Sport
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Super League, 34. Runde

Lausanne –Thun 0:0

Lugano – Vaduz 2:1 (1:0)

Lugano's player Balint Vecsei, left, fights for the ball with Vaduz's player Caleb Stanko, right, during the Super League soccer match FC Lugano against FC Vaduz, at the Cornaredo stadium in Lugano, on Saturday, May 20, 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Der FC Vaduz kann den Abstieg nur noch mit zwei Kantersiegen verhindern. Bild: TI-PRESS

Vaduz nach Niederlage in Lugano so gut wie abgestiegen – Lausanne bangt um Celestini

Nach drei Jahren muss der FC Vaduz den Gang zurück in die Challenge League gehen. Die Liechtensteiner verlieren in Lugano 1:2 und können Lausanne-Sport nur noch theoretisch abfangen.



Lugano – Vaduz 2:1

– Der FC Vaduz steht mit einem Bein in der Challenge League. Die Liechtensteiner verlieren am drittletzten Spieltag der Super League gegen Lugano mit 1:2. Weil Lausanne zuvor gegen Thun gepunktet hat, beträgt der Rückstand des Schlusslichts auf den rettenden neunten Rang bei deutlich schlechterem Torverhältnis sechs Punkte.

– Der Sieg des FC Lugano geht völlig in Ordnung. Die Tessiner sind von Beginn an das klar bessere Team und bestimmen das Spielgeschehen über 90 Minuten. Die 1:0-Führung erzielt Armando Sadiku in der 16. Minute. Eine Massflanke von Dragan Mihajlovic verwandelt der albanische Nationalspieler sehenswert per Kopf.

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Sadiku trifft per Kopf zum 1:0 für Lugano. Video: streamable

– Zehn Minuten vor Schluss macht Davide Mariani mit dem 2:0 scheinbar alles klar. Doch Vaduz kommt in der 92. Minute durch einen Treffer von Axel Borgmann nochmals heran, der 2:2-Ausgleich will aber nicht mehr fallen und so kann nur noch ein Wunder die Liechtensteiner vor dem Abstieg retten.

– Nach der Niederlage beträgt der Rückstand von Vaduz auf Lausanne-Sport vor den letzten beiden Runden sechs Punkte und 23 Tore. Nach sportlichem Ermessen ist dies nicht mehr aufzuholen. Lugano steht nach dem Heimerfolg definitiv in der Europa-League-Qualifikation. Es ist für die Tessiner die Rückkehr in den Europacup nach 15 Jahren.

Lugano's player Armando Sadiku, center, celebrates the 1-0 goal with Lugano's player Ezgjan Alioski and Lugano's player Jonathan Sabbatini, during the Super League soccer match FC Lugano against FC Vaduz, at the Cornaredo stadium in Lugano, on Saturday, May 20, 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Sadiku, Alioski und Sabbatini bejubeln die frühe 1:0-Führung von Lugano. Bild: TI-PRESS

Lausanne – Thun 0:0

– Die Partie in Lausanne ist lange so trostlos, wie es das Resultat vermuten lässt. Erst in der letzten Viertelstunde gibt es wenigstens zwei gefährliche Szenen vor den beiden Toren. Zunächst blockiert Thuns Keeper Francesco Ruberto in der 80. Minute einen Abschluss von Nicolas Gétaz nach einem stehenden Ball auf der Linie – oder womöglich sogar erst dahinter? Die TV-Bilder geben nicht eindeutig Aufschluss. Fünf Minuten später wird auf der anderen Seite ein Schuss von Thuns Stefan Glarner von einem Lausanner Verteidiger geblockt.

–  Während die Lausanner spätestens dann von einem gewonnen Punkt reden können, wenn Vaduz in Lugano verliert (Spielbeginn ist um 20.00 Uhr), verpassen es die Thuner, näher an die Europa-League-Plätze heranzurücken. Mit einem Erfolg hätten sie zum fünftklassierten FC Luzern aufschliessen können. Immerhin: Die Berner Oberländer bleiben zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen.

– Wie es in Lausanne nach der Sommerpause konkret weitergeht, ist schwierig absehbar – auch wenn der Abstieg verhindert werden sollte. Geld steht nach wie vor nur spärlich zur Verfügung. Vieles hängt davon ab, was Trainer Fabio Celestini vorhat. Der Mann, der mit dem Klub seit seiner Ankunft im März 2015 kontinuierlich Fortschritte erzielte, könnte abspringen. In französischen Medien kursieren Spekulationen, wonach der 41-Jährige beim Ligue-1-Vertreter Saint-Etienne als Nachfolger von Christophe Galtier ernsthaft zur Debatte steht.

Lausannes Trainer Fabio Celestini gestikuliert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Lausanne-Sport, am Samstag, 8. April 2017, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Übernimmt Lausanne-Trainer Fabio Celestini in der nächsten Saison die AS St-Etienne? So lauten derzeit die Gerüchte. Bild: KEYSTONE

Die Telegramme:

Lugano - Vaduz 2:1 (1:0)
4019 Zuschauer. - SR Hänni.
Tore: 16. Sadiku (Mihajlovic) 1:0. 81. Mariani 2:0. 92. Borgmann 2:1.
Lugano: Salvi; Cümart, Sulmoni, Golemic; Crnigoj (7. Rouiller), Mariani, Vécsei (82. Rey), Sabbatini, Mihajlovic; Alioski (75. Carlinhos), Sadiku.
Vaduz: Siegrist; Borgmann, Bühler, Grippo, Göppel (71. Turkes); Konrad, Ciccone, Stanko (46. Mathys), Kukuruzovic; Zarate (46. Janjatovic), Avdijaj.
Bemerkungen: Lugano ohne Jozinovic, Rosseti (beide verletzt), Vaduz ohne Hasler, Costanzo, Burgmeier, Pfründer, Brunner, Jehle (alle verletzt), Kaufmann (rekonvaleszent). Verwarnungen: 13. Grippo (Foul), 26. Alioski (Unsportlichkeit), 71. Konrad, 86. Janjatovic (beide Foul).

Lausanne - Thun 0:0
3443 Zuschauer. - SR Pache.
Lausanne: Castella; Lotomba, Diniz, Monteiro, Gétaz; Custodio (63. Margairaz), Maccoppi, Pasche; Campo (77. Araz), Torres, Ben Khalifa.
Thun: Ruberto; Glarner, Bürgy, Reinmann, Facchinetti; Tosetti (82. Schirinzi), Hediger, Geissmann, Spielmann (64. Fassnacht); Sorgic, Rapp (72. Peyretti).
Bemerkungen: Lausanne ohne Kololli (gesperrt), Blanco, Frascatore, Margiotta (alle verletzt), Thun ohne Ferreira, Bigler, Schindelholz, Bürki, Zino, Lauper (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Maccoppi, 42. Glarner, 69. Tosetti (alle Foul). (pre/sda)

Die Tabelle:

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