Sport
Velo

Mark Cavendish die grosse Attraktion im Hallenstadion – was schaffen die Schweizer Fahrer an den Sixdays?

Cavendish an den Sixdays in Gent.
Cavendish an den Sixdays in Gent.Bild: Getty Images Europe
Von Mittwoch bis Samstag

Mark Cavendish die grosse Attraktion im Hallenstadion – was schaffen die Schweizer Fahrer an den Sixdays?

Heute Abend wird im Zürcher Hallenstadion die Rundenjagd eröffnet. Die Sixday-Nights präsentieren zum 60-Jahr-Jubiläum ein attraktives Teilnehmerfeld. Mit Mark Cavendish ist einer der erfolgreichsten Sprinter in der Geschichte des Radsports am Start.
26.11.2014, 08:5426.11.2014, 09:04
Mehr «Sport»

Nicht weniger als neun amtierende oder ehemalige Welt- und sieben Europameister stehen am Start. Einen Leistungsausweis wie Mark Cavendish kann aber keiner vorzeigen. Der Strassenweltmeister von 2011 hat bislang in den drei grossen Rundfahrten nicht weniger als 43 Etappen gewonnen, 25 davon alleine bei der Tour de France.

Seine ersten grossen Erfolge feierte der 29-jährige Brite jedoch auf der Bahn, als er 2005 (mit Rob Hayles) und 2008 (mit Bradley Wiggins) Américaine-Weltmeister geworden war. Nach der enttäuschenden Saison 2014 entschied sich Cavendish seine Vorbereitung für die neue Strassensaison auf der Bahn zu beginnen.

Letzte Woche bestritt er an der Seite des erfahrenen Belgiers Ilja Keisse das Sechstagerennen im belgischen Gent. Das Duo übernahm am vierten Tag zwar die Führung, wurde am letzten Abend jedoch noch von den belgischen Topfavoriten Jasper De Buyst und Kenny De Ketele, die ebenfalls in Zürich am Start stehen, abgefangen. Nun brennen Cavendish/Keisse in Zürich auf Revanche.

Keisse und Cavendish: In Gent Partner, in Zürich Gegner.
Keisse und Cavendish: In Gent Partner, in Zürich Gegner.Bild: Getty Images Europe

Silvan Dillier die grösste Schweizer Hoffnung

Wie man im Hallenstadion gewinnt, weiss Keisse. Der 31-jährige Belgier ist der erfolgreichste noch aktive Sechstagefahrer und stand bei den letzten fünf Starts in Zürich viermal auf dem Podest, zweimal gewann er das Rennen, zuletzt vor einem Jahr mit dem Schweizer Silvan Dillier. Dieser hat mit dem Deutschen Leif Lampater (31) erneut einen tempostarken und überaus routinierten Fahrer an seiner Seite. Dillier wurde in Gent mit Lampater Dritter und ist in Zürich die grösste Hoffnung aus Schweizer Sicht.

Der 24-jährige Aargauer ist der einzige Fahrer aus dem starken Schweizer Bahn-Vierer, der an den Start geht. Die Vorjahres-Vierten Stefan Küng (20) und Théry Schir (21) verzichten auf die Teilnahme, da nur eine Woche später mit dem Weltcup in London ein weiteres wichtiges Qualifikations-Rennen im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio stattfindet.

Mehr zum Thema

Dillier beim Sieg in Zürich vor einem Jahr.
Dillier beim Sieg in Zürich vor einem Jahr.Bild: KEYSTONE
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
    Eine Hockeystory im Wert von 75'000 Franken
    Nun rockt es bei der Swiss League. Die international renommierte Marketing-Agentur «Two Circles» wird vom Verband in Übereinstimmung mit den Klubs der Swiss League beauftragt, die Probleme unserer zweithöchsten Liga zu analysieren und Vorschläge zu unterbreiten.

    Keine Frage: «Two Circles» ist die richtige Adresse, um die Swiss League (nachfolgend SL genannt) zu analysieren und ihre Probleme zu erkennen, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Die Agentur mit Büros in Kansas City, New York, Melbourne, Los Angeles, Paris, Köln und Bern ist weltweit vernetzt und kennt Sport und Business in allen Facetten.

    Zur Story