Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Serena Williams, of the United States, reacts after defeating Qiang Wang, of China, during the quarterfinals of the U.S. Open tennis tournament Tuesday, Sept. 3, 2019, in New York. (AP Photo/Seth Wenig)
Serena Williams

Serena Williams will beim US Open endlich ihren 24. Grand-Slam-Titel gewinnen. Bild: AP

Serena Williams kriegt neue US-Open-Unterlage nach Hause geliefert



Bereits 23 Grand-Slam-Titel hat Serena Williams in ihrer langen Karriere gewonnen. Doch das ist ihr nicht genug. Um die Bestmarke von Margaret Court zu egalisieren und als «GOAT» («Grösste aller Zeiten») in die Geschichte eingehen zu können, muss die mittlerweile 38-jährige Amerikanerin noch mindestens einmal an einem Major-Turnier triumphieren.

Zuletzt gelang ihr das Kunststück vor über drei Jahren, 2017 gewann sie das Australian Open. Seither jagt Williams dem verflixten 24. Titel nach. In Wimbledon und beim US Open scheiterte sie je zweimal erst im Final.

abspielen

Unvergessen: Williams' emotionaler Ausbruch im US-Open-Final 2018 gegen Naomi Osaka. Video: YouTube/ABC News

In Flushing Meadows nimmt Williams ab dem 24. August einen neuen Anlauf. Gestern bestätigten die Veranstalter auf einer Pressekonferenz, dass das Turnier unter strengen Hygienemassnahmen stattfinden wird. Während Topspieler wie Novak Djokovic, Rafael Nadal, Ashleigh Barty oder Simona Halep die Durchführungspläne in Frage stellten, sicherte Williams gestern in einer Video-Botschaft ihre Teilnahme bereits zu.

Damit Williams und hoffentlich auch die anderen Stars zusagen, haben die Veranstalter einige Eingeständnisse machen müssen. Statt nur einer Begleitperson dürfen die Spieler nun drei dabei haben. Für Williams besonders wichtig, da sie ansonsten ihre zweijährige Tochter Alexis Olympia drei Wochen nicht hätte sehen dürfen. Angenehm ist für die Stars zudem, dass die Einquartierung in den zwei offiziellen Turnier-Hotels nicht mehr obligatorisch ist. Wer es sich leisten kann, darf sich – wie es auch in Wimbledon üblich ist – ein Privathaus mieten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Keeping busy

Ein Beitrag geteilt von Serena Williams (@serenawilliams) am

Auch sportlich wird Williams der rote Teppich ausgelegt. Wie jedes Jahr wird beim US Open auf einem komplett neuen Hartbelag gespielt, für die kommende Austragung ist dafür zum ersten Mal seit 42 Jahren ein neuer Hersteller zuständig. Damit sich Williams optimal auf das Turnier vorbereiten kann, wurde der sechsfachen New-York-Siegerin der neue Belag bereits jetzt zur Verfügung gestellt.

«Ich kann bestätigen, dass die neue Laykold-Unterlage zu Serenas Haus geliefert worden ist. Sie hat einen Platz in ihrem Garten und trainiert bereits darauf», erklärte Turnierdirektorin Stacey Allaster gestern auf der Pressekonferenz ohne Umschweife. Wie das Prozedere dabei genau ablief, erläuterte Allaster nicht. Auch führte sie nicht aus, ob Williams für die Unterlage selbst aufkommen musste oder nicht.

abspielen

Die Pressekonferenz in voller Länge. Video: YouTube/US Open Tennis Championships

Selbst wenn nicht – die Grand-Slam-Rekordjägerin hat sich einen klaren Wettbewerbsvorteil verschaffen können. Während ihre Konkurrentinnen erst eine Woche vor dem US Open im Rahmen des Western & Southern Open, das von Cincinnati nach New York verlegt wurde, auf dem neuen Hartbelag spielen können, hat Williams zwei Monate Zeit, sich an die neue Unterlage zu gewöhnen.

Die Veranstalter nehmen diese Wettbewerbsverzerrung zumindest billigend in Kauf. Sie haben mit Williams' Zusage, was sie nach der öffentlichen Debatte unter den Spielern um Sinn oder Unsinn einer Durchführung dringend gebraucht haben, ein Zugpferd, über das dank des möglichen Grand-Slam-Rekords ausführlich berichtet und gesprochen wird.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die Tennisspielerinnen mit den meisten Grand-Slam-Siegen – seit Beginn der Open Era

Junge will wissen, von wo Roger den Spitznamen «The GOAT» hat

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hillary Clinton 18.06.2020 22:46
    Highlight Highlight Hoffentlich schafft es diese unsympatische und überhebliche Frau niemals den Rekord zu brechen.
  • N. Y. P. 18.06.2020 16:41
    Highlight Highlight Für mich ist die Gräfin the goat.

    Bei ihr stimmt der Charackter und selbstverständlich ihre Spielweise.

    Ich mag es der Williams nicht gönnen, wenn sie die US Open gewinnt.

    Diese verbale Wuchtbrumme schüchtert junge Spielerinnen ein mit ihrem Verhalten.
  • Darkside 18.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Das zeigt einmal mehr deutlich, dass es nicht mehr um den Sport, sondern nur noch um die Kohle geht.
  • Score 18.06.2020 15:14
    Highlight Highlight Das Grenz doch schon fast an Wettbewerbsverzerrung oder ist das übertrieben von mir? Aber als einzige von allen Spielerinnen darf sie den neuen Boden nach belieben Testen und Erfahrungen sammeln? Also gerade Fair tönt das ja nicht...
  • Abu Nid As Saasi 18.06.2020 15:14
    Highlight Highlight Serena ist für Tennis was JohnLennon für Rock Music oder Einstein für was auch immer waren. Power Lady, admirable
  • pierre87 18.06.2020 13:27
    Highlight Highlight Seit der Story mit der Japanerin ist sie bei mir unten durch. Sellten so eine unfaire Situation erlebt wo man eigenes Unvermögen auf den Ref ablädt und der Konkurrentin jede Freude am Final nimmt.
    • zaphod67 18.06.2020 15:10
      Highlight Highlight In der Tat... eine ausgezeichnete Spielerin, aber kein champion.

Ein stummer Schrei in Rot: Wieso in der Schweiz letzte Nacht viele Gebäude leuchteten

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker.

(sda)

Artikel lesen
Link zum Artikel