DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Von ihm träumt das Berliner Einladungsturnier: Roger Federer.
Von ihm träumt das Berliner Einladungsturnier: Roger Federer.
Bild: KEYSTONE

Deutscher Dompteur im Tennis-Zirkus hofft auf Federer-Comeback in Berlin

Wie Pilze schiessen neue Tennis-Formate derzeit aus dem Boden. Nach der von Novak Djokovic initiierten Adria-Tour in mehreren Balkanstaaten gastiert der Tennis-Zirkus Mitte Juli in Berlin. Gespielt wird dabei ohne Zuschauer, dafür um ein Gesamtpreisgeld von 200'000 Euro.
29.05.2020, 15:4430.05.2020, 15:37
Simon Häring / ch media

Roger Federer sagte, er könne sich nicht vorstellen, ohne Zuschauer zu spielen. Und er erntete dafür massive Kritik von schlechter klassierten Spielern, die auf die Preisgelder angewiesen sind. Ungeachtet dessen schiessen derzeit neue Turnierformate wie Pilze aus dem Boden.

Novak Djokovic initiierte eine Adria-Tour. Gespielt wird ab Mitte Juni bis Anfang Juli in Serbien, Kroatien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina. Nun folgt ein Einladungsturnier in Berlin. Zwischen dem 13. und 19. Juli spielen im Steffi-Graf-Stadion und in einem Hangar am Flughafen Tempelhof jeweils sechs Frauen und sechs Männer um ein üppiges Preisgeld von je 100'000 Euro. Unter Einhaltung strenger Hygienemassnahmen und ohne Publikum.

Novak Djokovic hat die Adria Tour ins Leben gerufen.
Novak Djokovic hat die Adria Tour ins Leben gerufen.
Bild: EPA

Gespielt wird nach folgendem Format: Am erste Tag finden jeweils zwei Viertelfinalpartien statt, die Sieger treffen am zweiten Tag auf die zwei topgesetzten bei Frauen und Männern, die für die Halbfinals gesetzt sind. Am dritten Tag stehen die Finals sowie die Spiele um Platz drei auf dem Programm. Heisst konkret: An den drei Spieltagen sind jeweils vier Partien angesetzt.

Als Veranstalter tritt der deutsche Matratzenhändler «Bett 1» in Erscheinung und verspricht nicht nur hochklassiges Tennis, sondern auch eine Reihe revolutionärer Neuigkeiten. Für die TV-Übertragung, für die bereits eine weltweit grosse Nachfrage bestehe, plane man den Einsatz von Drohnen-Kameras. Linienrichter kommen keine zum Einsatz, ihre Funktion übernimmt die Hawk-Eye-Live-Technologie.

Dompteur im Tennis-Zirkus: Turnierdirektor Edwin Weindorfer.
Dompteur im Tennis-Zirkus: Turnierdirektor Edwin Weindorfer.
Bild: DPA

Einige Teilnehmer sind bereits bekannt. Bei den Männern sind es der Österreicher Dominic Thiem, der Australier Nick Kyrgios, der Deutsche Alexander Zverev und der Italiener Jannik Sinner. Das Feld der Frauen führen die Ukrainerin Elina Switolina, die Holländerin Kiki Bertens und die beiden Deutschen Julia Görges und Andrea Petkovic an. Während die Frauen im Steffi-Graf-Stadion auf Rasen spielen, treten die Männer im Hangar des Flughafens Tempelhof wohl auf einem Hartbelag an. Die restlichen Protagonisten stehen noch nicht fest.

Der Turnierveranstalter, Edwin Weindorfer, ein umtriebiger Dompteur im Tennis-Zirkus, frohlockt, er verhandle mit zwei Grand-Slam-Siegern und hofft dabei auf Roger Federer. Doch der 39-Jährige dürfte wohl eher nicht in Berlin spielen. Einerseits, weil er sich für Spiele ohne Publikum nicht erwärmen kann. Andererseits, weil er offenbar noch immer unter Knieproblemen leidet. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das sind die wichtigsten Rekorde von Roger Federer

1 / 29
Das sind die wichtigsten Rekorde von Roger Federer
quelle: epa/anp / koen suyk
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Junge will wissen, von wo Roger den Spitznamen «The GOAT» hat

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

25. Oktober 2002: Roger Federer gelingt in Basel im Viertelfinal gegen Andy Roddick einer der schönsten Schläge seiner Karriere. Beim Amerikaner sitzt der Frust nach dem Gegensmash tief.

An Roger Federer wird Andy Roddick wohl nie gute Erinnerungen haben. Zu oft steht ihm der 20-fache Grand-Slam-Sieger vor der Sonne. Nur drei Mal kann «A-Rod» den Schweizer Tennis-Maestro schlagen, 21 Mal muss Roddick als Verlierer vom Platz. Einmal im US-Open-Final und sogar dreimal im Endspiel von Wimbledon.

Auch bei Federers Heimturnier in Basel setzt es für Roddick in vier Spielen vier Pleiten ab. Ans erste Duell im Jahr 2001 kann sich der Aufschlagspezialist kaum mehr erinnern. «Von all …

Artikel lesen
Link zum Artikel