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Sportnews-Ticker: EVZ-Frauen holen Meistertitel gegen Bern

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EVZ-Frauen holen Meistertitel +++ Senegal zieht Afrika-Cup-Urteil vor den CAS

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
25.03.2026, 21:4125.03.2026, 21:41
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Zugs Frauen nutzen ersten Meisterpuck zum Double
Die Frauen des EV Zug sind Schweizer Meister. Sie gewinnen mit 6:3 zuhause gegen den entthronten Titelverteidiger SC Bern auch das dritte Spiel der Playoff-Finalserie und nehmen damit erfolgreich Revanche für den mit 0:3 Siegen verloren Playoff-Final vor einem Jahr.

Gleichzeitig machten die von Daniela Diaz gecoachten Zugerinnen zwei Monate nach dem Cupsieg auch den Gewinn des Doubles perfekt. Für den EVZ ist es drei Jahre nach dem Wiedereinstieg ins Frauen-Eishockey der fünfte Meistertitel nach 1998, 1999, 2004 und 2005. (sda)


Senegal zieht nach Titel-Aberkennung vor Sportgerichtshof
Senegals Fussballverband zieht nach der Aberkennung des Sieges am Afrika-Cup in Marokko wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Der CAS bestätigte am Mittwoch den Eingang einer Berufung gegen den Entscheid des afrikanischen Verbandes CAF. Diese zielt darauf ab, diesen Entscheid aufzuheben und Senegal wieder zum Sieger des Afrika-Cups zu erklären.

Das Berufungsgericht des CAF hatte zwei Monate nach dem von Tumulten geprägten Finalspiel dem Einspruch von Marokko stattgegeben und den Match, den Senegal sportlich mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen hatte, mit 3:0 für den Gastgeber gewertet.

Das Gericht begründete den Entscheid mit einer Regelung des Afrika-Cups, wonach das senegalesische Team durch das Verlassen des Platzes aus Protest gegen einen Schiedsrichterentscheid gegen Ende der regulären Spielzeit die Partie aufgegeben habe. In erster Instanz war Senegals Verband nur zu einer Busse verurteilt worden. (abu/sda/apa/dpa)
Podestplatz von Mauro Schmid
Mauro Schmid schaffte in der 1. Etappe der Settimana Internazionale Coppi e Bartali den Sprung aufs Podest. Nach 161 km musste sich der 26-jährige Zürcher im Schweizer Meistertrikot beim Sprint in Barolo lediglich dem Franzosen Axel Laurance geschlagen geben.

Schmid unterstreicht damit seine starke Verfassung in dieser noch jungen Radsaison. Nach seinem 2. Gesamtrang bei der Tour Down Under und zwei Etappensiegen im Oman schrammte er zum Auftakt des fünftägigen Etappenrennens der Europe Tour in Italien nur knapp an seinem dritten Saisonsieg vorbei. Vor drei Jahren ging der Schweizer bei der Settimana Internazionale Coppi e Bartali als Gesamtsieger hervor. (abu/sda)
Ottmar Hitzfeld zurück im «Joggeli»
Ottmar Hitzfeld besucht nach Jahren wieder einmal ein Fussballspiel. Der 77-Jährige sieht sich am Freitag das WM-Testspiel Schweiz - Deutschland in Basel an. Der Schweizer Fussballverband bestätigte, dass Hitzfeld mit Ehefrau Beatrix im Stadion sein wird. Die Einladung sei auf Initiative des SFV-Präsidenten (und früheren Schalke-Sportvorstands) Peter Knäbel erfolgt.

Hitzfeld spielte einst als Aktiver auch beim FC Basel. Als Trainer führte er die Grasshoppers und in Deutschland Bayern München und Borussia Dortmund zu insgesamt acht Meistertiteln. Mit den Bayern (2001) und Dortmund (1997) gewann er die Champions League. Von 2008 bis 2014 trainierte Hitzfeld die Schweizer Nationalmannschaft. Hitzfeld lebt in der Nähe von Lörrach und besuchte seit Jahren kein Profi-Fussballspiel mehr live im Stadion. (riz/sda)
Mächler sichert sich einen Fixplatz
Janine Mächler klassierte sich in Schladming im letzten Europacup-Slalom der Saison auf Platz 5, womit sie ihre Top-3-Klassierung und damit einen fixen Startplatz für die kommende Weltcup-Saison verteidigte. Die 21-jährige Zürcherin kam auf höchster Stufe schon 15 Mal zum Einsatz.

Vor ihr hatten sich schon sieben Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski einen fixen Startplatz für die kommende Weltcup-Saison gesichert. Bei den Männer dürfen in der kommenden Saison Lenz Hächler (Sieger Gesamtwertung), Sandro Manser, Gaël Zulauf (beide Abfahrt), Sandro Zurbrügg und Fadri Janutin (beide Riesenslalom) auf höchster Stufe antreten. Bei den Frauen kommen auch Stefanie Grob (Abfahrt) und Dania Allenbach (Riesenslalom) in den Genuss des Weltcup-Startrechts. (riz/sda)
Zenhäusern mit Ausrufezeichen im Europacup
Ramon Zenhäusern gewinnt den Slalom beim Europacup-Finale in Schladming. Für den Walliser Weltcup-Fahrer ist es der versöhnliche Abschluss eines schwierigen Winters. Zenhäusern hat eine Saison zum Vergessen hinter sich. Nur viermal schaffte er es im Weltcup in die Punkte, nur einmal klassierte er sich in den Top 15. Seinen Kaderstatus könnte der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2018 und siebenfache Weltcupsieger im Hinblick auf den nächsten Winter verlieren.

Beim Europacup-Finale in Schladming machte er Werbung in eigener Sache. Im zweiten Lauf machte er drei Ränge gut und fing den Führenden Franzosen Hugo Desgrippes noch ab. Das Podest komplettierte der Österreicher Adrian Pertl, der sich im zweiten Lauf um 13 Ränge verbesserte. Für den mittlerweile 33-jährigen Zenhäusern war es der vierte Erfolg auf zweithöchster Stufe, der erste seit mehr als acht Jahren. (riz/sda)
Romain Détraz und Jonas Lenherr treten zurück
Mit Romain Détraz (32) und Jonas Lenherr (36) treten zwei langjährige Stützen des Schweizer Skicross-Teams zurück. Beide haben im Weltcup gewonnen.

Détraz fuhr in 95 Weltcuprennen viermal aufs Podest und realisierte vor zehn Jahren am Heimrennen in Arosa seinen einzigen Weltcupsieg. Künftig wird Détraz in der Finanzabteilung des IOC arbeiten.


Sogar fünf Weltcupsiege und zwölf Podestplätze in 125 Starts stehen im Palmarès von Lenherr. Der St. Galler bestreitet am Wochenende seine letzten Rennen. Verletzungen, auch schwere, prägten seine Karriere immer wieder. Lenherr startete in 14 Jahren im Weltcup bloss an vier Weltmeisterschaften und an den Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Seinen letzten Weltcupsieg errang er im Januar 2024. (nih/sda)





Belinda Bencic scheitert an Coco Gauff
Belinda Bencic verliert am WTA-1000-Turnier in Miami den Viertelfinal gegen Coco Gauff mit 3:6, 6:1, 3:6, obwohl sie mehr Ballwechsel gewinnt als die Gegnerin (88:86). Die 29-jährige Ostschweizerin verpasste im ersten Satz, in dem ihr mit der Vorhand viel zu viele Fehler unterliefen, den Start. Nach dem souveränen Gewinn des zweiten Satzes führte Bencic auch im Entscheidungssatz mit einem Break mit 3:2. Dann erzwang die Amerikanerin mit vier Spielgewinnen in Folge die Wende.

Gegen Gauff gab Bencic in den Sätzen 1 und 3 vier Mal den Aufschlag ab. In den Direktbegegnungen führt Coco Gauff jetzt 5:2 gegen Bencic. Die beiden spielten seit Januar 2025 fünf Mal gegeneinander, vier Mal (zuvor in Melbourne 2025, Madrid und Peking) setzte sich die Amerikanerin knapp durch. (riz/sda)


La Chaux-de-Fonds erzwingt eine Belle
Der zweite Finalist in der Swiss League wird in einem siebten und entscheidenden Spiel ermittelt. La Chaux-de-Fonds gleicht die Halbfinal-Serie gegen Visp durch den 3:2-Heimsieg zum 3:3 aus.

Die Entscheidung brachte letztlich eine Strafe gegen Visps Verteidiger Colin Gerber knapp vier Minuten vor Schluss, die das Heimteam auszunutzen wusste. Der Schwede David Lindquist traf vor über 4100 Zuschauern im Powerplay zum 3:2-Endstand.

Damit kommt es am Freitag in Visp zu einer Belle. Der Gewinner trifft ab Ostersamstag im Playoff-Final auf den Qualifikationssieger Sierre. (nih/sda)

Wawrinkas misslungener Start auf Sand
Stan Wawrinka (ATP 94) ist der Start in seine letzte Sandplatzsaison misslungen. Der Ende Jahr zurücktretende Waadtländer schied am Challenger-Turnier in Neapel in der ersten Runde gegen den Franzosen Matteo Martineau, die Nummer 348 der Weltrangliste, aus. 6:2, 4:6, 6:7 (2:7) hiess nach gut zweieinhalb Stunden das vernichtende Verdikt aus Sicht des am Samstag 41 Jahre alt werdenden Westschweizers.

Trotz fünf abgewehrter Matchbälle beim Stand von 5:6 im dritten Satz und der lautstarken Unterstützung der Tifosi gelang es Wawrinka nicht, im entscheidenden Tiebreak die Oberhand zu gewinnen. Für den 27-jährigen Martineau war es der grösste Sieg seiner Karriere. (nih/sda)
Unbelohnte Aufholjagd der Rockets
Die Houston Rockets belohnen sich in der NBA für eine Aufholjagd nicht. Das Team mit Clint Capela verliert bei den Chicago Bulls 124:132.

Die Partie in Chicago schien früh entschieden. Die Bulls überrollten die Rockets vorerst regelrecht. Im zweiten Viertel wiesen sie bis zu 22 Punkte Vorsprung aus. Doch die Gäste aus Texas kämpften sich zurück - und gingen im vierten Abschnitt zwischenzeitlich sogar in Führung. Doch auch die Bulls hatten eine Antwort parat und sorgten in den letzten 80 Sekunden für die siegbringende Differenz. (abu/sda)
Belinda Bencic überrennt Amanda Anisimova
Belinda Bencic stürmt beim WTA-1000-Turnier in Miami in die Viertelfinals. Die Ostschweizerin fegt die Amerikanerin Amanda Anisimova 6:2, 6:2 vom Platz. Lediglich 78 Minuten benötigte Bencic, die Nummer 12 der Welt, für den dritten Sieg im fünften Vergleich mit Anisimova, der Nummer 6 der Welt.

Viertelfinal-Gegnerin in der Nacht auf Freitag ist eine weitere Amerikanerin, Coco Gauff. Gegen die Nummer 4 der Weltrangliste hat Bencic von den bisherigen sechs Duellen zwei für sich entschieden. (abu/sda)
Gremaud verzichtet auf Silvaplana
Mathilde Gremaud wird am Heim-Weltcup in Silvaplana nicht an den Start gehen. Die Doppel-Olympiasiegerin (2022 in Peking und 2026 in Mailand-Cortina) laboriert immer noch an der Verletzung, die sie sich an den Winterspielen in der Big-Air-Konkurrenz zugezogen hat, wie Swiss-Ski mitteilt.

Die 26-jährige Freiburgerin kriegt die Rückenprobleme zwar langsam in den Griff, will aber am Saisonende nichts mehr riskieren und den Fokus auf die vollständige Regeneration verlegen. Im Engadin gewann Gremaud vor einem Jahr ihren zweiten WM-Titel im Slopestyle. (nih/sda)

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