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epa04844403 Novak Djokovic (L) of Serbia celebrates with the trophy after winning against Roger Federer (R) of Switzerland during their final match for the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 12 July 2015.  EPA/ANDY RAIN EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

So war's im letzten Jahr: Djokovic holte den Titel im Final gegen Federer. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Federer startet in Wimbledon gegen Argentinier Pella – Djokovic möglicher Halbfinal-Gegner



Bei seiner Mission, zum achten Mal das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon zu gewinnen, wartet auf Roger Federer zum Auftakt ein argentinischer Gegner. Der Basler bekommt es erstmals in seiner Karriere mit dem 26-jährigen Guido Pella zu tun.

Schlägt Federer die Nummer 51 der ATP-Weltrangliste und seine weiteren Gegner (z.B. Nishikori im Viertelfinal), so steht im Halbfinal das Duell mit Novak Djokovic an. Der Serbe strebt in Wimbledon den dritten Turniersieg in Folge an. Sein Auftaktgegner ist der Brite James Ward.

Stan Wawrinka, die Nummer 4, ist in Andy Murrays Hälfte. Sein erster Gegner ist der 18-jährige Taylor Fritz, der trotz seines jungen Alters schon die Nummer 63 der Welt ist. Er könnte unter anderem im Viertelfinal auf den Österreicher Dominic Thiem treffen.

Frauen

Bei den Frauen startet die als Nummer 7 gesetzte Belinda Bencic gegen die Bulgarin Tsvetana Pironkova (WTA 59). Timea Bacsinszky, die im letzten Jahr die Viertelfinals erreicht hat, startet gegen die thailändische Qualifikantin Luksika Kumkhum. Gegen die Nummer 170 der Welt hat sie noch nie gespielt. Ein Duell zwischen Bencic und Bacsinszky ist erst im Halbfinal möglich, aber eher unwahrscheinlich. Auf dem Weg dahin müsste Bencic wohl unter anderen die zweifache Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova bezwingen und Bacsinszky die Weltnummer 1 Serena Williams aus dem Weg räumen.

Stefanie Vögele (WTA 101) steht im Gegensatz zum Australian und French Open wieder direkt im Hauptfeld. Sie trifft auf die äusserst erfahrene Serbin Jelena Jankovic (WTA 24). Das einzige Duell mit der ehemaligen Nummer 1 der Welt verlor die Aargauerin vor drei Jahren im Halbfinal des Sandturniers in Charleston.

Hammerlos für Sadikovic

Mit Amra Sadikovic qualifizierte sich noch eine vierte Schweizerin für das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Ihren ersten Auftritt bei einem Grand-Slam-Turnier wird die 27-jährige Aargauerin gleich vor der Augen der ganzen Welt absolvieren. Sie wird am Dienstag auf dem Centre Court die Titelverteidigerin und Weltnummer 1 Serena Williams herausfordern. Parallelen zu Bacsinszky gibts auch: Vor zwei Jahren war Sadikovic bereits einmal zurückgetreten – und spielt nun besser denn je. (sda)

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