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A trailer and a satellite truck to transmit wrestling broadcasts are parked outside the WWE Performance Center Tuesday, April 14, 2020, in Orlando, Fla.   Florida’s top emergency official last week amended Gov. Ron DeSantis’ stay-at-home order to include employees at the professional sports and media production with a national audience, if the location is closed to the public.  (AP Photo/John Raoux)

In Orlando, Florida nimmt die Wrestling-Liga WWE ihren Betrieb wieder auf. Bild: AP

Profisport ist in Florida nun ein «lebensnotwendiger Service» – doch es gibt einen Haken



Das Gouverneursbüro von Florida hat entschieden: Neben Lebensmittelläden, Spitälern, Banken oder Restaurants gehören nun auch professionelle Sportunternehmen und dazugehörige Medienprodukte zum «lebensnotwendigen Service». Eine entsprechende Verordnung wurde in der Nacht auf heute bekannt.

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Der Entscheid ist bereits seit letztem Donnerstag in Kraft und wird laut einem Bericht von CNN damit begründet, dass Sportunternehmen für Floridas Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind.

Damit können in Florida wieder Live-Sportevents ausgetragen und im TV gezeigt werden. Vorausgesetzt, es sind keine Zuschauer zugelassen. Die Wrestling-Liga «World Wrestling Entertainment» (WWE) überträgt seit Montag wieder Live-Kämpfe. «Wir glauben, in diesen schweren Zeiten ist es wichtiger denn je, den Leuten eine Ablenkung zu bieten», sagt ein Vertreter der Organisation gegenüber CNN.

Die Wrestling-Liga produziert die Inhalte in einer Trainingsanlage in Orlando, Florida. Dabei seien nur die «absolut notwendigen» Personen vor Ort und die Sicherheitsvorschriften würden eingehalten.

Der Entscheid von Floridas Regierung eröffnet natürlich auch anderen Sportligen Möglichkeiten. NBA und NHL sind immer noch auf der Suche nach einer Lösung, wie sie ihre bis auf weiteres unterbrochene Meisterschaft fortsetzen könnten. Und auch die MLB-Vertreter diskutieren derzeit, wann und wie sie in die neue Saison starten können.

Sowohl MLB als auch NHL erwägten zuletzt eine zentrale Lösung. Also, dass möglichst viele Spiele am gleichen Ort ausgetragen werden sollen, damit das Reisen über den ganzen Kontinent wegfällt.

Dabei ziehen sie aber vor allem Bundestaaten in Betracht, die bislang vom Coronavirus nur wenig betroffen sind, wie Arizona (MLB) oder North Dakota (NHL). Florida dürfte trotz der neuen Regelung kaum zum Zug kommen. Denn im «Sunshine State» sind bereits über 21'000 Menschen positiv auf die Krankheit Covid-19 getestet worden. Erst in den letzten Tagen konnte die Ausbreitung etwas eingedämmt werden, der Höhepunkt der Krise wird aber erst im Mai erwartet. Von Normalität ist man auch in Florida noch weit entfernt. (abu)

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