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Der Dienstag in New York:

Felix Auger-Aliassime, of Canada, left, talks to Carlos Alcaraz, of Spain, after a quarterfinals match at the U.S. Open tennis tournament, Tuesday, Sept. 7, 2021, in New York. Alcaraz withdrew from the match. (AP Photo/Frank Franklin II)

Carlos Alcaraz (rechts) gratuliert Felix Auger-Aliassime. Bild: keystone

Bitteres Ende für Supertalent Alcaraz ++ Medwedew im Halbfinal ++ Schweizer Junior siegt

Die Schlagzeilen des siebten Turniertags der US Open in New York:



Alcaraz muss aufgeben

Für Carlos Alcaraz, die Entdeckung des Turniers, endete das US Open bitter. Der 18-jährige Spanier, der jüngste Viertelfinalist in der Open Era (seit 1968), musste dem Kräfteverschleiss der beiden Fünfsatzsiege gegen Stefanos Tsitsipas und Peter Gojowczyk Tribut zollen und gab die Partie gegen Félix Auger-Aliassime in der Night Session nach gut einer Stunde beim Stand von 3:6, 1:3 auf. «Ich bin es mir nicht gewohnt, solche lange Matches zu spielen», sagte Alcaraz, dem eine Adduktorenverletzung am rechten Oberschenkel zu schaffen machte.

Carlos Alcaraz, of Spain, gestures to the crowd as he leaves the court after he withdrew from a match against Felix Auger-Aliassime, of Canada, during the quarterfinals of the U.S. Open tennis tournament, Tuesday, Sept. 7, 2021, in New York. (AP Photo/Frank Franklin II)

Alcaraz verabschiedet sich nach seiner Forfait-Niederlage von New York. Bild: keystone

Kanadische Premiere durch Auger-Aliassime

Félix Auger-Aliassime qualifizierte sich als erster Kanadier überhaupt für die Halbfinals am US Open. Der 21-Jährige, der wie Roger Federer am 8. August Geburtstag hat, ist der jüngste Halbfinalist in New York seit Juan Martin Del Potro, als dieser 2009 im Final gegen Federer das Turnier gewann - und der erste an einem Grand-Slam-Turnier, der nach der Jahrtausendwende geboren ist. Mit Auger-Aliassime und Leylah Fernandez stellt Kanada erst zum zweiten Mal nach Wimbledon 2014 (Bouchard und Raonic) zwei Halbfinalisten an einem Major-Turnier.

Medwedew erneut im Halbfinal

Daniil Medwedew war am frühen Nachmittag als erster Spieler in die Halbfinals eingezogen. Der 25-jährige Russe schlug mit dem Niederländer Botic van de Zandschulp (ATP 117) den letzten im Tableau verbliebenen Qualifikanten 6:3, 6:0, 4:6, 7:5. Für Medwedew war es der erste Satzverlust an diesem Turnier. Er steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinal von Flushing Meadows. 2019 unterlag der Weltranglisten-Zweite im Final Rafael Nadal, im letzten Jahr verlor er gegen den späteren Sieger Dominic Thiem im Halbfinal.

epa09454157 Daniil Medvedev of Russia reacts to winning a point on his way to defeating Botic van de Zandschulp of the Netherlands in their quarterfinal match on the ninth day of the US Open Tennis Championships the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 07 September 2021. The US Open runs from 30 August through 12 September.  EPA/JUSTIN LANE

Daniil Medwedew. Bild: keystone

Sabalenka siegt – und trainiert

Im ersten Halbfinal der Frauen kommt es am Donnerstag zum Duell zwischen Leylah Fernandez und Aryna Sabalenka, die bereits in Wimbledon die Runde der letzten vier erreicht hat. Die 23-Jährige aus Belarus setzte sich gegen die French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova aus Tschechien ohne Probleme mit 6:1, 6:4 durch. Trotz des Sieges begab sich Sabalenka nach der Partie spätabends noch einmal auf den Trainingsplatz. «Ich habe mich nicht gut bewegt und schlecht aufgeschlagen», begründete die Weltnummer 2 ihre Extraschicht.

Sensationelle Leylah Fernandez

Leylah Fernandez setzte ihren sensationellen Lauf auch am Dienstag fort und steht erstmals an einem Grand-Slam-Turnier in den Halbfinals. Ein Tag nach ihrem 19. Geburtstag schlug die in Montreal aufgewachsene und nun in Florida lebende Kanadierin nach Naomi Osaka und Angelique Kerber auch Jelina Switolina, die Nummer 5 der Welt. Fernandez setzte sich nach knapp zweieinhalb Stunden 6:3, 3:6, 7:6 (7:5) durch. Auf die Frage, was der Grund für den kanadischen Erfolg sei, sagte Fernandez: «Ahornsirup.»

Leylah Fernandez, of Canada, reacts after defeating Elina Svitolina, of Ukraine, during the quarterfinals of the US Open tennis championships, Tuesday, Sept. 7, 2021, in New York. (AP Photo/Frank Franklin II)

Leylah Fernandez nach ihrem Sieg. Bild: keystone

Erfolgreicher Auftakt für Junior Kym

Jérôme Kym startete mit einem Sieg in die Junioren-Konkurrenz. Nach einem Freilos zum Auftakt setzte sich der 18-jährige Aargauer gegen den Peruaner Ignacio Buse 7:6 (7:3), 7:5 durch, nachdem er im zweiten Satz 3:5 zurückgelegen hatte. «Es war ein Auf und Ab», sagte Kym, der 18 Asse schlug. «Ich hatte wie so oft zu Beginn an Turnieren Mühe, den Rhythmus zu finden.» Mit Adolfo Daniel Vallejo aus Paraguay trifft der als Nummer 8 gesetzte Kym auch in der 3. Runde auf einen Südamerikaner.

Scilipoti siegt erneut

Sebastianna Scilipoti, die einzige im Hauptfeld der Juniorinnen antretende Schweizerin, gewann auch ihre zweite Partie in der Einzel-Konkurrenz. Die 18-Jährige siegte in der 2. Runde gegen die Französin Oceane Babel 6:4, 6:7 (0:7), 6:3, nachdem die Genferin im zweiten Satz beim Stand von 6:5 einen ersten Matchball vergeben hatte. (sda)

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Die besten Bilder des US Open 2021

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Dieser Aufschlag sorgte am French Open für Aufsehen

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