DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Roger Federer, Turnierdirektor Roger Brennwald und US Tennisstar Andy Roddick, von links nach rechts, posieren am Montag, 21. Oktober 2002 nach der Auslosung des Swiss Indoors Spielplans im Basler Rathaus. Federer wird am Dienstag gegen den Schweizer Michel Kratochvil antreten. (KEYSTONE/Dominik Pluess)

Ein Bild aus besseren Zeiten: Turnierdirektor Roger Brennwald mit Roger Federer und Andy Roddick im Oktober 2002. Bild: KEYSTONE

Keine Versöhnung

Swiss-Indoors-Chef Brennwald brüskiert Roger Federer

Swiss-Indoors-Chef Roger Brennwald arbeitet neu mit dem Sportvermarkter Infront Ringier zusammen. Damit brüskiert er Roger Federer mit seiner eigenen Agentur, die Hand geboten haben soll für eine Zusammenarbeit. 

michael wehrle / nordwestschweiz



Ein Artikel der

Es bleibt das grosse Thema bei den Swiss Indoors: Das Verhältnis zwischen Turnierdirektor Roger Brennwald und Roger Federer. Weiterhin besteht für Federer keine vertragliche Verpflichtung am Basler Turnier teilzunehmen.

Swiss-Indoors-Chef Roger Brennwald (68) gab am Freitag bekannt, dass er mit Infront Ringier einen Sportvermarkter beizieht. Dies kommt einer Zurückweisung der Agentur von Roger Federer und seinem Manager Tony Godsick gleich, die bis zuletzt Hand geboten haben soll für eine Zusammenarbeit. 

Es ist ein weiterer Tiefpunkt in der Beziehung der beiden Roger. Federer tritt in Basel seit 2013 ohne Vertrag an. Nun scheint eine Versöhnung weiter weg denn je. Der Weltstar wirkt brüskiert und sagte: «Gespräche gibt es nicht mehr viele von meiner Seite. Ich habe keinen Grund, Gespräche zu suchen. Es ist, wie es ist.» 

«Gespräche gibt es nicht mehr viele von meiner Seite. Ich habe keinen Grund, Gespräche zu suchen. Es ist, wie es ist.»

Roger Federer

21.10.2014; Basel; Tennis - Swiss Indoors 2014; Roger Federer (SUI) spricht an der Pressekonferenz (Valeriano Di Domenico/freshfocus)

Roger Federer spricht nicht gerne über das Verhältnis zu Roger Brennwald. Bild: Valeriano Di Domenico/freshfocus

Vertrag für Federer wäre wichtig gewesen

Ringier-CEO Marc Walder hatte noch betont, es sei wichtig, dass Federer künftig wieder mit Vertrag spiele und so greifbar werde für Promotions- und Sponsorenzwecke. Seit Federer 2010 sagte, wenn Brennwald das Turnier einmal verkaufen wolle, solle er auch an ihn denken, ist das Verhältnis der beiden arg getrübt. Brennwald schien dies als Bedrohung wahrzunehmen, Federer wurde schroff abgewiesen. 

Der Zwist wirkt sich auch auf die Sponsorensituation aus. Federer-Sponsor Rolex stieg in Basel in diesem Jahr trotz weiterlaufenden Vertrags aus.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Roger Federer baut sein Marken-Imperium aus – und lässt ein neues Logo schützen

Seit Januar hat Roger Federer keinen Ernstkampf mehr bestritten. Recherchen von CH Media zeigen: Der Tennisspieler hat die Zeit genutzt, um sein Geschäftsimperium zu erweitern. Besonders Auffällig: ein neues, bisher unbekanntes Markenlogo.

Anfang Dezember verkündete Roger Federer die frohe Kunde für seinen Anhang. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft stehen wieder mit seinem ikonischen RF-Logo bedruckte Kappen zum Verkauf – und das gleich in acht verschiedenen Farben. Erst im Februar hatten Federer und sein früherer Ausrüster Nike sich nach zwei Jahren Tauziehen einigen können. Die Rechte wurden von Nike auf die Tenro AG übertragen, unter deren Dach Federer seine kommerziellen Aktivitäten zusammenfasst.

Im Sommer präsentierte der …

Artikel lesen
Link zum Artikel