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 November 10, 2019, New Orleans, LOUISIANA, U.S: New Orleans Saints quarterback Drew Brees in between plays against the Atlanta Falcons in New Orleans, Louisiana USA on November 10, 2019. The Falcons beat the Saints 26-9. NFL, American Football Herren, USA 2019 Falcons at Saints PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAa14 20191110zafa14009 Copyright: xDanxAndersonx

Drew Brees sagt klipp und klar, was die NFL-Stars gerade denken. Bild: www.imago-images.de

«Dann gibt es keinen Football» – wie die NFL-Stars die Liga zum Handeln gezwungen haben



#WeWantToPlay – Unter diesem Hashtag haben sich am Sonntag zahlreiche NFL-Stars zu Wort gemeldet und ihre Sicherheitsbedenken rund um den bevorstehenden Start der Trainingscamps geäussert. Über 60 NFL-Spieler hatten sich laut der Spielergewerkschaft bis zur letzten Woche schon mit dem Coronavirus infiziert.

Am Montag rückten bereits die ersten Rookies für die Vorbereitung ein – ohne Einigung darüber, wie und wie oft getestet wird und welche Konsequenzen ein positives Ergebnis haben wird. Im Gegensatz zur NBA und NHL hat es die NFL schlicht versäumt, ein überzeugendes Hygiene-Konzept zu präsentieren. Und das obwohl die Liga um Commissioner Roger Goodell deutlich mehr Zeit hatte, sichere Richtlinien festzulegen.

«Ich mache mir Sorgen», schrieb deshalb Seahawks-Quarterback Russell Wilson. «Meine Frau ist schwanger. Das Trainingscamp beginnt bald. Und es gibt noch immer keinen klaren Plan für die Sicherheit der Spieler und Familien. Wir wollen spielen, aber wir wollen auch unsere Liebsten schützen.» Quarterback-Routinier Drew Brees schrieb deshalb unmissverständlich: «Wenn die NFL nicht dazu beiträgt, uns Spieler gesund zu halten, gibt es 2020 keinen Football. So einfach ist das.» Auch andere Stars wie Patrick Mahomes oder Richard Sherman machten bei der koordinierten Aktion mit.

Neben der Streichung der Preseason forderte die Spielergewerkschaft unter anderem tägliche Tests und eine verbindliche Einteilung der Trainingsphasen (21 Tage Ausdauer und Kondition, zehn Tage Football-Training ohne Körperkontakt und 14 Tage «Kontakt-Gewöhnung»).

Erst auf Druck der Stars ist es nun zwischen Liga und Spielergewerkschaft zu einer Einigung in der Diskussion um die Sicherheitsmassnahmen gekommen. Wie die NFL bekannt gab, wird es in den ersten zwei Wochen der Trainingscamps, die am 28. Juli beginnen, tägliche Coronatests geben. Liegt die Prozentzahl der positiv getesteten Profis zum Ende dieses Zeitraums unter fünf Prozent, sollen nach Angaben von NFL-Chefmediziner Allen Sills nur noch jeden zweiten Tag Kontrollen stattfinden.

Ausserdem müssen Profis zweimal negativ getestet werden, bevor sie das Trainingsgelände ihres Klubs betreten dürfen. Dort herrscht dann strikte Maskenpflicht. Laut Sills sollen die Corona-Regeln ständig überprüft und wenn nötig angepasst werden. «Sie ändern sich, wenn wir neue Informationen erhalten», sagte Sills dem TV-Sender ESPN: «Das ist in der Medizin normal.»

Die Spielergewerkschaft ist vorerst zufrieden. «Wir haben uns für die strengsten Test-, Rückverfolgungs- und Behandlungsregeln eingesetzt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die mit uns vereinbarten Testregeln sind entscheidend dafür, dass wir sicher zur Arbeit zurückkehren können, und geben uns die beste Chance, zu spielen und die Saison zu beenden», teilte die NFLPA mit. Momentan sieht es also ganz danach aus, als würde einem regulären NFL-Start am 10. September ohne Zuschauer nichts mehr im Weg stehen. (pre)

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