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Ski: Mikaela Shiffrin gewinnt Gesamtweltcup zum 6. Mal – Aicher patzt

United States' Mikaela Shiffrin celebrates winning the women's overall World Cup skiing title, at the Lillehammer World Cup Finals, in Hafjell, Norway, Wednesday, March 25, 2026. (AP Photo/M ...
Mikaela Shiffrin freut sich über den sechsten Triumph im Gesamtweltcup.Bild: keystone

Shiffrin gewinnt den Gesamtweltcup vor Aicher – Grenier das letzte Saisonrennen

Valérie Grenier gewinnt überraschend den letzten Riesenslalom des Winters in Hafjell. Mikaela Shiffrin sichert sich zum sechsten Mal den Sieg im Gesamtweltcup.
25.03.2026, 08:3025.03.2026, 15:30

Shiffrin verteidigte ihre Führung gegenüber Emma Aicher in der Gesamtwertung und ist die zweite Fahrerin nach der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll, die sechsmal den Gesamtweltcup gewinnen konnte.

Die Amerikanerin machte es zum Ende hin zwar noch einmal spannend. Nach dem ersten Lauf war sie ausserhalb der Punkteränge klassiert, in der Entscheidung schaffte sie den Kugelgewinn schliesslich aus eigener Kraft, indem sie sechs Plätze gut machte und so die nötigen Punkte holte, um selbst bei einem möglichen Sieg von Aicher die Spitzenplatzierung zu behalten. Aicher war mit 85 Punkten Rückstand in das letzte Rennen der Saison gegangen und nach dem ersten Lauf im 3. Zwischenrang klassiert. Nach einem grossen Fehler fiel die 22-Jährige im zweiten Lauf noch hinter Shiffrin auf den 12. Platz zurück.

Das sagte Mikaela Shiffrin:

«Es war ein komischer Moment, als ich die Kugel gewonnen habe. Mein Team sagte mir, dass es entschieden war, aber ich habe es nicht geglaubt und mehrmals nachgefragt, ob sie sicher seien. Ich war etwas ungläubig.

Emma hat einen unglaublichen 1. Lauf gezeigt, da dachte ich schon kurz: «Oh, oh.» Es hätte auch ganz anders ausgehen können, deshalb weiss ich den Gewinn der grossen Kugel zu schätzen. Es ist aber auch schräg, weil es ein grosses Ziel ist, wenn es dann aber geschafft ist, kann man es gar nicht richtig realisieren.»

Valérie Grenier gewann zum dritten Mal auf höchster Stufe. Die 29-jährige Kanadierin brachte ihre Halbzeitführung souverän ins Ziel und verhinderte so den ersten Weltcupsieg der Norwegerin Mina Holtmann. Das Podest komplettierte Julia Scheib. Die Österreicherin hatte sich die kleine Kugel bereits im vorletzten Riesenslalom der Saison in Are gesichert.

Die Schweizerinnen konnten nicht um die Podestränge mitfahren. Camille Rast fehlten als Sechste 0,74 Sekunden auf Platz 3. Vanessa Kasper zeigte zwei ansprechende Läufe und reihte sich im 10. Rang ein. Es war die erste Top-10-Klassierung auf Stufe Weltcup für die 29-jährige Bündnerin. Wendy Holdener klassierte sich nach einem völlig missratenen ersten Lauf abgeschlagen am Ende des Klassements. (nih/sda)

Das sagt Camille Rast:

«Heute hat nicht alles zu 100 Prozent gepasst und somit auch das Resultat nicht. Aber generell bin ich mit dieser Saison zufrieden. Ich kann sehr froh nach Hause gehen.

Im Riesenslalom ist meine Konstanz stark gestiegen. Mein Ziel war die Top 7 in dieser Saison, jetzt war ich meistens vorne dabei. Ich bin sehr zufrieden und freue mich schon auf nächste Saison im Riesenslalom.»
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