DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tour de France, 18. Etappe

1. Romain Bardet (Fra)

2. Pierre Rolland (Fra) +0:33

3. Winner Anacona (Kol) +0:59

Bardet feiert Solosieg – Froome kontrolliert Gegner und führt weiter überlegen

Zweiter Etappensieg für einen Franzosen an der diesjährigen Tour de France: Romain Bardet gewinnt in Saint-Jean-de-Maurienne solo. Die Gegner von Leader Chris Froome versuchten erneut, Zeit gut zu machen, doch sie scheiterten.



Sieben Bergwertungen standen auf dem Programm der 18. Etappe – aber die Entscheidung fiel in einer Abfahrt. Mit einer je nach Ansichtsweise mutigen, forschen oder halsbrecherischen Fahrweise setzte sich Romain Bardet auf der Strecke vom Col de Glandon hinunter von seinen Gegnern ab und er liess sich bis ins Ziel nicht mehr einholen.

«Er benutzt nicht seine Beine, er hat Eier. Chapeau!», lobt Jonathan Vaughters, der Boss der Cannondale-Garmin-Equipe. 

35 Sekunden nahm Bardet mit auf den letzten Anstieg des Tages, die erstmals bei einer Tour befahrenen Lacets de Montvernier. Diese Marge genügte dem Gesamtsechsten des Vorjahres zum Etappensieg. Sein Landsmann Pierre Rolland schaffte es nicht mehr, ihn einzuholen.

Animiertes GIF GIF abspielen

Spektakulär: Die Lacets de Montvernier. gif: srf

Froome herausgefordert, aber nicht abgehängt

Kurz vor dem Haupthindernis des Tages, dem 1924 Meter hohen Col du Glandon, kam viel Leben in das Rennen. Zunächst ging Mathias Frank in eine Fluchtgruppe, wenig später schloss Alberto Contador zum Luzerner auf. Danach liess Leader Chris Froome auch Vincenzo Nibali gewähren – erst als der Zweitplatzierte Nairo Quintana angriff, reagierte der Brite.

In der Abfahrt kam es dann wieder zum Zusammenschluss derjenigen, die aufs Gesamtklassement fahren. Etappensieger Bardet rückte auf Rang 10 vor, ganz vorne blieb alles beim Alten. IAM-Captain Frank verteidigte seinen 8. Rang in der Gesamtwertung erfolgreich. (ram)

Bild

Weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen!

1 / 14
Pinkelnde Fahrer an der Tour de France
quelle: epa / gero breloer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

«Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – Beat Breu wird zum Volkshelden

17. Juni 1981: Es ist die wohl berühmteste Begebenheit in der langen Geschichte der Tour de Suisse. Wie Godi Schmutz seinen Teamkollegen Beat Breu mit einer Finte als Leader ablöste, wie dieser dahinter kam, fuchsteufelswild wurde und dann doch noch Gesamtsieger wurde.

Beat Breu ist Leader der Tour de Suisse 1981, als es in der 6. Etappe von Genf nach Brig geht. Der St.Galler will seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen, also steht der Plan: Breu wird unterwegs, im Aufstieg nach Crans-Montana, angreifen.

Doch Breu hat die Rechnung ohne Godi Schmutz gemacht. Auch sein Teamkollege möchte die Tour de Suisse gewinnen. Also fährt er, noch bevor Breu attackieren kann, zu ihm hin. Und er richtet ihm aus, der sportliche Leiter habe entschieden, dass Breu …

Artikel lesen
Link zum Artikel