Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wimbledon, 2. Runde, Spiele der Schweizer

Wawrinka (22) u. Opelka 5:7 6:3 6:4 4:6 6:8

Golubic s. Putinzewa 6:4 7:6

United States'Reilly Opelka returns to Switzerland's Stan Wawrinka in a Men's singles match during day three of the Wimbledon Tennis Championships in London, Wednesday, July 3, 2019. (AP Photo/Ben Curtis)

Opelkas Spiel sieht nicht immer elegant aus, aber dafür ist er weiter. Bild: AP

Golubic so gut wie nie – «Marathon-Stan» Wawrinka scheitert in fünf Sätzen



Stan Wawrinka scheidet am Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in der 2. Runde aus. Der Waadtländer verliert gegen den Amerikaner Reilly Opelka nach 3:13 Stunden 5:7, 6:3, 6:4, 4:6, 6:8. Die Entscheidung fiel, als Opelka nach einem Vorhandfehler Wawrinkas das einzige Break des fünften Durchgangs gelang. Zuvor hatte der Schweizer beim Stand von 6:6 seinerseits eine Chance zu einem Servicedurchbruch verpasst.

Bereits im vierten Satz war es Wawrinka nicht gelungen, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden, als er zu Beginn des Durchgangs drei Breakchancen gegen den 2,11-m-Riesen aus West Palm Beach nicht zu nutzen vermochte. Insgesamt vermochte Wawrinka nur zwei seiner zwölf Gelegenheiten zum Servicedurchbruch zu nützen, weswegen er auch im vierten Jahr in Folge bereits in der ersten Woche des Turniers im Südwesten Londons scheiterte.

«Eine Chance habe ich mit einem Fehler der Linie entlang vergeben, ansonsten hat er jeweils sehr gut serviert. Das ist Rasentennis, zwei, drei Punkte können eine Partie entscheiden.»

Stan Wawrinka

Golubic gut wie nie

Viktorija Golubic steht erstmals in ihrer Karriere in der 3. Runde eines Grand-Slam-Turniers. Die Zürcherin gewinnt gegen die für Kasachstan spielende Russin Julia Putinzewa 6:4, 7:6.

Viktorija Golubic of Switzerland celebrates after winning her first round match against Iga Swiatek of Poland, at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, on Monday, July 1, 2019.(KEYSTONE/Peter Klaunzer) .

Bild: KEYSTONE

Nachdem Golubic (WTA 81) im zweiten Satz bereits 3:5 zurückgelegen hatte und Putinzewa zum Satzausgleich aufschlug, schaffte die 26-jährige Zürcherin das Rebreak. Im Tiebreak lag die nach Belinda Bencic zweitbeste Schweizerin im Ranking schnell mit 3:1 vorne, ehe sie die Kurzentscheidung mit 7:3 für sich entschied.

«Es war immer ein Kindheitstraum, an Grand-Slam-Turnieren gut zu spielen.»

Viktorija Golubic

Die Schweizerin überzeugte mit Variabilität und Konstanz in ihrem Spiel. Insgesamt unterliefen ihr deutlich weniger einfache Fehler als der gut 40 Ränge besser klassierten Putinzewa (22:36), die in der 1. Runde mit dem Sieg gegen die Weltnummer 2 Naomi Osaka für eine Überraschung gesorgt hatte.

Dank dem Sieg im ersten Duell mit der Russin feierte Golubic den grössten Erfolg ihrer Karriere. «Es war immer ein Kindheitstraum, an Grand-Slam-Turnieren gut zu spielen», sagte die Zürcherin, weswegen sie den Einzug in die 3. Runde höher einschätzt als ihren Turniersieg 2016 in Gstaad.

An den zwölf bisherigen Teilnahmen an Grand-Slam-Turnieren hatte Golubic erst zweimal die 1. Runde überstanden. Der erstmalige Vorstoss in die Runde der letzten 32 an einem Major-Turnier bringt ihr knapp 140'000 Franken an Preisgeld ein.

«Dieser Erfolg gibt mir einen Booster und Vertrauen, dass auch an den Grand-Slam-Turnieren vieles möglich ist.»

Viktorija Golubic

Golubics nächste Gegnerin ist am Freitag Dajana Jastremska (WTA 35). Die Ukrainerin setzte sich in drei Sätzen gegen die etwas besser klassierte Amerikanerin Sofia Kenin durch. Gegen die sehr schnell spielende Jastremska hat Golubic die beiden bisherigen Duelle verloren. «Aber ich bin bereit für die nächste Challenge.» (ram/sda)

Die besten Bilder aus Wimbledon

Das Hut-Interview mit Stan Wawrinka

Play Icon

Unvergessene Tennis-Geschichten

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

Link zum Artikel

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

Link zum Artikel

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

Link zum Artikel

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

Link zum Artikel

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

Link zum Artikel

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Link zum Artikel

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

Link zum Artikel

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

Link zum Artikel

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

Link zum Artikel

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

Link zum Artikel

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

Link zum Artikel

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

Link zum Artikel

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

Link zum Artikel

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

Link zum Artikel

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

Link zum Artikel

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

Link zum Artikel

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

Link zum Artikel

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

Link zum Artikel

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

Link zum Artikel

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Die Insta-Könige der Sport-Schweiz – zwei Überraschungen haben es in die Top 10 geschafft

Nachfolgend sind die 20 Schweizer Sportler mit den – gemäss «Likeometer» – meisten Instagram-Followern in absteigender Reihenfolge aufgelistet (Stand: 26. Juni 2019, 12.30 Uhr). Teams (Alfa Romeo Racing), zurückgetretene Sportler (Martina Hingis, Fabian Cancellara) und Schweizer, die für eine andere Nation antreten (Ivan Rakitic, Charyl Chappuis) wurden nicht berücksichtigt.

Der aufgestellte Nati-Stürmer war lange der Hoffnungsträger der Schweizer Fussball-Szene, doch seit seinem Wechsel in die …

Artikel lesen
Link zum Artikel