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Out nach fünf Sätzen

«Das war ein komisches Spiel» – Wawrinka scheitert an Djokovic und rutscht in der Weltrangliste ab

Wieder mal ein Drama zwischen Stan Wawrinka und Novak Djokovic. Nach fünf Sätzen scheitert der Romand im Halbfinal der Australian Open an der Weltnummer 1. Wawrinka verliert mit 6:7, 6:3, 4:6, 6:4, 0:6. Im Ranking wird er nun abstürzen.



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«Ich bin nicht traurig. Ich bin nicht wütend. Ich bin nicht zufrieden», sagte Stan Wawrinka. Er hatte nach der Fünf-Satz-Niederlage Mühe, seine Gefühle zu beschreiben.

Wawrinka hatte aus dem Vorjahr 2000 Punkte für den Australian-Open-Triumph in der Wertung. Weil er diesen nun nicht mehr wiederholen kann, holt er dieses Jahr weniger Zähler für die Weltrangliste. Er fällt deshalb nach dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres von Rang 4 auf Rang 9 zurück.

Das Halbfinal-Out gegen Novak Djokovic – die 17. Niederlage gegen den Serben im 20. Vergleich – schien nicht zwingend. Zwei Mal kämpfte sich Wawrinka nach einem verlorenen Satz in die Partie zurück, glich sie aus. «Das war ein komisches Spiel heute», meinte Wawrinka als alles vorbei war.

Startphase des letzten Satzes entschied

Denn im fünften Durchgang lief nicht mehr viel zu Gunsten des Lausanners. Er hatte zunächst Breakball, konnte ihn jedoch nicht verwerten. Im zweiten Game wurde Wawrinka selber gebreakt, Djokovic konnte den Spielbeginn darauf bestätigen und marschierte gefahrlos in Richtung Final. «Dieses Break war der entscheidende Punkt», wusste der Serbe.

Ein letzter Ball Wawrinkas, der ins Out segelte, beendete das Spiel. Es war nach dreieinhalb Stunden Djokovics erster Matchball, der Serbe gewann den letzten Satz gleich mit 6:0. «Ich war überrascht, dass wir wieder über fünf Sätze mussten», sagte Wawrinka, «auch wenn der letzte nur zehn Minuten dauerte…» Er übertrieb ein wenig, er dauerte 36 Minuten. «Djokovic verdiente den Sieg», bilanzierte der Schweizer. Er habe sich schon vor der Partie todmüde gefühlt. «Ich denke, wir hatten beide nicht den besten Tag.»

30.01.2015; Melbourne; Tennis - Australian Open 2015; Tatoo von Stanislas Wawrinka (SUI) (Sydney Low/Zuma Sports Wire/freshfocus)

Wawrinka muss sich wieder an sein Lebensmotto halten: «Versucht. Gescheitert. Egal. Erneut versuchen. Erneut scheitern. Besser scheitern.» Bild: Sydney Lows/freshfocus

Sieger Djokovic: «Haben uns an die Grenzen getrieben»

«Wir haben uns gegenseitig an die Grenzen getrieben», befand der Sieger im Platzinterview. Djokovic sagte auch, er sei bereit gewesen für einen Kampf, der wie in den letzten beiden Jahren in Australien über fünf Sätze ging.

«Im zweiten und im vierten Satz war ich zu defensiv», urteilte Djokovic. Das habe seinem Gegner erlaubt, ins Spiel zurück zu kommen. «Und Stan ist natürlich einer, der solche Gelegenheiten auch am Schopf packen kann.»

Novak Djokovic (R) of Serbia hugs Stan Wawrinka of Switzerland after winning their men's singles semi-final match at the Australian Open 2015 tennis tournament in Melbourne January 30, 2015. REUTERS/Issei Kato (AUSTRALIA  - Tags: SPORT TENNIS)

Djokovic tröstet Verlierer Wawrinka. Bild: ISSEI KATO/REUTERS

Djokovic zum Achten oder Murray zum Dritten

Im Final der Australian Open trifft Novak Djokovic nun auf Andy Murray. Geheimnisse gibt es zwischen dem Serben und dem Schotten keine. «Wir haben schon als Zwölfjährige gegeneinander gespielt», sagte Djokovic mit einem Schmunzeln. «Wir kennen uns also und verstehen uns auch neben dem Platz gut.»

Im Direktvergleich führt er mit 15:8 Siegen. An den Australian Open gewann Djokovic den letzten Vergleich gegen Murray – es war im Final 2013. Während Djokovic bislang sieben Grand-Slam-Turniere für sich entschieden hatte, durfte Murray «erst» zwei Mal die Siegertrophäe an einem der vier wichtigsten Anlässe des Jahres in die Höhe stemmen. (ram)

epa04594216 Andy Murray (L) of Britain and his coach Amelie Mauresmo, of France, during a practice session at the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Australia, 30 January 2015. Murray will play the winner of the Novak Djokovic of Serbia against Stanislas Wawrinka of Switzerland match, in the men's finals on 01 February.  EPA/Barbara Walton

Andy Murray, beobachtet von Trainerin Amélie Mauresmo. Bild: Barbara Walton/EPA/KEYSTONE

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Federer zwischen Asado und Maradona: «Ich sehe keinen Grund, aufzuhören»

Vor dem ersten Showmatch seiner Südamerika-Tournee gegen Alexander Zverev hat Roger Federer eine Medienkonferenz gegeben. In Buenos Aires wurde der 38-Jährige einmal mehr auf seine Zeit nach der Tenniskarriere angesprochen. Wenn es nach Federer geht, dauert es bis dahin noch ein Weilchen. «Solange ich mich gut fühle und mir das Leben auf der Tour Freude bereitet, sehe ich keinen Grund, aufzuhören», sagte der «Maestro».

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