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Roger Federer of Switzerland poses with his trophy after winning his final match against Novak Djokovic of Serbia at the ATP Championships tennis tournament in Dubai, February 28, 2015. REUTERS/Ahmed Jadallah (UNITED ARAB EMIRATES - Tags: SPORT TENNIS)

Federer, die Siegtrophäe und Konfetti – das ihn vielleicht an die Basler Fasnacht erinnert, die er verpasst hat. Bild: AP

Finalsieg gegen Djokovic

King Roger gewinnt in Dubai: «Viele Leute sagen mir, ich sei alt. Aber ich fühle mich sehr jung!»

Roger Federer hat in Dubai seinen zweiten Titel in diesem Jahr und den 84. insgesamt gewonnen. Im Final setzte er sich mit einer annähernd perfekten Leistung 6:3, 7:5 gegen die Weltnummer 1 Novak Djokovic durch.



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Ohne Satzverlust hatte Roger Federer den Final in seiner zweiten Heimat erreicht, und selbst die Weltnummer 1 schaffte einen solchen Teilerfolg nicht. Der 33-jährige Schweizer wehrte in 1:24 Stunde alle sieben Breakbälle von Djokovic ab und nützte selber seine einzigen beiden Chancen zum 5:3 im ersten und zum 6:5 im zweiten Satz.

Besonders eindrücklich war die Art und Weise, wie Federer die Breakmöglichkeiten des Serben abwehrte: mit einem Ass, drei Aufschlag-Winnern, zwei Smashes am Netz und einem Volley. Bei keiner seiner Chancen beging Djokovic einen Fehler – auch nicht bei seinen zwei Satzbällen beim Stand von 4:5 und 15:40 aus Sicht Federers.

epa04641955 Winner Roger Federer (R) of Switzerland holds the trophy with second placed  Novak Djokovic (L) of Serbia at the Dubai Duty Free Tennis ATP Championships in Dubai, United Arab Emirates, 28 February 2015.  EPA/ALI HAIDER

Djokovic verzieht die Miene: Er muss sich Federer zum vierten Mal in den letzten sechs Duellen geschlagen geben. Bild: ALI HAIDER/EPA/KEYSTONE

Federer machte die ‹Big Points›

Das Offensivspiel des Baslers funktionierte zwar nicht immer nach Wunsch, am Netz gewann er nur 9 von 21 Punkten, auch wegen der starken Passierbälle Djokovics. Er stellte jedoch eine kaum zu übertreffende Effizienz unter Beweis und spielte die wichtigen Punkte ohne Ausnahme perfekt.

Federer konnte sich auch einmal mehr auf einen starken Aufschlag verlassen. Mit elf Assen übertraf er als erst vierter Spieler in der Profiära (seit 1968) die Marke von 9000 Assen in seiner Karriere. Mehr haben einzig Goran Ivanisevic (mit 10'183 der einzige mit mehr als 10'000), Ivo Karlovic und Andy Roddick geschlagen. «Das spielt eigentlich ja keine grosse Rolle. Wichtig war, dass ich die ‹Big Points› gewonnen habe, sonst hätte es nicht zum Sieg gereicht», war sich Federer bewusst. «Auf solch schnellen Plätzen ist die Marge immer sehr eng.»

«Gegen Novak habe ich immer gut gespielt»

Das Turnier in seiner zweiten Heimat Dubai gehört seit langem zu Federers Lieblingsevents. Erst zum dritten Mal (nach den beiden Rasenturnieren in Wimbledon und Halle) triumphierte der Schweizer bei einem Turnier zum siebten Mal.

Bereits im letzten Jahr hatte er im Emirat am Persischen Golf gegen Djokovic gewonnen (damals im Halbfinal), nun feierte er im 37. Duell mit dem Serben den 20. Sieg. «Gegen Novak habe ich immer gut gespielt», betonte Federer. Tatsächlich hat er nun vier der letzten sechs Spiele gegen die Weltnummer 1 für sich entschieden.

Federer blickte an der Siegerehrung auf den 42-jährigen Doppelsieger Daniel Nestor. «Viele Leute sagen mir, ich sei alt. Aber ich fühle mich sehr jung!» Zudem habe er sich in den zwei Wochen Ferien nach den Australian Open sehr gut erholt und danach hart trainiert. «Siege wie heute sind der Lohn für diese Arbeit.»

(ram/si)

Die 17 Grand-Slam-Siege von Roger Federer

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