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JAHRESRUECKBLICK 2007 - WIRTSCHAFT - SCHWEIZ POST SONDERBRIEFMARKE ROGER FEDERER: Ulrich Gygi, CEO Swiss Post, left, and Roger Federer, right, present the special Roger Federer stamp in the town hall Basel, April 10, 2007. This is the first time ever that a living person has been depicted on a Swiss stamp. The stamp, with the face value of one franc, os available now. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Gemeinsam mit Post-Chef Ulrich Gygi enthüllt Roger Federer die ihm gewidmete Briefmarke. Bild: KEYSTONE

Unvergessen

Roger Federer erhält als erste lebende Person eine Schweizer Briefmarke

10. April 2007: Das ist einzigartig in der Geschichte des Landes. Zum ersten Mal wird das Konterfei eines Menschen auf Briefmarken gedruckt, obwohl der noch nicht gestorben ist. Die Post anerkennt damit die herausragenden Leistungen Roger Federers.



«Nun können ihn alle abschlecken», sagt Roger Federers Freundin Mirka Vavrinec. Scherzhaft, denn natürlich freut auch sie sich über die höchst spezielle Ehre, die «King Roger» zuteil wird. Als erster lebender Person wird ihm von der Schweizer Post eine eigene Briefmarke gewidmet.

This picture made available by the Swiss Post on Tuesday, April 10, 2007, shows the Roger Federer special issue stamp. It is the first time ever that a living person has been depicted on a Swiss stamp. The stamp, with the face value of one franc. The stamp is available instantaneously. (KEYSTONE/Swiss Post) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Die Marke, deren Auflage die Post nicht bekannt gibt. Bild: SWISS POST

«Das ist ein Riesenerlebnis für mich», sagt der 25-jährige Tennis-Star. «Ich bin sehr stolz, ein solches Symbol für die Schweiz sein zu dürfen wie die Sackmesser oder die Berge.»

Die Briefmarke zeigt Federer nach seinem vierten Triumph in Wimbledon, den er 2006 in einem weissen Jacket feierte. In die Auswahl des Sujets war auch der Maestro selber involviert.

«Er repräsentiert unser Land auf einem Topniveau»

Dass man für ihn eine Ausnahme von der Regel gemacht habe, sei wahnsinnig, findet Federer. «Ich glaube, es reichte nicht, ein guter Tennisspieler zu sein. Man muss auch eine gute Person sein.» Post-Konzernleiter Ulrich Gygi bestätigt, dass nicht nur die sportlichen Leistungen – unter anderem die meisten Wochen als Weltnummer 1 und zehn Grand-Slam-Titel – berücksichtigt wurden: «Roger Federer repräsentiert unser Land auf einem Topniveau.»

Die von Roland Hirter gestaltete Federer-Briefmarke hat einen Wert von einem Franken und ist somit eine A-Post-Marke. «98 Prozent dieser Briefe kommen rechtzeitig an. Diese Quote ist sogar noch etwas höher als die der Siege von Roger Federer», scherzt Gygi.

This picture made available by the Swiss Post on Tuesday, April 10, 2007, shows the Roger Federer special issue stamp posted on a envelope. It is the first time ever that a living person has been depicted on a Swiss stamp. The stamp, with the face value of one franc. The stamp is available instantaneously. (KEYSTONE/Swiss Post) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Passend zur Marke der Spezial-Stempel am Ausgabetag. Bild: SWISS POST

Die Veröffentlichung einer Briefmarke, die eine lebende Person zeigt, ist für die Schweizer Post historisch. Dennoch bleibt eine andere Briefmarke mit Basler Bezug die bekannteste ihrer Geschichte: Das Basler Dybli. Federer hin, Federer her.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
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    Alle Leser-Kommentare
  • neutrino 10.04.2020 10:53
    Highlight Highlight Was mir von dieser Marke am meisten in Erinnerung geblieben ist: dass sich ein bis dahin (und auch danach) unbekannter "Künstler" namens Roland Hirter mit einer "künstlerischen" Leistung, die jeder Gymi-Schüler mit einem Gratis-Bildprogramm locker übertreffen würde, viel zu prominent namentlich in Szene setzen wollte.
  • reamiado 10.04.2020 09:32
    Highlight Highlight Roger ist der Schweizer schlechthin

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