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Swiss Tennis Player Roger Federer during an autograph session at Shoppi Tivoli in Spreitenbach, Switzerland, on Monday, 28 May 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Roger Federer verteilt Autogramme: Kinder haben bei ihm Vorrang. Bild: KEYSTONE

Roger Federer über Privatsphäre: «Ich verstehe, wenn mich Fans fotografieren, aber ...»

Selbst Roger Federer geht der Rummel um seine Person manchmal zu weit. Dann nämlich, wenn die Menschen ungefragt Fotos von einem seiner vier Kindern schiessen.

Simon Häring / aargauer zeitung



Er schickt seine Kinder in die öffentliche Skischule in der Lenzerheide, schaut beim Skirennen zu, besucht mit ihnen die Fasnacht, fährt im Drämmli und steht in der Seebadi in Richterswil im Kanton Zürich für ein Glacé an. Nein, Tennis-Spieler Roger Federer versteckt seine vier Kinder Myla, Charlene sowie Leo und Lenny wirklich nicht. Und doch: die Privatsphäre seiner Kinder ist ihm heilig, wie er jüngst im Gespräch mit seinem Sponsor «Credit Suisse» sagte.

epa06434844 A handout photo made available by Tennis Australia shows Roger Federer (not pictured) of Switzerland's family; Mirka Federer (L) and two sets of twin children, Myla Rose Federer, Charlene Riva Federer, Lenny Federer and Leo Federer, watching Federer participating in the Rod Laver Arena Spectacular as part of Kids Tennis Day at Melbourne Park in Melbourne, Australia, 13 January 2018. The Australian Open starts on 15 January.  EPA/FIONA HAMILTON / TENNIS AUSTRALIA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Federer-Kinder Myla Rose, Lenny, Charlene Riva und Leo 2018 in Australien. Bild: EPA/TENNIS AUSTRALIA

«Wenn du öffentlich deine Meinung äusserst, kannst du viele Menschen vor den Kopf stossen.»

Roger Federer

Handys könnten ein echtes Problem sein. «Ich verstehe, wenn Fans ihre Telefone rausholen, um ein Foto von mir zu machen, sie sehen mich ja vielleicht nie wieder und wollen diese Gelegenheit nutzen. Aber was mich als Familienmensch nervt, ist, wenn jemand ein Bild von meinen Kindern macht, ohne zu fragen», sagt Federer. Generell zeigten die Menschen aber viel Verständnis, vor allem in der Schweiz. Er könne selber steuern, wie viel er preis gebe.

Federers Chance auf die Nummer 1

Zudem erklärte Federer, warum er nicht oder nur sehr zurückhaltend zu politischen Themen Stellung beziehe. Es gebe viele Dinge, von denen andere mehr verstehen würden als er. «Ich muss nicht alles wissen. Wenn du öffentlich deine Meinung äusserst, kannst du viele Menschen vor den Kopf stossen. Darum gibt es Dinge, über die ich öffentlich nicht rede.» Dinge auch, von denen er sagt, sie würden zu seinem Privatleben gehören.

Die vielen Gesichter des «Maestros»

Übrigens hat Federer eine klare Prioritätenliste, wenn es ums Verteilen von Autogrammen geht. Danach gefragt, ob er wirklich alle Menschen gleich behandle, sagte er: «Ganz ehrlich? Nein! Ich habe eine klare Hierarchie: Kinder haben Vorrang, wie auch Menschen mit einer Beeinträchtigung.» Aber klar: Alle Anhänger seien wichtig. Er schätze es, dass sie ihm rund um die Welt nachreisen, um ihn bei Turnieren zu unterstützen.

Federer trainiert am Sonntag erstmals in Stuttgart. Sein erstes Spiel nach zehnwöchiger Wettkampfpause bestreitet er am Mittwoch, 13. Juni. Beim Rasenturnier der ATP250-Kategorie war Federer im Vorjahr nach einem Freilos in der zweiten Runde nach vergebenem Matchball am Deutschen Tommy Haas gescheitert. Gewinnt Federer das Turnier, übernimmt er unabhängig vom Ausgang der French Open wieder die Führung in der Weltrangliste.

«Chum jetz, Roger, tritt ändlich zrugg!»

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • InfinityLoop 09.06.2018 22:23
    Highlight Highlight So ihr Fans😉.....wen man nett fragt und nicht nervig ist klappt es auch.War nie ein Fan von ihm....aber die freundlichkeit von ihm hat mich umgehauen.Und das obwohl ich der grösste Fan bin von einem der ihm schon einige der grössten Niederlagen eingebracht hat.Toller Mensch.Einfach fragen.Ein nein ist ein nein und Kinder sind bei jedem tabu...
    Benutzer Bild
  • Chrigi-B 09.06.2018 18:43
    Highlight Highlight Grande Roscheee! Die anderen Berühmtheiten sollen doch bitte auch die Klappe halten. A la Im Privatjet um die Welt reisen und uns über den Klimawandel belehren.
  • El Vals del Obrero 09.06.2018 15:32
    Highlight Highlight Auf das Foto der Kinder hätte man in diesem Aussage-Zusammenhang ruhig verzichten können ...
  • Filii Fornicatricum 09.06.2018 14:13
    Highlight Highlight Das gute Image der Marke "Federer" könnte ja Schaden nehmen. Ein Mann ohne Ecken und Kanten..
    • Farabutto 09.06.2018 15:19
      Highlight Highlight Darum schlägt er ja auch Bälle!!!! 🎾 Die haben auch keine Ecken und Kanten!
  • Francis Begbie 09.06.2018 12:48
    Highlight Highlight Der hat damals viele Menschen vor den Kopf gestossen. Aus rein egoistischen Motiven:
    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/551ae23bab5c379052002510
    Nur hat man Ihm wohl verziehen oder will sich nicht mehr daran erinnern... Roger ist halt so perfekt...
    • Carl Gustav 09.06.2018 13:02
      Highlight Highlight Sehe keine politische Äusserung im Artikel?
      Du schon?
    • Francis Begbie 09.06.2018 13:24
      Highlight Highlight Dann halt nur in der einen Fotoüberschrift - er erwog damals, falls die Steuergerechtigkeitsinitiative angenommen worden wäre, aus der Schweiz wegzuziehen.
    • Philu 09.06.2018 13:24
      Highlight Highlight Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Es steht klar im Artikel, dass er die Aussage nicht selbst getätigt hat, sondern ein Vertrauter. Solange er es nicht selbst öffentlich gesagt hat, ist es ein reisserischer Artikel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • birdiee 09.06.2018 12:44
    Highlight Highlight Endlich wieder Tennis schauen...
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