Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Serbia's Novak Djokovic receives medical treatment during his Men's Singles Match against Czech Republic's Tomas Berdych on day nine of the Wimbledon Tennis Championships at The All England Lawn Tennis and Croquet Club, London, Wednesday, July 12, 2017. (Gareth Fuller/PA via AP)

Da helfen auch Massagen nicht mehr: Wegen einer Ellbogenverletzung droht Djokovic eine längere Pause.  Bild: AP/PA

Murray out, Djokovic out  – Verletzungshexe sorgt in Wimbledon für Diskussionen 

Das Wimbledon-Turnier 2017 wird von vielen Verletzungen überschattet. Am Mittwoch traf es Andy Murray und Novak Djokovic. Dem Serben droht eine längere Pause. Er ist nicht alleine. 



Den Anfang hatte Stan Wawrinka gemacht. Als erster Top-Ten-Spieler verabschiedete sich der Waadtländer bereits am ersten Turniertag mit Knieproblemen aus Wimbledon. Sieben Aufgaben folgten bei den Männern in der 1. Runde, bei den Frauen überschattete die schwere Verletzung von Bethanie Mattek-Sands die erste Turnierwoche im All England Club. Und auch die beiden Schweizerinnen Viktorija Golubic und Timea Bacsinszky wurden von Blessuren gestoppt.

Verletzungen und Schmerzen gehören zum Tennis. Sie kenne niemanden, den keine Wehwehchen plagen würde, sagte Bacsinszky nach ihrem Ausscheiden. Gerade bei Murray und Djokovic kommen die Probleme nicht ganz überraschend. Djokovic war in den Jahren 2014 bis 2016 der dominierende Spieler auf der Tour und eilte von Sieg zu Sieg, Murray hatte sich und seinem Körper gegen Ende der letzten Saison auf der Jagd nach der Nummer 1 keine Pause gegönnt. Bereits im Frühjahr war er gezwungen, eine Pause einzulegen. Damals schmerzte der Ellbogen, vor und in Wimbledon traten beim Briten altbekannte Hüftprobleme auf.

«Ich bin frisch, fühle mich gut und habe viel Selbstvertrauen.»

Roger Federer

Djokovic schleppt seine Ellbogenverletzung seit eineinhalb Jahren mit sich herum. Nach seiner Aufgabe gegen Tomas Berdych sprach der Serbe von einer möglichen längeren Pause. «Die Ärzte hätte ihm verschiedene Optionen aufgezeigt», so Djokovic. Eine davon sei, sich operieren zu lassen.

Die besten Bilder von Wimbledon 2017

Roger Federer kann seinen beiden Rivalen nachempfinden. Die Situation von Murray und Djokovic ist vergleichbar mit seiner vor einem Jahr in Wimbledon. «Wegen den Rücken- und Knieproblemen konnte ich damals nicht frei aufspielen.» Federer zog die Notbremse, pausierte ein halbes Jahr, ehe er im Januar in Australien triumphal auf die Tour zurückkehrte.

Zuletzt verzichtete der Schweizer auf die Sandplatzsaison und bereitete sich so lang wie noch nie auf die Rasen-Saison vor. «Das Ziel war, dass ich in der zweiten Woche von Wimbledon körperlich in Topform bin.» Federers Planung scheint einmal mehr aufzugehen. «Ich bin frisch, fühle mich gut und habe viel Selbstvertrauen», sagte er nach seinem Einzug in den Halbfinal. «Ich bin für Grosses bereit.» (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Kriegsgeschäfte-Initiative abgelehnt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

24. November 2009: Roger Federer müsste im Interview mit Pedro Pinto eigentlich nur ruhig da sitzen, doch der Journalist bringt ihn komplett aus der Fassung. Die Fragen auf spanisch scheinen Federers Lachmuskeln total an ihre Grenzen zu bringen.

Wer kennt es nicht: Dieses Gefühl, wenn man eigentlich nur ruhig da sitzen und zuhören müsste. Doch aus irgendeinem Grund findet man alles unglaublich witzig und muss auf einmal loslachen. Und je mehr man mit dem Lachen eigentlich aufhören müsste, desto schlimmer wird es. Genau so geht es an diesem Tag auch Roger Federer.

Im Rahmen eines Sponsoring-Termins darf der amerikanische Fernsehsender CNN mit Roger Federer ein Interview machen. Zunächst läuft das Gespräch auch ganz gut. Obschon die …

Artikel lesen
Link zum Artikel