren Verkehrsunfall in Salzburg ums Leben gekommen. Der 48-Jährige verunglückte bei einer Kollision mit einer Lokalbahn.

Manninger spielte während seiner erfolgreichen Karriere 33 Mal für Österreich, mit Arsenal gewann er 1998 das Double aus Meisterschaft und FA Cup. Später stand er unter anderem auch bei Juventus Turin und Liverpool unter Vertrag. Laut Polizei wurde das Auto von Manninger um 8.20 Uhr beim Überqueren der Eisenbahnkreuzung in Nussdorf am Haunsberg (Flachgau) vom Zug erfasst und mitgeschleift. Ersthelfer befreiten den Salzburger, der allein unterwegs war, aus dem Wrack. Die Wiederbelebungsmassnahmen waren erfolglos. Der Lokführer blieb unverletzt. Die Unfallursache wird noch erhoben. (riz/sda/apa)
Preisgeld beim French Open auf 61,7 Mio. Euro gestiegen
Das Preisgeld beim French Open ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 Prozent auf 61,7 Mio. Euro angehoben worden. Das gaben die Organisatoren in Paris bekannt.

Trotzdem dürfte das Ende Mai beginnende Turnier im Kreis der vier Grand-Slam-Events jenes mit der niedrigsten Dotation bleiben. Ganz vorne lag 2025 das US Open, das umgerechnet 76,4 Mio. Euro auszahlte. (riz/sda/apa)
Ekitiké verpasst die WM
Der Franzose Hugo Ekitiké wird bei der WM in rund zwei Monaten nicht mit von der Partie sein. Der 23-jährige Stürmer von Liverpool zog sich im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen seinen ehemaligen Klub Paris Saint-Germain einen Riss der Achillessehne im rechten Bein zu, wie sein Verein am Donnerstag mitteilte.

Über die genaue Ausfalldauer machte Liverpool keine Angaben. Klar ist aber, dass Ekitiké die diesen Sommer stattfindende Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko verpassen wird. Für ihn wäre es das erste grosse Turnier mit der Nationalmannschaft gewesen. (nih/sda)
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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
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7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
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